Afrikas Facetten als Privattour (AE009)
Kombinierbar
EUR 8.950 p.Pers. im DZ zzgl. Flug

Afrikas Facetten als Privattour (AE009)

Privatreise

  • 16 Tage
  • MittelklassehotelsMittelklassehotels
  • max. 7
  • en Reiseleitung
  • Level
  • Sossusvlei, Deadvlei & Sesriem Canyon
  • Küstenstadt Swakopmund
  • Felsgravuren bei Twyfelfontein & Living Museum of the San
  • Etosha-Nationalpark
  • Bootsfahrt bei Sonnenuntergang auf dem Okavango
  • Bwabwata-Nationalpark
  • Chobe-Nationalpark
  • Besuch der Viktoriafälle
Windhoek Sesriem Sossusvlei Swakopmund

Ihre Privattour beginnt in der faszinierenden Namib-Wüste, wo Sie die gewaltigen Dünen von Sossusvlei und Deadvlei sowie den Sesriem Canyon erkunden. Anschließend geht es weiter in die charmante Küstenstadt Swakopmund – ein Ort voller Kontraste zwischen Wüste und Atlantik. Im ursprünglichen Damaraland besuchen Sie die jahrtausendealten Felsgravuren von Twyfelfontein und erhalten im Living Museum of the San spannende Einblicke in das Leben der Buschleute. Ein Höhepunkt Ihrer Reise sind die Pirschfahrten im Etosha-Nationalpark, wo Sie mit etwas Glück Elefanten, Löwen und viele weitere Wildtiere beobachten. Weiter östlich erwartet Sie eine stimmungsvolle Bootsfahrt bei Sonnenuntergang auf dem Okavango-Fluss. Im Bwabwata-Nationalpark erleben Sie weitere Safari-Abenteuer in unberührter Natur. In Botswana entdecken Sie den artenreichen Chobe-Nationalpark sowohl auf Pirschfahrten als auch bei Bootsfahrten auf dem Chobe-Fluss. Den krönenden Abschluss bildet der Besuch der imposanten Viktoriafälle – ein unvergessliches Naturspektakel und perfekter Ausklang Ihrer Reise.

Ihre Reise im Detail

16 Tage Privatreise



Tag 1
Windhoek

Windhoek (50 km)

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Windhoek (50 km)

Nach Ihrer Ankunft am Flughafen Windhoek, die bis spätestens Mittag erfolgen sollte, werden Sie von Ihrem Transferfahrer begrüsst, der Sie zu Ihrem Gästehaus bringt. Nachmittags treffen Sie Ihren Reiseleiter und besichtigen auf einer Stadtrundfahrt die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt wie zum Beispiel die Christuskirche, den Tintenpalast und die Independence Avenue. Den Abend lassen Sie beim gemeinsamen Essen mit allen Teilnehmern in Joe‘s Beerhouse ausklingen (optional).

Übernachtung in Windhoek

Vondelhof Guesthouse o.ä.

In zentraler Lage und nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt, bietet Ihnen diese charmante Unterkunft eine entspannte Atmosphäre mit persönlichem Service. Der Garten mit Pool und Sonnenterrasse lädt zum Abschalten ein, während modernes WLAN überall verfügbar ist. Dank der Nähe zu Flughafen, Hauptverkehrsstrassen und dem Geschäftsviertel eignet sich das Gästehaus ideal für Urlaubs- und Geschäftsreisende. Eine Gemeinschaftsküche sowie ein Grillbereich stehen Ihnen offen, und auf Wunsch werden auch Mahlzeiten angeboten.

Tag 2
Sesriem

Windhoek – Namib-Wüste (250 km / FA)

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Windhoek – Namib-Wüste (250 km / FA)

Nach dem Frühstück startet Ihre abwechslungsreiche Reise, die Sie gen Süden führt. Auf Schotterpisten geht es durch wunderschöne Landschaften und über Bergpässe in Richtung Namib-Wüste. Von Ihrer Unterkunft können Sie den Blick auf die nahegelegenen Naukluft-Berge geniessen, die im Abendlicht violett erstrahlen. Sobald die Nacht hereinbricht, beginnen die Sterne am Himmel zu funkeln. Von Ihrer privaten Dachterrasse sehen Sie sie besonders gut. Wer möchte kann sogar hier oben unter dem weiten Sternenhimmel schlafen (gegen Aufpreis) - ein einmaliges Erlebnis!

Übernachtung in der Namib-Region

Agama Lodge o.ä.

Zwischen Solitaire und Sesriem gelegen, ist die Agama Lodge der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge nach Sossusvlei, Deadvlei und zum Sesriem Canyon. Sie wohnen in einem der 40 freistehenden Standard- oder Deluxe-Chalets mit Klimaanlage, privater Terrasse und der Möglichkeit, unter dem Sternenhimmel zu schlafen. Geniessen Sie die Ruhe der Wüste, entspannen Sie am Pool und lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen. WLAN, Tee- und Kaffeezubereitung sowie ein Frühstücks- und Abendangebot sind inklusive. Ein besonderes Highlight: eine zutrauliche Warzenschwein-Familie sorgt für charmante Unterhaltung.

Tag 3
Sossusvlei

Sossusvlei (220 km / FA)

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Sossusvlei (220 km / FA)

In den frühen Morgenstunden brechen Sie auf in den Namib-Naukluft-Park. Besteigen Sie die berühmte Düne 45 und geniessen Sie den einmaligen Blick über die unendlich erscheinende Dünenlandschaft - der herausfordernde und sandige Aufstieg lohnt sich ohne Frage. Ausserdem besuchen Sie das berühmte Sossusvlei sowie das Deadvlei. Der Kontrast zwischen den weissen Lehmpfannen, den rostroten Dünen und dem tiefblauen Himmel sorgt für eindrucksvolle Motive. Auf dem Rückweg machen Sie einen Abstecher zum Sesriem Canyon. Während der Trockenzeit ist es möglich, einen Teil dieser Schlucht zu durchlaufen. Nach einem erlebnisreichen Vormittag machen Sie sich langsam wieder auf den Rückweg zur Lodge. Gönnen Sie sich eine erfrischende Abkühlung im Swimming Pool und verbringen Sie den restlichen Tag, wie Ihnen der Sinn steht.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 4
Swakopmund

Namib Wüste – Swakopmund (320 km / F)

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Namib Wüste – Swakopmund (320 km / F)

Weiter geht es in Richtung Atlantik. Vorbei an der Blutkuppe fahren Sie über den Welwitschia Drive zu den Aussichtspunkten der Mondlandschaft südöstlich von Swakopmund. Diese befremdliche und zugleich faszinierende Landschaft mit ihren bizarren, zerklüfteten Gesteinsformationen zieht Naturliebhaber schnell in ihren Bann. Schliesslich erreichen Sie das charmante Küstenstädtchen Swakopmund. Bei einem Rundgang gehen Sie der Stadtgeschichte auf den Grund und besichtigen unter anderem den alten Bahnhof und das Woermannhaus.

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Übernachtung in Swakopmund

Swakopmund Guesthouse o.ä.

Nur fünf Gehminuten vom Strand und den Einkaufsmöglichkeiten entfernt, erwartet Sie das familiengeführte Swakopmund Guesthouse. Sie wohnen in stilvollen Zimmern und Suiten, geniessen ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und profitieren von persönlichem Service – von Wäscheservice bis Shuttle. Hier erleben Sie entspannte Gastfreundschaft in bester Lage, nah am Meer.

Tag 5
Swakopmund

Swakopmund (F)

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Swakopmund (F)

Dieser Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Schlendern Sie gemütlich durch die Stadt und entlang der Promenade oder bummeln Sie durch die Geschäfte. Alternativ oder zusätzlich können Sie das grosse Angebot an Aktivitäten nutzen: Unternehmen Sie eine Bootstour oder eine Wüstensafari auf den Spuren der Little Five (alles optional). Abends gehen Sie mit Ihren Mitreisenden essen (optional), die Restaurantauswahl ist gross und vielseitig.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 6
Twyfelfontein

Swakopmund - Twyfelfontein (370 km / FA)

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Swakopmund - Twyfelfontein (370 km / FA)

Nach einem zeitigen Frühstück brechen Sie zur nächsten Etappe auf. Entlang der Atlantikküste fahren Sie zum Zeila Wrack, einem der vielzähligen gestrandeten Schiffswracks und legen dort eine Fotopause ein. Anschliessend verlassen Sie die Küste. Weiter geht es ins Landesinnere, vorbei am beeindruckenden Brandberg in das wunderschöne Damaraland. Bei Twyfelfontein besichtigen Sie die berühmten Felsgravuren, die wahre Kulturschätze sind und seit 2007 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihre Lodge und können den Tag bei einem leckeren Abendessen ausklingen lassen.

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Übernachtung bei Twyfelfontein

Twyfelfontein Country Lodge o.ä.

Lage: Etwa 4 km von Twyfelfontein Beschreibung: Die zum UNESCO Weltkulturerbe erklärte Twyfelfontein Region ist berühmt für einige der besten Buschmann-Zeichnungen und Felsgravuren im südlichen Afrika sowie Überreste vulkanischer Aktivität wie den Orgelpfeifen und dem Versteinerten Wald. Die Twyfelfontein Country Lodge fügt sich mit ihrem Design aus Sandsteinfelsen und Strohdächern wunderbar in die Umgebung ein. Geniessen Sie die herrliche Aussicht auf das Huab-Tal, die Wüstenebenen und die fernen Berge oder nehmen Sie an einer Pirschfahrt teil, um die hier lebenden Wüstenelefanten zu sehen. Einrichtungen: Restaurant, Bar, Swimmingpool, Souvenirgeschäft Zimmer (56): Geräumige Zimmer mit Bad oder Dusche, Deckenventilator, Safe, Moskitonetz, privater Veranda

Tag 7
Okaukuejo

Twyfelfontein - Etosha-Nationalpark (380 km / FA)

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Twyfelfontein - Etosha-Nationalpark (380 km / FA)

Am Morgen besuchen Sie das Damara Living Museum. Hier erhalten Sie Einblick in die Traditionen der Damara, eines der ältesten Völker Namibias, und ihre uralten Überlebensstrategien. Dann machen Sie sich auf zum nächsten Highlight Ihrer Reise: dem Etosha-Nationalpark. „Safari pur“ heisst es in den kommenden Tagen in einem der attraktivsten Nationalparks des Südlichen Afrikas! Halten Sie Ausschau nach Elefanten, Löwen, Nashörnern, Giraffen, Zebras und verschiedenen Antilopenarten. Immer wieder stoppen Sie an Wasserstellen, um die Tiere beim Trinken zu beobachten. Ihr Guide teilt sein breites Wissen über die faszinierende Fauna gerne mit Ihnen. Sobald sich die Sonne dem Horizont nähert, machen Sie sich auf den Weg zu Ihrer heutigen Unterkunft, die direkt vor den Toren Etoshas liegt.

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Übernachtung am Etosha-Nationalpark

Etosha Village o.ä.

Lage: Etwa 2 km südlich des Anderson Gates zum Etosha-Nationalpark Beschreibung: Im Etosha Village finden Naturliebhaber gemütliche Unterkünfte und den perfekten Ausgangspunkt für Fahrten in den Etosha-Nationalpark, den Sie auf eigene Faust oder auch auf geführten Safaris von der Lodge aus erkunden können. Einrichtungen: Restaurant, Bar mit TV, Swimmingpool, Kinderpool, kleines Souvenirgeschäft Zimmer (55): Individuell eingerichtete Zimmer mit Dusche, Klimaanlage, Safe, Kühlschrank, Kaffee-/Teezubereiter, Terrasse

Tag 8
Etosha Nationalpark

Etosha-Nationalpark (FA)

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Etosha-Nationalpark (FA)

Nach Sonnenaufgang und einem stärkenden Frühstück brechen Sie zu weiteren Pirschfahrten auf. Da keine Pirschfahrt der anderen gleicht, können Sie sich auch heute auf einen aufregenden Tag in der Natur freuen. Häufig treffen Sie auf Herden von Impalas, Gnus, Oryx oder Zebras, die die offene Savanne friedlich durchstreifen. Zu Ihrer Linken erstreckt sich die riesige Etosha Pfanne bis zum Horizont. Sie stoppen an verschiedenen Wasserlöchern, um aus nächster Nähe Tiere beobachten zu können. Am späten Nachmittag verlassen Sie mit vielen tollen Safarieindrücken im Gepäck den Etosha Nationalpark durch das östliche Tor und fahren zu Ihrer heutigen Unterkunft.

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Übernachtung am Etosha-Nationalpark

Onguma Forest Camp o.ä.

Lage: Am Etosha-Nationalpark, ca. 13 km vom östlichen Von Lindequist Gate Beschreibung: Inmitten des 36.000 ha grossen, privaten Onguma Wildreservates liegt das attraktive Forest Camp. Von hier aus können Sie interessante Pirschfahrten, Naturwanderungen und Nashornbeobachtungen im eigenen Konzessionsgebiet oder aber auch Ausflüge in den benachbarten Etosha-Nationalpark unternehmen. Einrichtungen: Restaurant, Bar, Weinkeller, Swimmingpool, kostenloses WLAN, Wäscheservice, Parkplätze Zimmer (11): Elegante, reetgedeckte Bungalows mit Dusche, Föhn, Klimaanlage, Ventilator, Safe, Minibar, Kaffee-/Teezubereiter, Moskitonetz, Terrasse

Tag 9
Grootfontein

Etosha-Nationalpark - Grootfontein (220 km / FA)

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Etosha-Nationalpark - Grootfontein (220 km / FA)

Wie am gestrigen Tag lohnt es sich auch heute, früh aufzustehen. Auf Sie wartet eine letzte Pirschfahrt im Etosha-Nationalpark. Mit etwas Glück spüren Sie Tiere auf, die Sie in den vergangenen Tagen noch nicht gesehen haben und können die einzigartige Natur noch einmal in vollen Zügen geniessen. Gegen Mittag ist es dann an der Zeit, von der Etosha-Region Abschied zu nehmen. Sie machen sich auf den Weg in Richtung Nordosten und erreichen schliesslich die Unterkunft in der Nähe von Grootfontein.

Übernachtung in Grootfontein

Fiume Lodge o.ä.

Die Fiume Lodge liegt auf einer privaten Wildfarm, nur 35 km nördlich von Grootfontein und 3 km von der B8 entfernt – ideal für Ihre Reise in den Norden, zum Caprivi, nach Botswana oder zu den Victoriafällen. Hier erleben Sie afrikanische Wildnis hautnah: Bei Pirschfahrten und Wanderungen begegnen Sie Giraffen, Zebras, Antilopen und vielen weiteren Tieren. Sie wohnen in komfortablen Zimmern mit eigenem Bad und Klimaanlage sowie herrlichem Ausblick. Ein Pool sorgt für Erfrischung, das Restaurant verwöhnt Sie mit regionaler Küche und die Bar lädt zum Entspannen ein. Fiume Lodge ist der perfekte Ausgangspunkt für Ausflüge zum Hoba-Meteorit, in den Khaudom- oder Etosha-Nationalpark. Freuen Sie sich auf herzliche Gastfreundschaft und eine entspannte Atmosphäre mitten in der Natur.

Tag 10
Rudhiva

Grootfontein - Kavango-Region (400 km / FA)

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Grootfontein - Kavango-Region (400 km / FA)

Weiter geht es nach Norden. Strohgedeckte Rundhütten aus Lehm säumen den Weg, das Buschland wird dichter und grüner. Für einen Einkauf stoppen Sie in Rundu, dem wirtschaftlichen Zentrum der Kavango-Region. In der Stadt herrscht ein lebendiges und buntes Marktleben, Fischer und Bauern aus der Umgebung bieten hier ihre Produkte feil. Schliesslich erreichen Sie Ihre Unterkunft, die wie eine kleine Oase direkt am Okavango River liegt. Geniessen Sie einen eiskalten Rock Shandy an der Inselbar und legen Sie die Füsse hoch, bevor Sie eine Bootstour in den Sonnenuntergang unternehmen. Beobachten Sie mit etwas Glück Flusspferde und Krokodile und lassen Sie die wunderschöne Flusslandschaft auf sich wirken. Zum Abendessen erwartet Sie ein traditioneller Braai - es wird gegrillt. Geniessen Sie den Abend am Lagerfeuer und lauschen Sie dem wilden Buschgeflüster.

Übernachtung in der Kavango-Region

Mobola Island Lodge o.ä.

Erleben Sie die Ruhe und Schönheit des Okavango-Flusses in der Mobola Island Lodge, etwa 30 km westlich von Divundu. Die Lodge liegt idyllisch am Wasser und bietet Ihnen gemütliche Bungalows und Safarizelte – alle mit direktem Flussblick. Eine Hängebrücke führt zur privaten Insel mit Naturpool und Inselbar – der perfekte Ort für einen Sundowner mit Blick auf den majestätischen Okavango. Geniessen Sie lokale Getränke und entspannen Sie inmitten unberührter Natur. Ein idealer Rückzugsort, um Namibia authentisch zu erleben.

Tag 11
Kongola

Kavango-Region - Zambezi-Region (260 km / FA)

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Kavango-Region - Zambezi-Region (260 km / FA)

Ihre Reise führt Sie weiter in die Kavango-Region hinein. Auf dem Weg passieren Sie einige Dörfer, die hauptsächlich vom Fischfang und Ackerbau leben. Nicht selten zieht immer wieder Grosswild umher und kreuzt die Strasse. Ihr Ziel ist eine idyllisch gelegene Lodge, ein wahrlich magischer Ort. Kommen Sie in Ruhe an und gönnen Sie sich eine kleine Verschnaufpause, bevor Sie am Nachmittag die herrliche Umgebung auf einer dreistündigen Bootsfahrt erkunden. Der Kwando River schlängelt sich sanft durch die weite Ebene und bietet zahlreichen Wildtieren eine Lebensgrundlage - unter anderem Flusspferden, Elefanten, Büffeln, Löwen, Afrikanischen Wildhunden und Antilopenarten wie Lechwe, Riedbock und Sitatunga, die nur in dieser Gegend anzutreffen sind. Freuen Sie sich ausserdem auf eine unglaublich reiche Vogelwelt!

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Übernachtung in der Zambezi-Region

Namushasha River Lodge o.ä.

Lage: 24 km südlich von Kongola im Bwabwata-Nationalpark Beschreibung: Im Abendrot hoch über dem Fluss bei einem kühlen Drink dem tiefen Grunzen der Flusspferde lauschen - dieses Erlebnis bietet die Namushasha River Lodge mit ihrem Sundowner-Deck am malerischen Kwando-Fluss. Der Bwabwata-Nationalpark ist von hier aus gut für Selbstfahrer mit dem Allradfahrzeug zu erreichen. Vor Ort werden Tierbeobachtungen mit dem Boot oder Geländewagen sowie Angelausflüge angeboten. Einrichtungen: Restaurant, Bar, Swimmingpool, WLAN (Rezeptionsbereich), Wäscheservice, Souvenirgeschäft, Parkplätze Zimmer (25): Reetgedeckte Standard Rooms mit Dusche, Föhn, Klimaanlage, Safe, Kaffee-/Teezubereiter, Moskitonetz, Balkon

Tag 12
Divundu

Bwabwata-Nationalpark (FA)

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Bwabwata-Nationalpark (FA)

Heute erwartet Sie eine aufregende Pirschfahrt im Bwabwata-Nationalpark, die gute Tierbeobachtungen verspricht. Am Nachmittag bleibt Ihnen Zeit, sich in der Lodge zu erholen. Erfrischen Sie sich im Pool oder machen Sie es sich mit einem Buch auf dem Aussichtsdeck direkt am Fluss gemütlich. Und behalten Sie dabei unbedingt auch das Flussufer im Auge, wer weiss, welche Tiere zu entdecken sein werden.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 13
Kasane

Zambesi-Region - Kasane - Chobe-Nationalpark (260 km / FMA)

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Zambesi-Region - Kasane - Chobe-Nationalpark (260 km / FMA)

Sie verlassen Namibia und überqueren die Grenze nach Botswana. Am Ufer des Chobe River checken Sie in einer gemütlichen Lodge ein. Nach einem leichten Mittagssnack rückt erneut die Tierbeobachtung in den Fokus. Am Nachmittag erleben Sie ein erstes Mal die Tierwelt des Chobe-Nationalparks entweder vom Boot aus oder auf einer ausgedehnten Pirschfahrt im Allrad-Safarifahrzeug. Mit mehr als 40.000 Dickhäutern weist der Chobe-Nationalpark die grösste Elefantenpopulation im Südlichen Afrika auf und nicht selten können die Big Five beobachtet werden.

Übernachtung am Chobe-Nationalpark

Kubu Lodge o.ä.

Direkt am Ufer des Chobe-Flusses in Nordbotswana geniessen Sie in der Kubu Lodge Ruhe, Natur und herzliche Gastfreundschaft. Sie wählen zwischen Übernachtung mit Frühstück oder einem Rundum-sorglos-Paket inklusive Safaris und Bootsfahrten. Seit 1986 familiengeführt, bietet die Lodge authentische Safari-Erlebnisse inmitten ursprünglicher Wildnis. Hier begegnen Sie Antilopen, Warzenschweinen und einer reichen Vogelwelt – ganz ohne Fernseher oder Radio, aber mit viel persönlichem Service und entspannter Atmosphäre.

Tag 14
Chobe Nationalpark

Chobe-Nationalpark (FMA)

Botswana_Chobe Nationalpark_Elefanten

Chobe-Nationalpark (FMA)

Auch heute erkunden Sie die Tierwelt des Chobe-Nationalparks erneut vom Boot aus und auf einer Pirschfahrt im Allrad-Safarifahrzeug. Halten Sie Ausschau nach grossen Büffelherden, Löwenrudeln, Leoparden und anderem Grosswild, während Sie die verschiedenen Ecken des Nationalparks erkunden. Vom Boot aus können Sie ausgezeichnet Tierherden beobachten, die zum Trinken ans Flussufer kommen.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 15
Victoria Falls

Kasane – Victoria Falls (F)

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Kasane – Victoria Falls (F)

Nach dem Frühstück werden Sie über die Grenze nach Simbabwe gebracht. Die Stadt Victoria Falls ist Ihr Ziel. Auf einem gemütlichen Spaziergang besichtigen Sie den „Mosi-oa-Tunya“, frei übersetzt: der Rauch, der donnert. Die Victoria Falls sind die zweitgrössten Wasserfälle der Welt. Auf einer Breite von knapp zwei Kilometern stürzt der mächtige Sambesi über 100 m in die Tiefe - ein beeindruckendes Schauspiel. Im Anschluss können Sie über den grossen Souvenirmarkt schlendern oder gemütlich durch die Stadt bummeln. Am letzten gemeinsamen Abend besuchen Sie eines der Restaurants in der Stadt (optional).

Übernachtung in Victoria Falls

Pioneers Lodge o.ä.

Nur 2,5 km von den imposanten Victoriafällen entfernt, erwartet Sie die Pioneers Lodge in ruhiger Lage mit einem stilvollen Mix aus kolonialem Flair und modernem Komfort. Die 50 geschmackvoll eingerichteten Zimmer – darunter auch Familienzimmer – bieten Gartenblick, Klimaanlage, Deckenventilatoren sowie grosszügige Bäder. Zwei Pools, ein Spa, eine gemütliche Lounge, ein Restaurant mit Terrasse und eine Bar mit lokalen Bierspezialitäten laden zum Entspannen ein. WLAN ist kostenfrei verfügbar. Herzliche Gastfreundschaft steht im Mittelpunkt – damit Sie sich vom ersten Moment an wie zu Hause fühlen.

Tag 16
Victoria Falls

Victoria Falls (F)

Simbabwe_Victoria Falls Sign

Victoria Falls (F)

Mit vielseitigen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck endet Ihre Reise. Verabschieden Sie sich von Ihrem Reiseleiter und den anderen Reiseteilnehmern. Sie werden zum Flughafen von Victoria Falls gebracht und treten Ihre Heim- oder Weiterreise an.

Ihre Hotels während der Reise

Leistungen

Im Reisepreis inklusive

Alles anzeigen

Hinweis

Nicht eingeschlossene Leistungen:
  • Optionale Aktivitäten und persönliche Ausgaben
  • Weitere Mahlzeiten und Getränke
  • Visa
  • Trinkgelder
Abfahrtstermine:

Täglich auf Anfrage

Bitte beachten Sie:
  • Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen
  • Mindestalter auf der Tour: 12 Jahre
  • Da der Stauraum in den Safarifahrzeugen bzw. in den Kleinflugzeugen begrenzt ist, bitten wir Sie, sich auf maximal 15 kg Gepäck plus ein Handgepäckstück (maximal 5 kg) zu beschränken. Für Ihr Gepäck eignen sich am besten weiche Taschen. Bitte bringen Sie keine Hartschalenkoffer oder Trolleys mit, da diese zu sperrig sind und zu viel Platz einnehmen.
    Wenn nicht alle Gepäckstücke in den Kofferraum passen, müssen diese auf dem Dach oder im Innenraum des Fahrzeugs zwischen den Sitzen verstaut werden. Taschen auf dem Dach können sehr staubig oder gar beschädigt werden. Taschen im Innenraum nehmen viel Platz ein und beschränken Ihre Bewegungsfreiheit.
    Gleiches betrifft auch Ihr Handgepäck. Weiche Taschen nehmen weniger Platz ein, außerdem lassen sie sich während Ihrer Aktivitäten leichter tragen.
  • Staub und Sand gehören zu Namibia und Botswana. Bei Fahrten auf Schotterpisten muss damit gerechnet werden, dass Ihr Gepäck einstaubt.
  • Es gelten gesonderte Stornobedingungen vor Abreise bis 90 Tage: 35%, 89-45 Tage: 55%, ab 44 Tage: 95%

Vorbehaltlich Änderungen

Reiseerlebnisse

Das hat mich begeistert
Unser Mitarbeitertipp

„Person steht auf einem großen Granitfelsen zwischen vereinzelten Büschen vor einer markanten Felskuppel in einer trockenen, sonnigen Wüstenlandschaft.“
Sarah Marx — Mediengestaltung

Eine Fahrt durch das nur wenig besiedelte Damaraland mit seiner rauen, steinigen Landschaft und den unterschiedlichsten Felsformationen sollte man auf jeder Namibiareise unternehmen. Ein Besuch der Spitzkuppe, auch das Matterhorn Namibias genannt und des berühmten Felsbogens Rock Arch bietet eine wunderschöne Kulisse für Erinnerungsfotos. Weiter Richtung Norden kann man einige der höchsten Berge der Region, den Hohenstein und das Brandbergmassiv bestaunen. Mit etwas Glück kann man auch auf die seltenen Wüstenelefanten treffen. Eines meiner Highlights in dieser Region war auf jeden Fall die Grootberg Lodge, die sich am Rande des Etendeka Plateaus befindet. Sowohl von den Chalets als auch vom Pool aus, hat man einen gigantischen Ausblick auf den Canyon.

Länderinfos Namibia

Klima

Beste Reisezeit

Der kalte Benguela-Strom hält das Küstengebiet der Wüste Namib kühl und beinahe niederschlagsfrei. Morgens ist dichter Küstennebel möglich. Im Landesinneren fällt im Sommer (Oktober - April) der meiste Niederschlag. Die Sommertemperaturen sind im Januar und Februar am höchsten. Durch die Höhenlage sind die Nächte mitunter kühl.

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein und mindestens 3 freie Seiten enthalten.

Hinweis: Der Reisepass muss in einwandfreiem Zustand sein.

Anmerkung zum Reisepass

Die Einreisebestimmungen können sich ändern. Die hier bereitgestellten Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisenden wird jedoch empfohlen, sich vor Reiseantritt bei der zuständigen Botschaft oder offiziellen Regierungsstellen zu informieren. Wir übernehmen keine Haftung für etwaige Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen.

Achtung: Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Deutschland einen mindestens gültigen Reisepass / Personalausweis. Bei Transit über Drittländer wird grundsätzlich ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten empfohlen.

Visainformationen

Einreisebestimmungen & Visumpflicht:

Für die Einreise nach Namibia benötigen Staatsangehörige vieler Länder ein Visum. Die genehmigte Aufenthaltsdauer beträgt bei der Einreise in der Regel bis zu 30 Tage (mit der Möglichkeit zur Mehrfacheinreise) und kann vor Ort beim namibischen Innenministerium (Ministry of Home Affairs, Immigration, Safety and Security) auf insgesamt bis zu 90 Tage verlängert werden.

Visum bei der Ankunft (Visa on Arrival) & Online-Beantragung:
Staatsangehörige zahlreicher Staaten – darunter fast alle EU-Länder (Ausnahmen: Malta und Zypern benötigen ein Visum vorab), die Schweiz, die Türkei, Großbritannien, die USA, Kanada, Australien und Neuseeland – sind berechtigt, ein Visa on Arrival zu nutzen oder den Antrag vorab online einzureichen.

Das Visum bei der Ankunft kann an folgenden ausgewählten Grenzposten und Ankunftspunkten ausgestellt werden:

  • Flughäfen: Hosea Kutako International Airport (Windhoek), Walvis Bay, Lüderitz, Oranjemund
  • Seehäfen: Walvis Bay, Lüderitz
  • Landgrenzübergänge: Ariamsvlei, Impalila, Katima Mulilo, Katwitwi, Mohembo, Noordoewer, Ngoma, Oranjemund, Oshikango, Ruacana, Trans-Kalahari

Das Visum kann vorab online über das offizielle Portal mhaiss.gov.na beantragt werden. An vielen der genannten Grenzübertritte ist die Ausstellung des Visums bei der Ankunft auch ohne vorherige Online-Registrierung möglich.

Übersicht der berechtigten Länder für Visa on Arrival / E-Visum:

  • Europa & Sonstige: Ägypten, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Australien, Belgien, Belarus, Brasilien, Bulgarien, Chile, Dänemark, Deutschland, Ecuador, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kasachstan, Kirgisistan, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Mexiko, Moldau, Neuseeland, Nicaragua, Niederlande, Norwegen, Österreich, Paraguay, Peru, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien, Südkorea, Tadschikistan, Thailand, Tschechien, Türkei, Turkmenistan, Ukraine, Ungarn, Uruguay, Usbekistan, Vatikanstadt, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten von Amerika, Vietnam, Zypern (sowie Staatsangehörige vieler afrikanischer und südamerikanischer Staaten).

Wichtiger Hinweis zur Aufenthaltsdauer:
Die bei der Einreise tatsächlich im Pass eingetragene genehmigte Aufenthaltsdauer variiert je nach Grenzbeamten. Reisende sollten den Stempel im Pass sofort bei der Einreise auf Richtigkeit prüfen und die eingetragene Anzahl der Tage gegebenenfalls direkt vor Ort reklamieren, um ungewollte Überschreitungen (Overstay) zu vermeiden.

Staatsangehörige von Ländern, die nicht für das Visa on Arrival zugelassen sind, müssen ihr Visum vor Antritt der Reise bei der zuständigen namibischen Botschaft bzw. Auslandsvertretung beantragen.

Kosten

Visumgebühren in der Übersicht:

Visum bei der Ankunft (Visa on Arrival):

  • Staatsangehörige afrikanischer Staaten: 1.200 NAD
  • Sonstige Staatsangehörige (z. B. Deutschland, Österreich, Schweiz): 1.600 NAD
  • Kinder unter 6 Jahren: gebührenfrei (0 NAD)
  • Kinder von 6 bis 11 Jahren: 800 NAD

Gebühren bei Beantragung über Botschaften / Konsulate (z. B. Deutschland, Österreich, Schweiz):

  • Touristenvisum: 80 € (einmalige Einreise) bzw. 130 € (zweimalige/mehrfache Einreise)
  • Geschäftsvisum: 105 €
  • Express-Visum (Bearbeitung im Eilverfahren): 220 €

Hinweis: Für andere Visumkategorien oder Beantragungen in Drittstaaten können die Gebühren je nach Staatsangehörigkeit und Vertretung abweichen.

Visaarten und Kosten

U.a. Einreise- und Transitvisum.

Gültigkeit

Gültigkeitsdauer & Verlängerung:

Touristenvisum & Visum bei der Ankunft (Visa on Arrival):

  • Erteilte Aufenthaltsdauer: Das Visum bei der Ankunft wird in der Regel für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen ausgestellt (in Einzelfällen und je nach Visumkategorie bis zu 90 Tage). Touristenvisa gestatten häufig auch mehrfache Einreisen innerhalb des Gültigkeitszeitraums.
  • Verlängerung vor Ort: Eine Verlängerung des Aufenthalts auf insgesamt maximal 90 Tage pro Kalenderjahr ist möglich. Der Verlängerungsantrag sollte rechtzeitig vor Ablauf der Frist beim namibischen Innenministerium gestellt werden:
    Ministry of Home Affairs, Immigration, Safety and Security
    Casino Street / Corner of Hosea Kutako Drive, Private Bag 13200, Windhoek
    Tel.: +264 (0)61 292 21 11

Wichtiger Warnhinweis zu Visa-Überschreitungen (Overstay):
Wer die im Pass eingetragene genehmigte Aufenthaltsdauer überschreitet – selbst wenn dies unabsichtlich geschieht –, muss mit drastischen Strafen rechnen. Dies reicht von erheblichen Geldstrafen über mehrtägige Befragungen/Festnahmen an der Grenze bis hin zu mehrjährigen Einreisesperren. Kontrollieren Sie daher stets direkt bei der Einreise das im Pass eingetragene Ablaufdatum.

Je nach Reisezweck, Staatsangehörigkeit und Bequemlichkeit stehen für die Beantragung eines Visums für Namibia verschiedene Wege zur Verfügung:

  • E-Visum & Online-Beantragung (Empfohlen):
    Für kurze, vorübergehende Aufenthalte (Tourismus, Geschäftsreisen) kann das Visum vorab online über das offizielle Portal des namibischen Innenministeriums (Ministry of Home Affairs, Immigration, Safety and Security) beantragt werden: eservices.mhaiss.gov.na.
  • Visum bei der Ankunft (Visa on Arrival):
    Für Staatsangehörige zugelassener Länder (u. a. Deutschland, Österreich, Schweiz) ist die Beantragung eines Visa on Arrival möglich. Dies kann entweder vorab online angemeldet werden (Visa on Arrival Portal) oder an vielen ausgewählten Grenzübergängen, Flughäfen und Seehäfen direkt bei der Einreise ohne vorherige Registrierung ausgestellt werden.
  • Klassischer Antrag über die Botschaft:
    Für Langzeitaufenthalte, spezielle Arbeitsvisa oder für Staatsangehörige von Ländern ohne Visa-on-Arrival-Berechtigung muss der Antrag weiterhin persönlich oder postalisch bei der zuständigen Konsularabteilung der namibischen Botschaft im Heimatland eingereicht werden.

Antrag erforderlich

Erforderliche Unterlagen für das Touristenvisum:

Für die Beantragung eines Touristenvisums (ob online, bei der Ankunft oder über die namibische Botschaft) müssen in der Regel folgende Nachweise und Dokumente vorgelegt werden:

  • Antragsformular: Vollständig ausgefülltes und unterschriebenes Visum-Antragsformular (bzw. die Bestätigung der Online-Beantragung).
  • Passfotos: 2 aktuelle, biometrische Passfotos (bei Beantragung über die Botschaft).
  • Reisepass: Gültiger Reisepass im Original, der noch mindestens 6 Monate über das geplante Ausreisedatum hinaus gültig ist und noch mindestens 3 freie Seiten für Visa-Stempel enthält.
  • Reisedokumente: Kopie des bestätigten Hin- und Rückflugtickets bzw. der vollständigen Flugbuchung.
  • Unterkunft & Reiseverlauf: Nachweis über Hotel- und Lodge-Buchungen oder eine detaillierte Aufstellung der geplanten Reiseroute. Bei privaten Unterkünften ist ein schriftliches Einladungsschreiben der gastgebenden Person inklusive einer Kopie ihres Personalausweises bzw. Aufenthaltstitels erforderlich.
  • Finanzieller Nachweis: Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel für die Dauer des Aufenthalts (in der Regel durch die Kontoauszüge der letzten 6 Monate nachzuweisen).
  • Auslandskrankenversicherung: Nachweis einer für Namibia gültigen Auslandsreisekrankenversicherung mit Abdeckung von Notfall- und Rücktransportkosten.
  • Gebührennachweis: Zahlungsnachweis bzw. Überweisungsbeleg der anfallenden Visumgebühren.

Wichtiger Hinweis: Alle vorzulegenden Dokumente und Nachweise müssen in englischer Sprache verfasst sein oder zusammen mit einer beglaubigten englischen Übersetzung eingereicht werden.

Temporärer Wohnsitz

Anfragen an die konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Bearbeitungsdauer

Bearbeitungszeiten bei Visumanträgen:

Die Dauer der Bearbeitung richtet sich nach der Art des Visums sowie dem gewählten Beantragungsweg:

  • Touristenvisum (Beantragung über die Botschaft): Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel ca. 2 Wochen. Bei der Botschaft in Berlin kann der Antrag im Normalverfahren innerhalb von ca. 5 Arbeitstagen bearbeitet werden; bei Nutzung des Expressverfahrens verkürzt sich die Ausstellungszeit auf ca. 2 Arbeitstage.
  • Geschäftsvisum (Genehmigungsschreiben): Das erforderliche Genehmigungsschreiben für Geschäftsreisende, das vom Innenministerium in Windhoek ausgestellt wird, benötigt in der Regel etwa 7 Konsulararbeitstage.
  • Visa on Arrival & E-Visum: Bei Online-Vorabregistrierungen sowie bei der Direktbeantragung an den zugelassenen Grenzstellen erfolgt die Ausstellung meist direkt vor Ort bzw. innerhalb weniger Werktage über das Online-Portal.

Tipp: Aufgrund von saisonal schwankendem Antragsaufkommen wird empfohlen, Visumanträge frühzeitig vor dem geplanten Reisedatum einzureichen. Detaillierte Anfragen können direkt an die zuständigen konsularischen Vertretungen gerichtet werden.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Reisende, die ihr Visum direkt bei der Einreise an den zugelassenen Grenzstellen oder Flughäfen beantragen, müssen den Einreisebeamten folgende Dokumente und Nachweise unaufgefordert vorlegen:

  • Unterkunftsnachweis: Bestätigte Buchungsunterlagen für Hotels, Lodges oder Campingplätze für die Dauer des Aufenthalts (bzw. ein formloses Einladungsschreiben mit Adressnachweis bei privaten Übernachtungen).
  • Weiter- oder Rückflugticket: Nachweis über ein bestätigtes Ausreiseticket (Rückflug- oder Weiterflugticket bzw. Nachweise zur Weiterreise auf dem Landweg).
  • Finanzielle Mittel: Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel zur Deckung der Lebenshaltungskosten während des Aufenthalts (z. B. durch aktuelle Bankauszüge, Kreditkartenabrechnungen oder Bargeld).

Hinweis: Die namibischen Einreise- und Grenzbeamten sind berechtigt, im Einzelfall weitere unterstützende Dokumente oder Angaben zum Reisezweck einzufordern.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel während des Aufenthalts.

Aufenthaltsverlängerung

Eine Verlängerung des Visums kann beim Innenministerium (Adresse s. Gültigkeitsdauer) oder bei der zuständigen namibianischen Vertretung beantragt werden.

Einreise mit Kindern

Hinweis: Alle Reisedokumente müssen mindestens zwei freie Seiten enthalten und in einwandfreiem Zustand sein.

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren).

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Minderjährige unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine internationale Geburtsurkunde oder eine beglaubigte Übersetzung in englischer Sprache der Geburtsurkunde mit sich führen. In der Geburtsurkunde müssen beide Eltern aufgeführt sein. Bei Einreise von minderjährigen Kindern mit nur einem Elternteil oder ohne Eltern/Sorgeberechtigte wird eine beglaubigte Einverständniserklärung (eidesstattliche Versicherung („affidavit“) der nicht anwesenden Eltern/ Erziehungsberechtigten in englischer Spache gefordert, die u. a. die Reisepassnummer des Minderjährigen enthalten muss. Außerdem müssen eine Passkopie und die Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils vorgelegt werden. Auch ein alleiniges Sorgerecht muss ggf. nachgewiesen werden. Beglaubigungen müssen von einem namibischen Notar oder Auslandsvertretung stammen.

Allein reisende Minderjährige müssen bei Einreise außerdem die Kontaktdaten ihres Aufenthaltsorts in Namibia angeben sowie ein Bestätigungsschreiben und eine Passkopie und ggf. eine Kopie der Aufenthaltserlaubnis der einladenden Person vorlegen. 

Einreise mit Haustieren

Für die Mitnahme von Hunden und Katzen nach Namibia gelten strenge veterinärmedizinische Vorschriften und Quarantänebestimmungen.

  • Einfuhrgenehmigung & Dokumente: Vor der Reise muss eine offizielle Einfuhrgenehmigung (Veterinary Import Permit) beantragt werden. Anträge sowie detaillierte Merkblätter sind bei den zuständigen namibischen Botschaften oder direkt beim namibischen Landwirtschaftsministerium erhältlich.
  • Gesundheits- & Impfnachweise: Erforderlich sind unter anderem ein gültiges europäisches Heimtierzeugnis / Impfpass mit nachgewiesener Tollwutimpfung, ein aktuelles amtlilches gesundheitliches Zeugnis vom Amtsarzt sowie ein Nachweis über eine erfolgte Entwurmung und Parasitenbehandlung.
  • Verbot in Schutzgebieten: In sämtlichen namibischen Nationalparks, Naturreservaten und staatlichen Schutzgebieten sind Haustiere zum Schutz der Wildtiere strengstens verboten.

Aktuelle Antragsformulare und Merkblätter stehen auf der offiziellen Website der Botschaft der Republik Namibia zum Download bereit.

Reisepassinformationen

Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein und mindestens 3 freie Seiten enthalten.

Hinweis: Der Reisepass muss in einwandfreiem Zustand sein.

Visainformationen

Einreisebestimmungen & Visumpflicht:

Für die Einreise nach Namibia benötigen Staatsangehörige vieler Länder ein Visum. Die genehmigte Aufenthaltsdauer beträgt bei der Einreise in der Regel bis zu 30 Tage (mit der Möglichkeit zur Mehrfacheinreise) und kann vor Ort beim namibischen Innenministerium (Ministry of Home Affairs, Immigration, Safety and Security) auf insgesamt bis zu 90 Tage verlängert werden.

Visum bei der Ankunft (Visa on Arrival) & Online-Beantragung:
Staatsangehörige zahlreicher Staaten – darunter fast alle EU-Länder (Ausnahmen: Malta und Zypern benötigen ein Visum vorab), die Schweiz, die Türkei, Großbritannien, die USA, Kanada, Australien und Neuseeland – sind berechtigt, ein Visa on Arrival zu nutzen oder den Antrag vorab online einzureichen.

Das Visum bei der Ankunft kann an folgenden ausgewählten Grenzposten und Ankunftspunkten ausgestellt werden:

  • Flughäfen: Hosea Kutako International Airport (Windhoek), Walvis Bay, Lüderitz, Oranjemund
  • Seehäfen: Walvis Bay, Lüderitz
  • Landgrenzübergänge: Ariamsvlei, Impalila, Katima Mulilo, Katwitwi, Mohembo, Noordoewer, Ngoma, Oranjemund, Oshikango, Ruacana, Trans-Kalahari

Das Visum kann vorab online über das offizielle Portal mhaiss.gov.na beantragt werden. An vielen der genannten Grenzübertritte ist die Ausstellung des Visums bei der Ankunft auch ohne vorherige Online-Registrierung möglich.

Übersicht der berechtigten Länder für Visa on Arrival / E-Visum:

  • Europa & Sonstige: Ägypten, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Australien, Belgien, Belarus, Brasilien, Bulgarien, Chile, Dänemark, Deutschland, Ecuador, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kasachstan, Kirgisistan, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Mexiko, Moldau, Neuseeland, Nicaragua, Niederlande, Norwegen, Österreich, Paraguay, Peru, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien, Südkorea, Tadschikistan, Thailand, Tschechien, Türkei, Turkmenistan, Ukraine, Ungarn, Uruguay, Usbekistan, Vatikanstadt, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten von Amerika, Vietnam, Zypern (sowie Staatsangehörige vieler afrikanischer und südamerikanischer Staaten).

Wichtiger Hinweis zur Aufenthaltsdauer:
Die bei der Einreise tatsächlich im Pass eingetragene genehmigte Aufenthaltsdauer variiert je nach Grenzbeamten. Reisende sollten den Stempel im Pass sofort bei der Einreise auf Richtigkeit prüfen und die eingetragene Anzahl der Tage gegebenenfalls direkt vor Ort reklamieren, um ungewollte Überschreitungen (Overstay) zu vermeiden.

Staatsangehörige von Ländern, die nicht für das Visa on Arrival zugelassen sind, müssen ihr Visum vor Antritt der Reise bei der zuständigen namibischen Botschaft bzw. Auslandsvertretung beantragen.

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Thu, 17 Sep 2026 15:45:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Thu, 17 Sep 2026 15:46:03 +0200)

Letzte Änderungen: 

Reiseinfos – Infrastruktur/Verkehr

Redaktionelle Änderungen

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und  des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.

Sicherheit

Terrorismus

  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Die politische Lage in Namibia gilt als stabil. Dennoch:

  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Eigentumsdelikte können in ganz Namibia vorkommen, insbesondere in Windhuk und in abgelegenen Gebieten. Es sind Überfälle auf Reisende durch teils schwer bewaffnete Kriminelle bekannt. Dabei werden auch Touristenunterkünfte (auch Campingplätze) gezielt ins Visier genommen.
In Windhuk ereignen sich Raubüberfälle vor allem an Sonn- und Feiertagen, wenn weniger Menschen unterwegs sind (z.B. auf Spaziergänger am Stadtrand wie Farm Windhuk, Avis Damm und Lovers Hill, aber auch mitten in der Innenstadt).
Vereinzelt wurden Reisende nach Übernahme eines Mietwagens gezielt vom Flughafen bis zu ihrer Unterkunft verfolgt, durch Ablenkungen (z.B. Hinweis auf einen angeblichen technischen Defekt) zum Anhalten gebracht und ausgeraubt. Dabei wurden u.a. Fahrzeuge mit Regierungskennzeichen benutzt. 
Bei Nutzung von Taxis, in denen sich außer dem Fahrer bereits andere Personen befinden, besteht ein erhöhtes Risiko für Überfalle bzw. Diebstähle. 
Reisende sind aufgrund der mitgeführten Kameraausstattung etc. bevorzugte Opfer von Raubüberfällen; auch Kreditkartenbetrug kommt häufig vor. 

  • Unternehmen Sie Spaziergänge, auch in der Innenstadt von Windhuk, möglichst ohne Wertsachen und Fotoausrüstung sowie ohne große Taschen/Rucksäcke; seien Sie im Stadtrandgebiet von Windhuk besonders vorsichtig.
  • Vermeiden Sie Spaziergänge in der Dunkelheit.
  • Seien Sie bei Fahrten im Land auch bei kurzen Zwischenstopps vorsichtig.
  • Übernachten Sie nur in bewachten Unterkünften bzw. auf bewachten, offiziell registrierten Campingplätzen.
  • Verriegeln Sie Fahrzeugtüren immer, behalten Sie Wertsachen auf Busreisen im Blick und lassen Sie sie in Fahrzeugen auch während der Fahrt nicht sichtbar liegen.
  • Halten Sie nur an Tankstellen und belebten Rastplätzen an, an denen sich auch andere Personen befinden. Im Notfall rufen Sie die Polizei unter 10111.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf und führen Sie Kopien von Pass und Visum an anderer Stelle Ihres Gepäcks mit sich, speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Verstauen Sie Ihr Gepäck immer in Ihrem Kofferraum.
  • Lassen Sie Ihre Wertsachen auch in Ihrer bewachten Unterkunft bzw. auf bewachten Campingplätzen nicht offen liegen.
  • Nutzen Sie keine Taxis, in denen sich weitere Fahrgäste befinden und lassen Sie keine unbekannten Fahrgäste ins Taxi zusteigen.
  • Nehmen Sie Wertsachen stets im Handgepäck mit und lassen Sie sich nicht überreden, diese im aufzugebenden Gepäck zu befördern.
  • Nutzen Sie keine Geldautomaten auf offener Straße; geben Sie stattdessen Geräten in Einkaufszentren, Supermärkten oder Banken den Vorzug und lassen Sie sich nie von Fremden beim Geldabheben beobachten oder dabei helfen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Vor allem im September und Oktober kann es aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen zu Buschbränden kommen. Auch in Tourismusgebieten muss mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur gerechnet werden.

Insbesondere Gebiete im Norden Namibias zwischen der Etosha-Pfanne und der angolanischen bzw. sambischen Grenze können in der Regenzeit von Januar bis April von Überschwemmungen betroffen sein. Straßen können dann nur eingeschränkt nutzbar sein. 

Trockenflussbetten („Rivières") im ganzen Land können sich in der Regenzeit in kürzester Zeit zu reißenden Flüssen entwickeln.

  • Erkundigen Sie sich vor Reisen z.B. beim namibischen Tourismusbüro oder landeskundigen Reiseveranstaltern zu möglichen Beeinträchtigungen.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen.
  • Befolgen Sie Anweisungen lokaler Behörden.

Reiseinfos

Infrastruktur/Verkehr

In Namibia herrscht Linksverkehr. Das Straßennetz ist gut ausgebaut; bis auf die Hauptverkehrsstraßen handelt es sich hauptsächlich um Schotterpisten. Das Unfallrisiko von Überlandfahrten wird oft unterschätzt. Die Entfernung plötzlich auftauchender Wildtiere zum eigenen Kfz ist oft schwer einzuschätzen. Übermüdung, Unkonzentriertheit oder kurze Ablenkung können insbesondere wegen des sehr geringen Verkehrsaufkommens zu schweren Verkehrsunfällen führen. Rettungssanitäter erreichen in abgelegenen Gebieten die Unfallstelle z. T. erst nach Stunden, was bei schweren Verletzungen lebensgefährlich sein kann. 

Es muss stets mit gefährlichen Überholmanövern auch in nicht einsehbaren Streckenabschnitten gerechnet werden. Taxis wechseln zur Aufnahme von Passagieren oft plötzlich und völlig unberechenbar Fahrtrichtung und -spur. 

Lokale Mietwagenfirmen statten Mietwagen in der Regel mit einem GPS-Gerät („GPS-Tracker") aus, das es erlaubt, die gefahrene Strecke und Geschwindigkeit des Fahrzeugs jederzeit nachprüfen zu können. Schon bei geringfügiger Geschwindigkeitsübertretung erlischt bei einigen Mietwagenfirmen bzw. Versicherungen jeglicher Versicherungsschutz.

Im Schadensfall haben Versicherungen lokaler Mietwagenfirmen die Beweislast des Öfteren umgekehrt: vom Versicherten wurde der Nachweis verlangt, Schäden nicht fahrlässig verursacht zu haben. Dies kann weitreichende Folgen bis hin zu einer strafrechtlichen Verfolgung und Verhaftung haben.

Die Treibstoffversorgung in den Lodges der staatlichen Namibia Wildlife Resorts (NWR) ist nicht gewährleistet.

  • Achten Sie immer und insbesondere vor Fahrten in den Etosha Nationalpark und andere abgelegene Regionen auf die für Ihre geplante Reiseroute notwendige Treibstoffmenge. Berücksichtigen Sie hierbei auch den ggf. durch Klimaanlage, Straßenverhältnisse, etc. erhöhten Verbrauch.
  • Vermeiden Sie Überlandfahrten bei Dunkelheit.
  • Fahren Sie direkt nach Ankunft am Flughafen keine weiten Strecken mit einem Mietwagen.
  • Leisten Sie bei Verkehrsdelikten keine Sofortzahlung von Bußgeldern, sondern steuern Sie dazu die nächstgelegene Polizeistation an.
  • Prüfen Sie die vollständigen Vertragsbedingungen genau und hinterfragen Sie Unklarheiten bei der Anmietung von Fahrzeugen/beim Abschluss von Versicherungen.
  • Mieten Sie Fahrzeuge möglichst nur von einem Autovermieter, der Mitglied der namibischen Vereinigung der Autovermieter - CARAN – ist.
  • Kontrollieren Sie Bremsen, Reifenzustand, etc. vor Fahrtantritt auf Zuverlässigkeit und überprüfen Sie, ob Werkzeug und Wagenheber mit an Bord sind.
  • Seien Sie bei Fahrten auf Schotterpisten besonders vorsichtig; führen Sie möglichst zwei Reserveräder mit (Gefahr von Reifenpannen).
  • Achten Sie generell und insbesondere bei Fahrten in den Etosha Nationalpark und anderen abgelegenen Regionen stets auf eine ausreichende Treibstoffversorgung.
  • Kontaktieren Sie im Fall eines Unfalls unmittelbar Ihre Mietwagenfirma und/oder rufen Sie den MVA Fund unter der Nummer 9682, um den Unfall zu melden und Ambulanz etc. anzufordern. Nähere Informationen zum Verhalten bei einem Unfall.

Besuch von Nationalparks im Norden und Grenzgebiet zu Angola

Die namibische Regierung hat in den Nationalparks im Norden Namibias die offiziellen Maßnahmen zur Bekämpfung der Wilderei intensiviert.

Die Grenze zu Angola ist an verschiedenen Stellen gar nicht oder nur durch einen niedrigen Drahtzaun markiert. Wer die Grenze (auch nur für wenige Meter) illegal überschreitet, muss mit der Festnahme durch die namibische oder angolanische Grenzpolizei, Geldbuße und/oder Haftstrafe rechnen.

  • Erkundigen Sie sich bei Einfahrt in einen Nationalpark ausdrücklich nach Aktivitäten der Anti Poaching Units (APU) und eventuell nach gesperrten Wegen.
  • Verhalten Sie sich im Fall eines Zusammentreffens mit Einheiten der APU, welche nicht immer in Uniformen auftreten, zurückhaltend.
  • Seien Sie im Grenzbereich vorsichtig und überschreiten Sie die Grenze nicht.

Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ

Offen gelebte Homosexualität gilt in Namibia als unerwünschtes Verhalten. 2024 wurde ein Gesetz, dass gleichgeschlechtliche Handlungen zwischen Männern durch das sog. "Sodomie-Verbot" unter Strafe stellte, durch den Obersten Gerichtshof als verfassungswidrig und ungültig erklärt; die namibische Regierung legte Berufung gegen die Entscheidung ein.

Gleichgeschlechtliche Partnerschaften wurden höchstrichterlich als verfassungsgemäß anerkannt. Regierung und Parlament haben allerdings das Ehegesetz (Marriage Act 2024) so angepasst und verabschiedet, dass gleichgeschlechtliche Ehen (auch wenn diese außerhalb Namibias geschlossen wurden) nicht anerkannt werden. Das Gesetz ist noch nicht in Kraft getreten.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

Es gibt besondere Bestimmungen für den Besitz von und Handel mit Edelsteinen, Waffen, Munition und dergleichen sowie den Handel mit Drogen.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der namibische Dollar (NAD). Daneben wird im Alltag auch der südafrikanische Rand (ZAR) als Zahlungsmittel akzeptiert. Beide Währungen sind im Verhältnis 1:1 aneinandergekoppelt. Geldabhebungen sind mit allen gängigen Kreditkarten sowie Debitkarten (Girocard, Maestro) möglich.

  • Lassen Sie sich Bankkarten für den Gebrauch im südlichen Afrika freischalten.
  • Behalten Sie aufgrund zahlreicher Betrugsfälle möglichst während des gesamten Zahlungsvorgangs Ihre Karte im Auge, verlangen Sie in Restaurants ein mobiles Kartenlesegerät oder begleiten Sie das Personal zur Kasse.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:

Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein und noch mindestens drei freie Seiten enthalten. Sie müssen in einwandfreiem, unbeschädigten Zustand sowie gut lesbar sein.

In Einzelfällen kam es zu Problemen mit den Einreisebehörden am Flughafen und an den Grenzen auf dem Landweg, da die Gültigkeitsdauer von Einreisesichtvermerken willkürlich festgelegt wurde. 

Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.

  • Achten Sie bei der Einreise auf die Übereinstimmung erteilter Aufenthaltserlaubnisse mit dem Reisezeitraum, siehe auch Visum.

Weiterreise nach Südafrika mit Kinderreisepässen

Bei der Weiterreise mit Kindern nach Südafrika sind die geltenden Einreisebestimmungen unbedingt zu beachten, da ansonsten die Einreise durch die südafrikanischen Grenzbeamten verwehrt wird. Weitere Informationen bieten die Reise- und Sicherheitshinweise Südafrika - Reisedokumente.

Visum

Seit April 2025 können deutsche Staatsangehörige zu touristischen Zwecken nur mit gültigem Visum nach Namibia einreisen. Dieses Visum wird mit einer Gültigkeit von 90 Tagen erteilt und berechtigt im Regelfall zur mehrfachen Einreise (sog. „multiple entry"). 

Folgende Arten der Visumsbeantragung stehen zur Verfügung:

  1. „Visa on Arrival" (als Online-Visum): Das namibische Innenministerium empfiehlt, das Visum vor Reisebeginn online als E-Visum zu beantragen.
  2. „Visa on Arrival" (bei Einreise): Informationen zu einer Visumserteilung bei Einreise sowie zu den Grenzübergängen, an denen diese möglich ist, finden sich im Factsheet des namibischen Innenministeriums.
  3. Visumsbeantragung bei der namibischen Botschaft in Berlin.

In allen anderen Fällen - auch für Geschäftsreisen oder unbezahlte Tätigkeiten wie Praktika, Studienaufenthalte, Freiwilligendienste etc. - ist ein Visum erforderlich, das frühzeitig vor Einreise beantragt werden muss. Der Antrag kann online oder direkt bei der namibischen Botschaft gestellt werden. 

Journalisten benötigen für eine Tätigkeit in Namibia ein Arbeitsvisum sowie unter Umständen eine - am besten vor der Einreise - beim namibischen „Ministry of Information and Communication Technology" einzuholende Akkreditierung. Die Genehmigungsdauer beträgt bis zu vier Wochen. Ansprechpartner für diesbezügliche Fragen und Anträge ist die Botschaft der Republik Namibia.

Einreise via Südafrika

Bei der Einreise nach Namibia von Südafrika aus gelten besondere Einreisebestimmungen. Jedes Überziehen eines Visums führt zur Erklärung zur unerwünschten Person und zu einer Einreisesperre. Für die Ein- und Durchreise mit minderjährigen Kindern sind das Mitführen einer internationalen Geburtsurkunde, aus der die Eltern ersichtlich sind, sowie gegebenenfalls einer Einverständniserklärung des nicht begleitenden Elternteils oder eines Nachweises des alleinigen Sorgerechts erforderlich. Detaillierte und verbindliche Informationen bietet die zuständige südafrikanische Auslandsvertretung.

Minderjährige

Unter Verweis auf die Einreisebestimmungen benachbarter Länder ist es derzeit gängige Praxis an namibischen Grenzkontrollstellen, bei der Ein- und Ausreise minderjähriger Kinder die Sorgerechtslage zu prüfen. Personen unter 18 Jahren müssen neben dem Reisepass eine Geburtsurkunde vorweisen können, in der die Eltern aufgeführt sind.

Erforderlich ist eine internationale Geburtsurkunde bzw. gegebenenfalls eine beglaubigte englische Übersetzung.

Unbegleitete minderjährige Kinder benötigen zur Ein- und Ausreise die Zustimmung beider Elternteile (ein „Affidavit" in englischer Sprache), dass das Kind alleine reisen darf. Die beglaubigten Kopien der Reisepässe beider Elternteile müssen dem Affidavit angeheftet werden.
Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung "Affidavit", Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht oder Sterbeurkunde oder Negativbescheinigung des deutschen Jugendamts, wenn die minderjährige Person in Deutschland wohnhaft ist).

Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen neben der Geburtsurkunde des Kindes eidesstattliche Versicherungen, Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.

Alleinreisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben einschließlich Kontaktdaten und Wohnanschrift, eine Passkopie und gegebenenfalls eine Kopie der namibischen Aufenthaltserlaubnis derjenigen Person vorlegen, zu der sie in Namibia reisen.

Eidesstattliche Versicherungen bedürfen der Beglaubigung durch einen „Commissioner of oaths" (in Namibia), einen Notar oder eine namibische Auslandsvertretung.

Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können nicht ausgeschlossen werden. Detaillierte und verbindliche Informationen sind beim namibischen Ministry of Home Affairs and Immigration oder der für den Wohnort zuständigen namibischen Auslandsvertretung erhältlich.

Einfuhrbestimmungen

Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 50.000 USD möglich, muss ab einem Betrag von 5.000 NAD jedoch bei Einreise deklariert werden.
Die Ausfuhr ist für Reisende auf den Betrag begrenzt, der eingeführt wurde.
Für Reisen zwischen den Mitgliedsstaaten der Southern African Customs Union SACU (Botsuana, Eswatini, Lesotho, Namibia und Südafrika) gibt es keine Beschränkungen. 

Jagdwaffen müssen bei der Einreise an einem speziell eingerichteten Schalter im Gepäckabholbereich des Flughafens vorgezeigt werden. Die Nummer jeder Waffe wird in ein dort ausliegendes Antragsformular eingetragen. Aufgrund des Antrags wird dann sofort eine zeitlich begrenzte Waffenlizenz für Namibia erteilt. Die Einfuhr von Faustfeuerwaffen ist nicht gestattet.

Ein gültiger Jagdschein des Heimatlandes ist nicht erforderlich: Ausländische Jäger dürfen nur zusammen mit einem namibischen, staatlich lizenzierten Jagdführer bzw. Berufsjäger jagen. Dieser beschafft für die Jäger die nötige Jagderlaubnis vom namibischen Ministerium für Umwelt und Tourismus. 

Ausfuhrbestimmungen

Bei der Ausfuhr von Antiquitäten und Souvenirs sind die Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) zu beachten. Produkte aus in Annex I zu diesem Übereinkommen aufgeführten Tieren dürfen nicht aus Namibia ausgeführt werden. Dies gilt auch, wenn sie in Schmuck oder Kleidung eingearbeitet sind (z. B. Elefantenhaarschmuck). Eine Ausfuhr von Produkten aus Tieren, die in Annex II aufgeführt sind, kommt möglicherweise mit einer entsprechenden Genehmigung in Frage. Hierüber sollten sich Reisende vor dem Kauf durch Rückfrage bei den namibischen Behörden oder beim deutschen Zoll vergewissern. Die Erteilung einer Ausfuhrgenehmigung aus Namibia beinhaltet nicht automatisch die Einfuhrgenehmigung nach Deutschland. Nähere Informationen bietet CITES. 

Tiere

Die Einreise mit Tieren ist nur mit entsprechender Einreisegenehmigung möglich. Die Veterinary Association of Namibia hat dazu weitere Informationen zusammengestellt. 

Gesundheit

Impfschutz

Pflichtimpfungen: 

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Namibia selbst ist kein Gelbfiebergebiet.

Reiseimpfungen:

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Meningokokken-Impfung und Cholera-Impfung sind in der Regel nicht notwendig.

Standardimpfungen:

Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein. 

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Namibia ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung sind in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie etlichen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor. 

  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.

Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Der Anteil an der gefährlichen Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:

  • Ganzjährig hohes Risiko: im Norden und Nordosten des Landes (Provinz Zambezi/Caprivi Streifen; östlicher Teil der Provinz Kavango East; nördlicher Teil der Provinz Kavango West; östlicher Teil der Provinz Ohangwena)
  • Saisonal hohes Risiko von September bis Mai: Übrige Teile des nördlichen Drittels des Landes (Ausnahmen s. o.), einschl. des Etosha-Nationalparks und großer Teile der Provinz Kunene; die Städte Grootfontein, Okakarara, Ondangwa, Outapi und Tsumeb. Hinweis: Im Jahr 2025 und 2026 wurde in einigen Gebieten im Norden und Nordosten des Landes ein starker Anstieg der Malariafälle beobachtet
  • Saisonal mittleres Risiko von Juni bis August: Übrige Teile des nördlichen Drittels des Landes (Ausnahmen s. o.), einschl. des Etosha-Nationalparks und großer Teile der Provinz Kunene; die Städte Grootfontein, Okakarara, Ondangwa, Outapi und Tsumeb. Hinweis: Im Jahr 2025 und 2026 wurde in einigen Gebieten im Norden und Nordosten des Landes ein starker Anstieg der Malariafälle beobachtet
  • Ganzjährig mittleres Risiko: westliche Regionen der Provinz Kunene (Ausnahmen s. o.)
  • Ganzjährig geringes Risiko: Rest des Landes (Ausnahmen s.o./u.)
  • Malariafrei: südliche Landeshälfte inklusive Windhuk, Namib-Wüste, gesamte Küstenregion

 

  • Schützen Sie sich insbesondere in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.

Durch Zecken kann das afrikanische Zeckenbissfieber, eine Rickettsiose, sowie selten Krim-Kongo-Fieber übertragen werden. 

  • Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten im Freien vor Zecken. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab, siehe Schutz vor Insekten.

Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene

Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) und Typhus treten auch bei Reisenden auf. In Namibia wurde Poliomyelitis (cVDPV-2) nachgewiesen.

  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen sollte laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung.
  • Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.

Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen 

In Namibia besteht ein Risiko für Mpox und Tuberkulose; das Risiko für Meningokokken-Erkrankungen ist sehr gering. Diese Erkrankungen werden i.d.R. durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. 

  • Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser. Meiden Sie engen Hautkontakt.
  • Beachten Sie lokale Warnungen.
  • Es gibt keine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox. Lassen Sie sich unabhängig von einer Reise bzgl. einer Mpox-Impfung ärztlich beraten, wenn Sie die Kriterien der STIKO für eine Impfung erfüllen.
  • Eine Meningokokken-Impfung ist i.d.R. nicht empfohlen. In besonderen Situationen (Ausbruch oder einfacher Reisestil mit engen sozialen Kontakten) kann sie dennoch sinnvoll sein. 

HIV-Infektionen, Mpox und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können auch durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich. 

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.

Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen 

Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Bei Milzbrand handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann und vorrangig im Nordosten/ Caprivi auftritt. Krim-Kongo-Fieber kann neben der Übertragung durch Zecken auch durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (Blut oder Fleisch) übertragen werden. Vor allem in ländlichen Regionen kommen Giftschlangen vor. 

  • Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
  • Sollten Sie von einem Tier gebissen werden, begeben Sie sich in ärztliche Betreuung.
  • Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind.
  • Beachten Sie unsere Hinweise zu Schlangenbissen.

Weitere Gesundheitsgefahren

Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann und vor allem im Norden des Landes (Provinzen West-Kavango, Ost-Kavango und Sambesi) vorkommt. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.

  • Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab. 

Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. Ggf. weitere Hinweise zu Brandsaison oder anderweitiger Saisonalität.

  • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.

Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.

  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.

Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen. 

  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.

Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.

 

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

 

 

Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Namibia.

824.292 qkm.

2.540.905 (UNO Schätzung 2020).

2,7 pro qkm.

Hauptstadt

Windhoek.

Geographie

Namibia liegt im südwestlichen Afrika. Das überwiegend karge Land grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botswana und im Süden an Südafrika, der Sambesi (ehemals Caprivi-Zipfel), eine schmale Landzunge im Nordosten des Landes, grenzt an Sambia und Simbabwe. Der 1280 km lange Küstenstreifen ist einer der eindruckvollsten der Welt. Die riesigen Wanderdünen der Namib-Wüste an der Küste erstrecken sich 80-130 km landeinwärts (bedecken damit 15% der gesamten Landesfläche). Die Ausläufer eines von Nord nach Süd verlaufenden Plateaus senken sich nach Osten zur Kalahari-Wüste hin ab. Im Nordwesten erheben sich die 66.000 qkm umfassenden Kaokoveld-Berge, tiefer im Landesinneren erstreckt sich die riesige Etoscha-Pfanne. Gras- und Buschland umgibt diesen flachen, oft ausgetrockneten Salzsee, der Heimat zahlloser Wildtiere ist. Das Etoscha-Tierreservat ist eines der schönsten Afrikas und von Menschenhand fast völlig unangetastet.

Regierung

Republik (im Commonwealth) seit 1990. Verfassung von 1990. Parlament: Nationalversammlung mit 72, Nationalrat mit 26 Mitgliedern. Die Direktwahl des Staatsoberhauptes findet alle 5 Jahre statt. Namibia wurde als letzte Kolonie Afrikas 1990 unabhängig (ehemalige deutsche Kolonie Südwestafrika, seit 1920 von Südafrika verwaltet).

Staatsoberhaupt

Netumbo Nandi-Ndaitwah, seit März 2025.

Regierungschef

Elijah Ngurare, seit März 2025.

Elektrizität

220 V, 50 Hz, dreipolige Stecker. Adapter erforderlich, die im Land erhältlich sind. In Weltreise-Stecker-Sets befindet sich gewöhnlich kein Stecker für Namibia.

Regierungschef

Elijah Ngurare, seit März 2025.

Übersicht

Namibia ist ein Land im südlichen Afrika, dessen Antlitz von riesigen Felsenschluchten, brennend heißen Wüsten und den Wracks halb versunkener Schiffe an der Skelettküste bestimmt wird. Die Tierwelt Namibias ist beeindruckend – von den legendären Wüstenpferden der Namib bis hin zu den seltenen Wüstenelefanten und Spitzmaulnashörnern im Norden.

Namibia ist im Wesentlichen ein Wüstenstaat, dessen Name so viel wie „Ort, wo nichts ist“ bzw. „Land der großen Weite“ bedeutet. Von den riesigen roten Sanddünen in Sossusvlei und den versteinerten Bäumen im Deadvlei bis hin zum gigantischen Fish River Canyon bietet das Land eine epische Weite und Stille.

Der Norden Namibias bildet einen grünen Kontrast zur Wüste mit dichtem Buschland und üppiger Vegetation. Der Etosha-Nationalpark mit seiner riesigen Salzpfanne zählt zu den herausragenden Safari-Zielen Afrikas, wo Elefanten, Löwen, Nashörner und Giraffen an den Wasserlöchern beobachtet werden können. Historische Einflüsse, deutsche Kolonialarchitektur sowie Städte wie Windhoek und Swakopmund verleihen dem Land seinen ganz eigenen Charakter.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Die meisten internationalen Besucher erreichen Namibia über den Hosea Kutako International Airport (WDH), etwa 45 km östlich von Windhoek. Der Flughafen Walvis Bay (WVB) wird ebenfalls international angeflogen (hauptsächlich Verbindungen ab Kapstadt und Johannesburg).

Direktverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum:

Discover Airlines (4Y) bietet Direktflüge von Frankfurt/Main sowie saisonal von München nach Windhoek (Hosea Kutako) an. Zubringerflüge nach Frankfurt oder München stehen u. a. mit Lufthansa (LH) ab zahlreichen deutschen Flughäfen, mit Swiss (LX) ab Zürich und Genf sowie mit Austrian Airlines (OS) ab Wien zur Verfügung.

Umsteigeverbindungen & weitere Fluggesellschaften:

Verbindungen mit Zwischenstopp werden u. a. angeboten von:

  • Ethiopian Airlines (ET) via Addis Abeba (ab vielen europäischen Flughäfen),
  • South African Airways (SA) und Airlink (4Z) via Johannesburg oder Kapstadt,
  • Qatar Airways (QR) via Doha (teils in Codeshare-Kooperationen),
  • TAAG Angola Airlines (DT) via Luanda sowie regional mit FlyNamibia (WV).

Flugzeiten

Flugdauer:
Frankfurt/M. – Windhoek: ca. 10 Std. 15 Min. (nonstop);
München – Windhoek: ca. 10 Std. 30 Min. (nonstop, saisonal);
Zürich – Windhoek: ab ca. 12 Std. 10 Min. (mit Umstieg);
Wien – Windhoek: ab ca. 13 Std. 05 Min. (mit Umstieg).

Windhoek Hosea Kutako International Airport (WDH) liegt 42 km östlich von Windhoek (Fahrtzeit: 35 Min.). Bank, Post, Autovermietung, Duty-free-Shops, Bars, Restaurants. Airportbusse und Taxis stehen zur Verfügung. Busse halten an allen großen Hotels in Windhoek.

Ausreisegebühr

Keine.

 

Anreise mit dem Pkw

Die angrenzenden Nachbarländer Angola, Botswana, Südafrika und Sambia sind von Namibia aus gut über den Landweg erreichbar. Die Grenzübergänge sind über gut ausgebaute Straßen angebunden und für Reisende mit gültigen Reisedokumenten in der Regel problemlos zu passieren.

Beliebte Grenzrouten:

  • Südafrika: Johannesburg – Windhoek (über Nakop/Ariamsvlei) sowie Kapstadt – Namibia (über Vioolsdrif/Noordoewer).
  • Botswana: Verbindung über den Trans-Kalahari-Highway (Mamuno/Buitepos).
  • Sambia: Verbindung im Nordosten über den Grenzübergang Katima Mulilo.

Fernbusse:
Regelmäßige Fernbusverbindungen (u. a. Nachtbusse von Intercape) verkehren zwischen Windhoek und südafrikanischen Metropolen wie Kapstadt und Johannesburg. Weitere internationale Busverbindungen bestehen nach Botswana und Sambia.

Maut & Straßengebühren:
In Namibia gibt es zwar kein Mautsystem mit Mautstellen auf den Straßen, für ausländische Fahrzeuge (z. B. bei der Einreise mit einem Mietwagen aus Südafrika) wird an den Grenzen jedoch eine Straßennutzungsgebühr (Cross-Border Road User Charge) erhoben.

Fahrtdokumente & Führerschein:
Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist das Mitführen eines Internationalen Führerscheins (oder einer amtlich beglaubigten englischen Übersetzung) gesetzlich vorgeschrieben und wird bei Polizeikontrollen sowie von Autovermietungen verlangt.

Anreise mit der Bahn

Es gibt im regulären Fahrplan keine internationalen Passagierzugverbindungen nach Namibia. Der grenzüberschreitende Zugverkehr auf den Strecken zwischen Windhoek und Kapstadt bzw. Johannesburg ist eingestellt; für diese Verbindungen müssen Reisende auf Fernbusse zurückgreifen.

Exklusive Luxuszüge:
Der Luxuszugbetreiber Rovos Rail bietet mehrmals im Jahr mehrtägige All-inclusive-Zugreisen zwischen Südafrika und Namibia an (u. a. auf der spektakulären Route zwischen Pretoria und Walvis Bay nahe Swakopmund). Diese mehrtägigen Bahnreisen sind mit umfangreichen Ausflugsprogrammen kombiniert.

Anreise mit dem Schiff

Häfen: Der wichtigste und modernste Tiefseehafen Namibias befindet sich in Walvis Bay (Walfischbucht). Einen weiteren, kleineren Hafen besitzt Lüderitz.

Schiffsverbindungen: Es gibt keine regulären internationalen Passagier- oder Fährverbindungen nach Namibia. Walvis Bay und Lüderitz werden jedoch im Rahmen von internationalen Kreuzfahrten regelmäßig von Passagierschiffen angefahren.

Kreuzfahrtschiffe

Namibia ist kein klassisches Ganzjahres-Kreuzfahrtziel, jedoch laufen verschiedene Expeditions- und Luxuskreuzfahrtschiffe auf Routen entlang der westafrikanischen Küste regelmäßig die Häfen Walvis Bay und Lüderitz an.

Weltreisen & Passagen ab Europa:
Auf mehrwöchigen Teilstrecken oder Weltreisen legen unter anderem Schiffe von AIDA und Phoenix Reisen (ab Hamburg bzw. Bremerhaven) sowie Cunard (ab Southampton) Zwischenstopps in Namibia ein.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Drehkreuze für den nationalen Flugverkehr sind die beiden Flughäfen Windhoeks: der internationale Hosea Kutako International Airport (WDH) sowie der stadtnah gelegene Regionalflughafen Eros Airport (ERS).

Linienflüge im Inland:
FlyNamibia bietet regelmäßige Inlandsverbindungen ab dem Flughafen Eros zu Zielen wie Ondangwa, Katima Mulilo, Rundu und Lüderitz an. Da manche Strecken nicht täglich bedient werden, empfiehlt sich eine genaue Abstimmung des Reiseplans mit den aktuellen Flugplänen.

Safari-Shuttles & Charterflüge:
Spezielle Safari-Shuttleflüge verbinden Windhoek direkt mit touristischen Highlights wie Sossusvlei, Swakopmund oder der Etosha-Region. Zudem steuern kleine Charterflugzeuge abgelegene Lodges, private Schutzgebiete und unbefestigte Landepisten im ganzen Land an. Inlandsflüge verkürzen die Fahrzeiten erheblich, sind jedoch deutlich teurer als Mietwagenreisen und unterliegen auf Kleinflugzeugen oft strengen Gepäckbeschränkungen (z. B. Weichgepäck-Pflicht).

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz Namibias umfasst rund 42.000 Kilometer und verbindet sämtliche Ortschaften sowie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Selbstfahrer-Rundreisen mit dem Mietwagen sind daher eine der beliebtesten Möglichkeiten, Namibia zu erkunden.

Straßenverhältnisse & Fahrzeugwahl:
Während die Hauptverbindungsstraßen gut ausgebaut und meist asphaltiert sind, bestehen viele Nebenstrecken aus Schotter-, Kies- oder Sandpisten (Gravel Roads). Ein Fahrzeug mit erhöhter Bodenfreiheit (z. B. ein SUV) ist dringend zu empfehlen. Für abgelegene Regionen oder Strecken durch tiefen Sand ist ein Allradfahrzeug (4x4) unerlässlich.

Klassische Selbstfahrer-Route:
Eine der populärsten Rundreisen führt von Windhoek nach Norden zum Etosha-Nationalpark, weiter nach Westen Richtung Twyfelfontein und zur Skelettküste, anschließend entlang der Küste nach Walvis Bay und Swakopmund sowie im Landesinneren zu den Sanddünen von Sossusvlei, bevor es zurück nach Windhoek geht.

Maut:
In Namibia gibt es keine mautpflichtigen Straßen im Inlandsverkehr.

Tankstellen & Bezahlung:
In größeren Ortschaften und entlang der Hauptverkehrsachsen stehen ausreichend Tankstellen zur Verfügung. Da die Distanzen im ländlichen Raum sehr groß sein können, sollte jede Gelegenheit zum Volltanken genutzt werden. Beachten Sie, dass an abgelegeneren Tankstellen oft nur Barzahlung möglich ist.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Straßennetz & Zustand:
Rund 5.400 Kilometer des gesamten Straßennetzes sind asphaltiert. Gute Teerstraßen verbinden Windhoek mit den wichtigsten Zentren wie Swakopmund, Walvis Bay, Keetmanshoop, Otjiwarongo sowie mit der Grenze zu Südafrika. Das ländliche Straßennetz und die Pisten in den Nationalparks bestehen größtenteils aus Schotter, verfestigtem Sand oder Salz.

Fahrbedingungen & Pisten (Gravel Roads):
Hauptpisten werden zwar regelmäßig instand gehalten und von Spurrillen befreit, sodass sie meist auch mit normalen PKW gut befahrbar sind. Dennoch muss jederzeit mit Schlaglöchern, Sandverwehungen, tiefen Rillen und losem Splitt gerechnet werden. Nach Regenfällen können Schotterpisten stellenweise rutschig oder unpassierbar werden. Abseits der Hauptverkehrsachsen ist ein Allradfahrzeug (4x4) dringend ratsam.

Gefahren & Nachtfahrten:
Da viele Straßen nicht eingezäunt sind, überqueren Wild- und Nutztiere häufig die Fahrbahn – besonders in den Dämmerungsstunden (Morgengrauen und Abenddämmerung). Nachtfahrten sollten wegen der stark eingeschränkten Sicht, unbeleuchteter Hindernisse und des extrem hohen Risikos von Wildunfällen generell vermieden werden.

Staßenklassifizierung

Straßenkategorien in Namibia:

Das Straßennetz ist in vier Hauptkategorien unterteilt:

  • B-Straßen (Trunk Roads): Asphaltierte Fernstraßen und Hauptverkehrsachsen, wie beispielsweise der Trans-Kalahari-Highway.
  • C-Straßen (Main Roads): Wichtige Verbindungsstraßen, die meist aus gut gepflegten Schotterpisten bestehen, stellenweise aber auch asphaltiert sind.
  • D-Straßen (District Roads): Regio- und Bezirksstraßen, die in der Regel unbefestigte Schotter- oder Sandpisten sind und eine vorsichtige Fahrweise erfordern.
  • M-Straßen (Metropolitan Roads): Innerstädtische Hauptstraßen und Verbindungen im urbanen Raum.

Autovermietung

Mietwagenangebot & Standorte:
Mietwagen sind in Windhoek, Walvis Bay sowie direkt am Hosea Kutako International Airport (WDH) bei zahlreichen internationalen und lokalen Anbietern erhältlich.

Empfohlenes Fahrzeug:
Während viele Standardrouten in der Trockenzeit auch mit einem normalen PKW befahrbar sind, wird für Routen abseits der Hauptachsen sowie für ländliche Schotterpisten ein Fahrzeug mit hoher Bodenfreiheit (z. B. SUV) dringend empfohlen. Für Fahrten in abgelegene Regionen oder durch tiefen Sand ist ein Allradfahrzeug (4x4) unerlässlich.

Mietbedingungen & Mindestalter:
Das gesetzliche Mindestalter zum Autofahren liegt bei 18 Jahren. Die meisten Autovermietungen verlangen jedoch ein Mindestalter von 21 bis 23 Jahren (bei großen 4x4-Geländewagen oft 25 Jahre) sowie den Besitz des Führerscheins seit mindestens einem bis zwei Jahren. Für Fahrer unter 25 Jahren erheben viele Vermieter vor Ort eine zusätzliche Jungfahrergebühr.

Erforderliche Dokumente:
Neben dem nationalen Führerschein (Scheckkarte) verlangen Autovermieter und Polizeikontrollen zwingend das Mitführen eines Internationalen Führerscheins (oder einer amtlich beglaubigten englischen Übersetzung).

Taxi

Taxis:
In größeren Städten wie Windhoek, Swakopmund und Walvis Bay stehen Taxis flächendeckend zur Verfügung. Die meisten Fahrzeuge verfügen über keine Taxameter, weshalb der Fahrpreis zwingend vor Beginn der Fahrt vereinbart werden sollte.

Sicherheitshinweis zu Taxis:
Aus Sicherheitsgründen sollten Reisende niemals in ein Taxi einsteigen, in dem sich außer dem Fahrer bereits andere Fahrgäste befinden (Sammeltaxis/Shared Taxis). Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass unterwegs keine fremden Personen hinzusteigen.

Fahrdienst-Apps (Ride-Hailing):
In Städten wie Windhoek, Swakopmund und Walvis Bay stehen zudem app-basierte Fahrdienste wie Yango, LEFA und Bolt zur Verfügung. Diese bieten feste Tarife, Ortung per GPS und gelten als besonders sichere und bequeme Alternative für Stadtfahrten.

Fahrrad

Fahrradtouren & Mieträder:
In touristischen Zentren und Städten wie Swakopmund oder Windhoek werden organisierte Fahrradtouren sowie Mieträder (u. a. Mountainbikes und Fatbikes für Wüstentouren) angeboten.

Bedingungen & Praktikabilität:
Während Mountainbiking und geführte Abenteuertouren sehr beliebt sind, eignet sich das Fahrrad aufgrund der enormen Distanzen, der extremen Hitze am Tag und der spärlichen Versorgungsinfrastruktur kaum als alltägliches Transportmittel für Überlandstrecken.

Sicherheit im Straßenverkehr:
Autofahrer in Namibia sind grundsätzlich an Radfahrer gewöhnt. Auf unbefestigten Schotterpisten (Gravel Roads) ist jedoch wegen des losen Untergrunds, Staubentwicklung und schlechterer Sichtverhältnisse erhöhte Vorsicht geboten.

Reisebus

Fernbusse (Intercape):
Die komfortablen und preiswerten Fernbusse von Intercape verbinden Windhoek regelmäßig mit den wichtigsten Städten des Landes – darunter Swakopmund, Walvis Bay, Keetmanshoop, Otjiwarongo, Grootfontein und Katima Mulilo. Zudem werden grenzüberschreitende Strecken nach Südafrika, Botswana, Sambia und Simbabwe bedient.

Sammeltaxis & Minibusse (Combis):
Lokale Minibusse (vor Ort als Combis bekannt) bieten zusätzliche Verbindungen zwischen Städten und kleineren Orten. Sie verkehren ohne festen Fahrplan und fahren meist erst ab, wenn alle Sitzplätze belegt sind.

Organisierte Bustouren:
Lokale Reiseveranstalter bieten zudem geführte Rundreisen und mehrtägige Bustouren im Reisebus durch die verschiedenen Regionen Namibias an.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:

  • Linksverkehr: In Namibia gilt Linksverkehr.
  • Anschnallpflicht: Es besteht Gurtpflicht für alle Fahrzeuginsassen (vorne und hinten).
  • Promillegrenze: Der zulässige Blutalkoholwert liegt bei 0,5 ‰ (0,05 %).
  • Telefonieren am Steuer: Die Nutzung von Mobiltelefonen ohne Freisprecheinrichtung ist während der Fahrt strikt untersagt.
  • Kindersicherheit: Kinder müssen in geeigneten Kindersitzen bzw. dem Alter und der Größe entsprechenden Rückhaltesystemen gesichert werden.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:

  • Innerorts (Schul- & Wohngebiete): max. 60 km/h
  • Außerorts & Schotterpisten (Gravel Roads): max. 80 bis 100 km/h (aus Sicherheitsgründen und wegen Rutschgefahr wird auf Schotter maximal 80 km/h dringend empfohlen)
  • Asphaltierte Fernstraßen (Tarred Roads): max. 120 km/h
  • National- & Wildparks: max. 60 km/h (oder wie lokal beschildert)

Pannenhilfsdienst

Hilfe bei Pannen & Notfällen:

Mietwagen-Pannen:
Bei Unfällen oder Pannen mit dem Mietwagen ist immer die Autovermietung der erste Ansprechpartner. Die meisten Mietwagenanbieter stellen eine 24-Stunden-Notfallnummer bereit oder organisieren im Bedarfsfall einen Abschlepp- und Bergungsdienst.

ADAC-Notruf & Partnerclub:
Der ADAC-Auslands-Notruf bietet Mitgliedern sowie Inhabern eines Auslandskranken- und Unfallschutzes rund um die Uhr Unterstützung (Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22; medizinische Notfälle: Tel. +49 (0)89 76 76 76).
Partnerclub vor Ort ist der Automobilverband von Namibia (AA Namibia) in Windhoek (Tel. +264 (0)61 22 42 01, 24/7-Notfall-Hotline: +264 (0)81 555 9432).

Sicherheits- & Kommunikationstipps für abgelegene Routen:
In ländlichen und abgelegenen Regionen Namibias ist die Mobilfunkabdeckung oft sehr eingeschränkt oder gar nicht vorhanden. Reisende sollten abgelegene Strecken keinesfalls ohne ausreichende Vorräte (insbesondere reichlich Trinkwasser und Reservekraftstoff) befahren. Es wird dringend empfohlen, Angehörige oder die Unterkunft vorab über die geplante Reiseroute und Ankunftszeit zu informieren.

Dokumentation

Führerschein & Dokumentenpflicht:

Fahrzeugführer müssen in Namibia stets ihren gültigen nationalen Führerschein im Original mitführen.

  • Internationaler Führerschein: Da der nationale (deutsche/europäische) Führerschein nicht in englischer Sprache ausgestellt ist, ist das zusätzliche Mitführen eines Internationalen Führerscheins gesetzlich vorgeschrieben. Dieser ist nur in Kombination mit dem nationalen Originalführerschein gültig.
  • Englische Übersetzung: Sollte kein Internationaler Führerschein vorliegen, akzeptieren Behörden und Autovermietungen alternativ eine offiziell beglaubigte englische Übersetzung des nationalen Führerscheins.
  • Fahrzeug- & Versicherungsunterlagen: Bei Kontrollen sowie Mietwagenfahrten müssen zudem die Fahrzeugzulassung (Vehicle Registration Documents) und der Nachweis über den Versicherungsschutz stets im Fahrzeug mitgeführt werden.

Unterwegs in der Stadt

Zu Fuß durch das Stadtzentrum:
Das Zentrum von Windhoek rund um die Independence Avenue lässt sich gut zu Fuß erkunden, da viele historische Sehenswürdigkeiten (wie die Christuskirche, die Tintenpalast-Gärten oder das Alte Feste-Museum) nahe beieinander liegen. Wegen des hügeligen Stadtgebiets, der hohen Temperaturen sowie zur eigenen Sicherheit bei Dämmerung und Dunkelheit sind für längere Strecken jedoch Verkehrsmittel zu empfehlen.

Taxis & Fahrdienst-Apps:
Für Wege außerhalb des unmittelbaren Zentrums stehen Taxis zur Verfügung. Neben regulären Straßentaxis sind in Windhoek vor allem app-basierte Fahrdienste wie Yango, LEFA und Bolt eine sichere, bequeme und transparente Wahl mit Festpreisen. Bei gewöhnlichen Taxis sollte der Fahrpreis mangels Taxameter vor Fahrtantritt vereinbart werden.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Schienennetz & Personenzugverkehr:
Namibia verfügt zwar über ein umfangreiches Streckennetz, das von der staatlichen Eisenbahngesellschaft TransNamib betrieben wird, die regulären Passagierverbindungen sind jedoch sehr stark eingeschränkt. Der Großteil des Schienenverkehrs besteht aus Gütertransporten. Für Touristen und Rundreisende ist der reguläre Zugverkehr daher keine praktische Option, um das Land zu bereisen – als Hauptverkehrsmittel dienen Straßen (Mietwagen, Fernbusse) oder Inlandsflüge.

Erlebnis- & Luxuszüge:

  • Desert Express: Der einst beliebte Erlebniszug Desert Express, der auf der Panoramastrecke zwischen Windhoek und Swakopmund verkehrte, ist bis auf Weiteres eingestellt.
  • Rovos Rail: Exklusive Bahnreisen werden gelegentlich im Rahmen von mehrtägigen Luxuskreuzfahrten auf Schienen durch den Anbieter Rovos Rail von Südafrika aus durchgeführt.

Hinweis: Bahninteressierte Reisende sollten sich vor der Reiseplanung unbedingt über den aktuellen Betriebsstatus lokaler Zugverbindungen informieren.

Unterwegs mit dem Schiff

Küstenschifffahrt & Fähren:
Namibia verfügt über kein reguläres Passagier- oder Fährnetz entlang seiner Atlantikküste. Trotz der langen Küstenlinie bestehen keine Fahrverbindungen auf dem Seeweg zwischen Städten oder Küstenorten. Die Häfen in Walvis Bay (Tiefseehafen) und Lüderitz (kleinerer Hafen) dienen primär dem Frachtverkehr sowie der Zwischenstation für internationale Kreuzfahrtschiffe.

Bootsausflüge & Exkursionen:
Schiffs- und Bootsfahrten werden ausschließlich als touristische Ausflüge angeboten, nicht als Transportmittel:

  • Walvis Bay & Lüderitz: Katamaran- und Bootsfahrten zur Beobachtung von Robben, Delphinen, Pelikanen und Wüstentieren (z. B. auf der Lagune von Walvis Bay).
  • Caprivi-Streifen / Sambesi-Region: Flusskreuzfahrten, Safaris und Ausflüge auf dem Chobe- und Sambesi-Fluss im Nordosten nahe Katima Mulilo.
  • Sportangeln & Bootverleih: Angebot von geführten Angel- und Charta-Touren an verschiedenen Küsten- und Flussabschnitten.

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Die medizinische Versorgung in den städtischen Bereichen liegt weit über dem afrikanischen Durchschnitt. In allen größeren Orten findet man Krankenhäuser und Apotheken. Die Ärzte stehen im Telefonbuch unter "Medical Practioners".

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Medikamente gegen Durchfall, Fieber und Schmerzen sowie Verbandstoff, Pflaster und Wunddesinfektion sollten unbedingt mitgenommen werden. Serum gegen Schlangenbisse und Skorpionstiche sollte u. U. mitgeführt werden.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus einem der von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete kommen. Es wird ebenfalls keine Impfbescheinigung verlangt, wenn in einem Land der Infektionszone zwischengelandet wurde, und dort der Transitraum nicht verlassen wurde bzw. der Aufenthalt im Transit mehr als 12 Stunden gedauert hat. Personen, die auf Verlangen keine Gelbfieber-Impfbescheinigung vorlegen können, müssen sich einer 6-tägigen Quarantäne unterziehen oder werden ins Herkunftsland zurückgeschickt.
Bei Kindern unter 9 Monaten und Frauen im ersten Drittel einer Schwangerschaft wird nicht auf einer Impfbescheinigung bestanden.

[3] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

[4] Ein hohes Malariarisiko besteht ganzjährig im Norden und Nordosten des Landes (Sambesi/Caprivi-Streifen, Kavango-West, Kavango-Ost, Ohangwena). Ein hohes Malaria-Risiko besteht von Oktober bis April regional im Nordosten von Namibia (in den nordöstlichen Teilen der Distrikte Oshikoto, Otjozondjupa, Omaheke inkl. Städte Grootfontein und Tsumeb). Im Nordosten der Distrikte Oshikoto, Otjozondjupa, Omaheke inkl. den Städten Grootfontein und Tsumeb besteht von Mai bis September ein mittleres Risiko. Ein mittleres Risiko besteht ganzjährig in den restlichen nördlichen Regionen einschl. Kunene, Omusati, Oshana sowie in den weatlichen Anteilen von Oshikoto, Otjozondjupa (im südlichen Teil), Omaheke und dem Etosha Nationalpark. Ein geringes Risiko besteht im Rest des Landes. Als malariafrei gelten Windhuk, die Küste, die Namib-Wüste und die Gebiete um und südlich von Mariental. 

Über 99 % vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum (Malaria tropica).
Für die Malariaprophylaxe sind generell langärmelige Kleidung und Mückenschutzmittel empfohlen. In den Gebieten mit hohem Malaria-Risiko sollte man zusätzlich medikamentös einer Malaria-Infektion vorbeugen. 

[5] Eine Impfung gegen Meningokokken-Meningitis A,B,C,W,Y ist bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfehlenswert.

[6]
 Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

[7] Eine Impfung gegen Thypus wird bei Langzeitaufenthalt und besonderer Exposition empfohlen.

Essen und Trinken

Größtes Infektionsrisiko stellen Darminfektionen dar. Die für alle tropischen Länder geltenden Hygieneregeln (z. B. Vorsicht bei Genuss von Nahrungsmitteln und Leitungswasser) sollten sorgfältig beachtet werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

 

Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

 

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. 

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden. 

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen, v.a. im Caprivi-Streifen vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Die UV-Strahlung ist sehr hoch und kann zu Hautschäden führen. Sonnenschutz durch hautbedeckende Kleidung und Sonnenschutzmittel (LSF > 20) ist daher unbedingt erforderlich.

HIV/Aids ist weit verbreitet. Namibia hat eine der höchsten HIV/Aids-Raten der Welt. HIV/Aids ist eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Die durch die Tse-Tse-Fliege übertragene Schlafkrankheit tritt sehr selten bei Reisenden auf, sporadisch im Norden (Caprivi-Streifen). Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.
 

Geld

Währung

1 Namibia-Dollar = 100 Cent. Währungskürzel: N$, NAD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50, 20 und 10 N$. Münzen in den Nennbeträgen von 5 und 1 N$ sowie 50, 10 und 5 Cents. Der Namibia-Dollar ist an den Südafrikanischen Rand gebunden, der ebenfalls in Namibia als gültige Währung akzeptiert wird.

Kreditkarten

Gängige Kreditkarten wie Visa, Mastercard, American Express und Diners Club werden akzeptiert. Tankstellen akzeptieren nur Bargeld. Es kann auch an Geldautomaten mit der Kreditkarte (vor allem Visa und Maestro) Geld abgeholt werden. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

Bankkarten
 
Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten Geld abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Die Bankkundenkarte kann bei einigen Banken verwendet werden (u. a. Standard Bank, Nedbank).

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland
Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.
 
Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Reiseschecks

Reiseschecks werden in der Regel in Namibia nicht mehr akzeptiert.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.30-12.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr von Fremdwährung ist ab einem Gegenwert von 5.000 N$ deklarationspflichtig. Die Landeswährung darf nur bis zu einem Gegenwert von 50.000 US$ eingeführt werden. Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis in Höhe der eingeführten, deklarierten Beträge gestattet.

Bei Reisen zwischen den SACU-Staaten Botsuana, Namibia, Lesotho, Südafrika und Swasiland bestehen keinerlei Ein- und Ausfuhrbeschränkungen.

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Englisch (7%). Afrikaans (60%) ist Umgangssprache. Deutsch (32%) ist verbreitet; zahlreiche afrikanische Sprachen wie Ovambo und Herero werden ebenfalls gesprochen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Namibia eingeführt werden:

200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak (Personen ab 18 J.);
2 l Wein und 1 l Spirituosen (Personen ab 18 J.);
50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette;
Geschenke im Wert bis zu 5.000 N$ (jedoch keine Fernsehgeräte).

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Weitere Informationen sind vom namibischen Zoll erhältlich.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl von Namibia ist 00264.

Mobiltelefon

Mobilfunknetz & Netzabdeckung:
In Namibia stehen moderne 3G- und 4G-Mobilfunknetze zur Verfügung. In Windhoek, allen größeren Städten sowie entlang der Hauptverkehrsstraßen ist der Empfang generell sehr gut. In abgelegenen Wüsten- und Schutzgebieten sowie auf entlegenen Farmstraßen kann die Netzabdeckung jedoch lückenhaft sein oder ganz fehlen.

Netzbetreiber & SIM-Karten (SIM-Registrierung):
Die beiden Hauptnetzbetreiber des Landes sind MTC und Telecom Namibia (TN Mobile).

  • Prepaid-SIM-Karten: Für Urlauber empfiehlt sich der Kauf einer lokalen Prepaid-SIM-Karte (z. B. direkt am Flughafen Windhoek Hosea Kutako oder in den Filialen der Betreiber).
  • Registrierungspflicht: Für die Aktivierung einer SIM-Karte ist in Namibia eine gesetzliche Registrierung unter Vorlage eines gültigen Reisepasses oder Ausweisdokuments zwingend erforderlich.
  • Roaming & Mietgeräte: Internationale Roaming-Abkommen mit europäischen Betreibern bestehen. Mobiltelefone oder Satellitentelefone können für Fahrten in sehr entlegene Gebiete vor Ort gemietet werden.

Weitere Informationen zu Tarifen und Netzabdeckung finden Sie direkt bei den Anbietern: MTC Namibia und Telecom Namibia.

Internet

WLAN & Wi-Fi-Verfügbarkeit:
Internetzugang über WLAN ist in Unterkünften, Hotels, Safari-Lodges, Gästefarmen, Restaurants und Cafés in Windhoek und anderen größeren Städten weit verbreitet.

  • Hotels & Lodges: Die meisten Unterkünfte und touristischen Camps bieten ihren Gästen kostenfreies WLAN an. In entlegeneren Regionen kann die Verbindung jedoch langsamer oder weniger stabil sein. Einige Lodges beschränken das kostenfreie WLAN bewusst auf Gemeinschaftsbereiche (z. B. Rezeption oder Restaurant) oder verlangen eine geringe Gebühr.
  • Öffentliche Hotspots & Flughäfen: Öffentliche WLAN-Hotspots (z. B. von Telecom Namibia) stehen unter anderem am internationalen Flughafen Hosea Kutako (WDH) sowie im Besucherzentrum einiger Nationalparks zur Verfügung.

Tipp: Wer auch während Überlandfahrten oder in abgelegeneren Gebieten auf stabiles Internet angewiesen ist, sollte das mobile Internet über eine lokale Prepaid-SIM-Karte nutzen.

Post

Postkarten nach Europa sind ca. 1 bis 2 Wochen unterwegs. Briefmarken sind meist direkt an den Rezeptionen größerer Hotels und Lodges erhältlich. Für den zügigen Versand von Dokumenten empfiehlt sich die Nutzung internationaler Kurierdienste (wie DHL oder NamPost Courier).

Medien

Namibia verfügt über eine vielfältige und vergleichsweise freie Medienlandschaft, die sowohl staatliche als auch zahlreiche private Zeitungen, Radio- und Fernsehsender umfasst. Die Pressefreiheit wird verfassungsrechtlich geschützt und gilt im afrikanischen Vergleich als vorbildlich.

  • Gedruckte Tageszeitungen: Zu den führenden englischsprachigen Tageszeitungen gehören The Namibian (unabhängig) und New Era (staatlich). Die Allgemeine Zeitung (AZ) erscheint in deutscher Sprache und ist die älteste Tageszeitung des Landes.
  • Rundfunk & Fernsehen: Die staatliche Rundfunkanstalt Namibian Broadcasting Corporation (NBC) betreibt nationale Fernseh- und Radioprogramme in verschiedenen Landessprachen. Daneben gibt es eine breite Palette kommerzieller und lokaler Community-Radiosender.
  • Digitale Medien: Online-Nachrichtenportale und soziale Medien gewinnen als Informationsquellen – insbesondere bei der jüngeren und städtischen Bevölkerung – rasch an Bedeutung.

Einkaufen

Überblick

In der Hauptstadt gibt es eine Auswahl eleganter Geschäfte. Einheimisches Kunstgewerbe kann man in Spezialgeschäften oder auf dem Windhoek-Straßenmarkt erstehen.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr, Sa 09.00-13.00 Uhr. Einige größere Supermärkte haben auch sonntags von 11.00-13.00 und 16.00-19.00 Uhr geöffnet.

Kulinarisches

Übersicht

Kulinarischer Mix & Deutsche Einflüsse:
Die Küche Namibias spiegelt das vielfältige kulturelle Erbe des Landes wider und vereint indigene afrikanische Kochtraditionen mit starken deutschen und südafrikanischen Einflüssen. Deutscher Einfluss zeigt sich bis heute in zahlreichen Bäckereien, Konditoreien und Restaurants, die frisches Brot, Brötchen, Apfelstrudel, Schwarzwälder Kirschtorte, Wurstwaren und Schnitzel anbieten. Auch namibisches Bier wird bis heute nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut.

Fleisch & Küstenspezialitäten:
Fleisch spielt in der namibischen Küche eine zentrale Rolle – insbesondere Rind, Lamm und heimische Wildfleischsorten (wie Kudu, Oryx, Zebra oder Springbock). Eine beliebte Spezialität ist Biltong (würziges, luftgetrocknetes Dörrfleisch) sowie Rauchfleisch. An den Küstenorten Walvis Bay und Lüderitz stehen zudem fangfrischer Fisch, Muscheln und Austern auf dem Speiseplan.

Traditionelle Küche im ländlichen Raum:
In den ländlichen Regionen basieren traditionelle Mahlzeiten meist auf Grundnahrungsmitteln wie Maisbrei (Mahangu / Pap), Hirse oder Sorghum, serviert mit Eintöpfen, Gemüse oder Fleisch.

Vegetarische & Vegane Ernährung:
In größeren Städten wie Windhoek und Swakopmund sowie in gehobenen Safarilodges bieten Restaurants und Unterkünfte eine gute Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten. In abgelegenen Regionen und kleineren Raststätten ist das Angebot fleischfreier Alternativen jedoch eingeschränkt. Vegetarisch oder vegan reisenden Gästen wird daher empfohlen, Sonderwünsche bei Lodges und Unterkünften vorab anzumelden.

Regionale Spezialitäten

Typische Gerichte & Kulinarische Spezialitäten:

  • Kapana: In kleine Stücke geschnittenes Rindfleisch, das über offenem Feuer gegrillt und traditionell mit scharfen Gewürzen, Chili und frischer Salsa serviert wird – der beliebteste Streetfood-Klassiker auf Märkten.
  • Potjiekos: Ein traditioneller, langsam geschmorter Eintopf aus Fleisch und Gemüse, der stundenlang in einem dreibeinigen Gusseisentopf (Potjie) über offenem Feuer zubereitet wird.
  • Mahangu: Perlhirse, das Hauptnahrungsmittel im Norden Namibias, das meist als fester Brei gekocht und zu Fleisch-, Fisch- oder Gemüsegerichten gereicht wird.
  • Oshifima: Ein fester Brei aus Mahangu oder Maismehl (Pap), der als Beilage zu traditionellen Eintöpfen dient.
  • Biltong: Luftgetrocknetes, würzig mariniertes Dörrfleisch aus Rind oder Wild. Es gilt als der beliebteste Snack des Landes und ist überall erhältlich.
  • Wildfleisch (Game Meat): Hochwertiges Wildfleisch wie Oryx (Gemsbock), Kudu, Zebra oder Springbock steht auf fast allen Speisekarten von Restaurants und Lodges – ob als Zartes Steak, Eintopf oder Wurst.
  • Boerewors: Eine gewürzte, schneckenförmig aufgerollte Bratwurst, die traditionell auf dem Braai (Holzkohlengrill) zubereitet und mit Maisbrei oder Brot serviert wird.
  • Meeresfrüchte & Küstenspezialitäten: Der kühle Atlantik liefert Seehecht, Kalmare und Krabben. Walvis Bay und Lüderitz sind besonders berühmt für frische Zuchtaustern.
  • Deutsche Backwaren: Bäckereien und Cafés – vor allem in Windhoek und Swakopmund – bieten Brote, Brötchen, Apfelstrudel und Schwarzwälder Kirschtorte nach deutscher Backtradition an.

Getränke & Lokale Spezialitäten:

  • Windhoek Lager & Tafel Lager: Die bekanntesten Biere Namibias. Windhoek Lager wird strikt nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Tafel Lager ist ein weiteres sehr beliebtes Traditionsbier.
  • Neuras-Wein: Ein einzigartiger Wüstenwein, der auf dem entlegenen Weingut Neuras am Rande der Namib-Wüste aus Trauben extrem arider Anbaugebiete gekeltert wird.
  • Ombike: Ein traditioneller, klarer Schnaps aus dem Norden Namibias, der aus vergorenen Wildfrüchten destilliert wird.

Trinkgeld

Trinkgeld & Servicegebühren:

Trinkgeld ist in Namibia üblich und wird als Anerkennung für guten Service sehr geschätzt, liegt jedoch stets im eigenen Ermessen des Gastes.

  • Gastronomie & Restaurants: ein Trinkgeld von ca. 10 % des Rechnungsbetrags üblich, sofern in der Rechnung nicht bereits ausdrücklich eine Servicepauschale (Service Charge) enthalten ist.
  • Tankstellen: An Tankstellen wird der Kraftstoff von Servicepersonal getankt (Selbstbedienung ist unüblich). Ein kleines Trinkgeld von ca. 5 bis 10 NAD (bzw. ZAR) für das Personal – insbesondere wenn auch die Scheiben gereinigt oder der Reifendruck geprüft werden – ist üblich.
  • Parkwächter & Gepäckträger: Auf öffentlichen Parkplätzen und vor Supermärkten kümmern sich oft inoffizielle oder offizielle Parkwächter um die Fahrzeuge. Hier sind 5 bis 10 NAD angemessen. Gepäckträger im Hotel oder am Flughafen erhalten üblicherweise 10 bis 20 NAD pro Gepäckstück.
  • Safaris & Lodges: Bei geführten Safaris und in Lodges erhalten Guides, Tracker und das Lodge-Personal häufig Trinkgeld am Ende des Aufenthalts (oft über eine zentrale Tip Box an der Rezeption oder direkt an den Guide).

Mindestalter für den Verzehr alkoholischer Getränke

18 Jahre

Kultur

Religion

Christen (80-90%, davon mindestens 50% Lutheraner) und Naturreligionen (10-20%).

Soziale Verhaltensregeln


Trinkgeld: 10% sind üblich.

Landesdaten

Vorwahl

+264

Fläche(qkm)

825,615

Bevölkerung

3.15 million

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

3.8 per km sq

Bevölkerung im Jahr

2026

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

10111

Länderinfos Botswana

Klima

Beste Reisezeit

In der Regenzeit im Sommer (November - März) sehr heiß mit Platzregen und heftigen Gewitterschauern; im Winter (Mai - September) trocken und kühler, besonders nachts deutliche Temperaturabsenkung. Die jährliche Niederschlagsmenge nimmt nach Westen und Süden hin ab.

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Achtung: Reisende, die mit einem vorläufigen Reisepass nach Botswana einreisen, benötigen in jedem Fall ein Visum.

Anmerkung zum Reisepass

Die Einreisebestimmungen können sich ändern. Die hier bereitgestellten Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisenden wird jedoch empfohlen, sich vor Reiseantritt bei der zuständigen Botschaft oder offiziellen Regierungsstellen zu informieren. Wir übernehmen keine Haftung für etwaige Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen.

Achtung: Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Deutschland einen mindestens gültigen Reisepass / Personalausweis. Bei Transit über Drittländer wird grundsätzlich ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten empfohlen.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen für einen touristischen Aufenthalt von max. 90 Tagen pro Kalenderjahr sind u.a. die Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:

(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder;

(b) Schweiz und

(c) Türkei.

Kosten

Touristen-Visum / Besuchervisum

mehrmalige Einreise: 38 € / 40,50 CHF.

 

Arbeitsvisum

einmalige Einreise: 38 € / 40,50 CHF

mehrmalige Einreise: 76 € / 81 CHF

Visaarten und Kosten

Einreisevisum (einfach und mehrfach).

Gültigkeit

Maximal 90 Tage.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen und den Flughafen nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Visumpflichtige Reisende müssen ein e-Visum online beantragen. Im Falle von technischen Problemen mit dem e-Visum-Portal Beantragung persönlich oder postalisch bei der Botschaft in Brüssel (s. Kontaktadressen). Reisepässe müssen persönlich oder von einem Boten bei der Botschaft abgeholt werden.

Antrag erforderlich

(a) 1 Antragsformular (online).
(b) 2 Passfotos.
(c) Gebühr, Kopie der Überweisung.
(d) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist, sowie Kopie des Reisepasses.
(e) beglaubigte Kopie des Reisepasses.
(f) Bescheinigung des Reisebüros/der Fluggesellschaft über bezahltes Rückflugticket/bezahlte Hotelaufenthalte, Reiseroute.
(g) Kopie des Rückflugtickets.
(h) bei Geschäftsreisen Einladungsschreiben der botswanischen Firma.

(i) bei Privatbesuchen Einladungsschreiben sowie Aufenthaltserlaubnis des Gastgebers.

(j) bei Privatbesuchen legalisierte Kopie des Personalausweises / Arbeitserlaubnis / Aufenthaltsgenehmigung des Gastgebers.

Soll der visierte Reisepass postalisch zugestellt werden, ist dies nur durch einen vorab bezahlten Kurierdienst möglich.

Temporärer Wohnsitz

Wer sich länger als 90 Tage im Land aufhalten möchte (sowohl bei visumpflichtigem als als bei visumfreiem Aufenthalt), muss eine Aufenthaltsgenehmigung und/oder Arbeitserlaubnis beantragen. Nähere Auskunft von der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen) oder Beantragung direkt bei: Immigration and Passport Control Officer, PO Box 942, Gaborone.

Bearbeitungsdauer

Ca. 4 Wochen.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung: Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine ungekürzte bzw. vollständige und beglaubigte Geburtsurkunde im Original vorweisen, aus der beide Eltern hervorgehen. Ist die Geburtsurkunde nicht in englischer Sprache, benötigt man zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung. Empfehlenswert ist eine internationale Geburtsurkunde, die im Original vorgelegt wird. 

 
Minderjährige, die nur mit einem Elternteil reisen, benötigen außerdem eine Zustimmungserklärung (eidesstattliche Versicherung („affidavit“), Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) des anderen Elternteils oder eine Bescheinigung darüber, dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde).
 
Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen eine Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes, sowie eidesstattliche Versicherungen („affidavit“), Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.
 
Allein reisende Minderjährige benötigen über die Bescheinigung / Zustimmungserklärung hinaus die Kontaktdaten und eine Passkopie derjenigen Person, zu welcher der Minderjährige nach Botsuana reist.
 
Wird der/die Minderjährige nur von der Mutter begleitet und in der Geburtsurkunde des Kindes wird nur die Mutter erwähnt, wird keine Zustimmungserklärung des Vaters benötigt.

Reisepassinformationen

Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Achtung: Reisende, die mit einem vorläufigen Reisepass nach Botswana einreisen, benötigen in jedem Fall ein Visum.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen für einen touristischen Aufenthalt von max. 90 Tagen pro Kalenderjahr sind u.a. die Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:

(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder;

(b) Schweiz und

(c) Türkei.

Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Botswana.

582.000 qkm.

2.351.627 (UNO Schätzung 2020).

3,7 pro qkm.

Hauptstadt

Gaborone.

Geographie

Botswana grenzt im Norden an Sambia, im Nordosten an Simbabwe, im Süden an Südafrika und im Westen an Namibia. Das unfruchtbare Tafelland der Kalahari nimmt nahezu die gesamte Landesfläche ein. Etwa ein Fünftel des Landes besteht aus Nationalparks. Im Norden liegt das faszinierende Okavango-Becken mit dem Moremi-Tierschutzgebiet und dem Chobe-Nationalpark, im äußersten Südwesten der Gemsbok-Nationalpark und in der Landesmitte das Central Kalahari Game Reserve. Die Vegetationsveränderungen während der Regenzeit sind besonders in der Makgadikgadi-Salzpfanne und im Okavango-Delta auffallend. Nach heftigen Regengüssen verwandelt sich das Okavango-Delta in eines der wildesten und schönsten Naturschutzgebiete Afrikas.

Regierung

Präsidialrepublik (im Commonwealth), seit 1966. Verfassung von 1966, letzte Änderung 1997. Zweikammerparlament: Nationalversammlung (47 Sitze) und beratendes House of Chiefs (15 Sitze). Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre. Unabhängig seit 1966 (ehemaliges britisches Protektorat).

Staatsoberhaupt

Duma Boko, seit November 2024.

Elektrizität

230 V, 50 Hz. Zwei- und dreipolige Stecker; 15-13 Amp-Steckdosen.

Übersicht

Die dramatische Landschaft Botswanas umfasst eindrucksvolle Salzpfannen, Wüsten reich an Diamantenvorkommen und fruchtbare Ebenen, die zahlreichen Tierarten Lebensraum bieten. Besonders der Norden ist eines der besten Safari-Gebiete des südlichen Afrikas.
Mehr als 40 % der Fläche von Botswana sind Nationalparks, Naturschutzgebiete und private Ländereien, wo sanfter Tourismus betrieben wird.
Das Juwel der Krone ist zweifellos das Okavango Delta, das größte Binnendelta der Welt. Saisonal auftretende Lagunen und Wasserwege werden von zahllosen Vogelarten bevölkert, während Giraffen und Zebras über die riesigen Grasebenen ziehen. Nordöstlich des Deltas liegt der Chobe Nationalpark, in dem gigantische Elefantenherden von bis zu 400 Tieren leben.
Botswana ist eine afrikanische Erfolgsgeschichte. Seit seiner Unabhängigkeit 1966 konnte das Land ein stabiles Wirtschaftswachstum erzielen. Trotz Kontroversen – das AIDS/HIV-Problem und die mutmaßliche Misshandlung von Kalahari-Buschmännern – ist Botswana ein friedliches und stabiles Land von erstaunlicher Schönheit.
 

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft Air Botswana (BP) verkehrt nur innerhalb Afrikas. Flugverbindungen von Europa gehen u.a. über Johannesburg, Windhoek und Harare.

South African Airways (SA) sowie Lufthansa (LH) in Kooperation mit Air Botswana (BP) fliegen ab Frankfurt/M. via Johannesburg nach Gaborone; Zubringerflüge nach Frankfurt/M. mit Austrian (OS) und Lufthansa (LH) ab Wien. 

Swiss (LX) fliegt in Kooperation mit South African Airways (SA) ab Zürich via Johannesburg nach Gaborone.

Flugzeiten

Frankfurt - Gaborone: 12 Std. 50 Min.; Wien - Gaborone: 14 Std. 20 Min.; Zürich - Gaborone: 12 Std. 55 Min.

Gaborone Sir Seretse Khama International (GBE) liegt 15 km nördlich von Gaborone. Es gibt keine regelmäßigen Busverbindungen, aber verschiedene Hotels haben Minibusse. Taxis fahren ins Stadtzentrum (Fahrtzeit: ca. 15 Min.). Flughafeneinrichtungen: Bank, Gepäckaufbewahrung, Postamt, Autovermietungen, Bar, Snack Bar und Restaurant.

Maun International Airport (MUB) liegt ca. 5 km östlich von Maun. Von hier aus erreicht man das gesamte Okavango Delta. Flughafeneinrichtungen: Einkaufszentrum (ein Kilometer östlich), Restaurants, Autovermietungen, Wechselstube.

Internationale Flüge werden auch an den Flughäfen von Kasane, Selebi-Phikwe und Francistown abgefertigt.

Ausreisegebühr

Keine.

 

Anreise mit dem Pkw

Auf dem Landweg ist die Einreise über Südafrika, Simbabwe und Namibia möglich. Ausführliche Informationen zu den verschiedenen Grenzübergängen sind online bei Botswana Tourism zu finden.

Fernbus: Das Busunternehmen Intercape bietet regelmäßige Verbindungen zwischen Botsuana und Südafrika, Namibia sowie Simbabwe an.

Maut: Einige Straßen sind gebührenpflichtig; die Beträge sind in bar zu zahlen.

Unterlagen: Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein oder eine amtliche englische Übersetzung des nationalen Führerscheins mitzuführen.

 

Anreise mit der Bahn

Die einzige derzeit bestehende internationale Bahnstrecke verbindet Bulawayo (Simbabwe) mit Francistown, Gaborone und Lobatse in Botsuana.

 

Anreise mit dem Schiff

Eine Autofähre verkehrt auf dem Sambesi-Fluss bei Kazungula zwischen Botsuana und Sambia.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Air Botswana (BP) verbindet die Städte des Landes mit regelmäßigen Linienflügen.

Charterfluggesellschaften wie Northern Air, Helicopter Horizons und Kalahari Air Services fliegen zu Lodges in Botsuana und bieten Rundflüge an. Mack Air bedient hauptsächlich das Okavango Delta.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Im Osten und Südosten des Landes ist das Straßennetz am besten ausgebaut. Nahezu der gesamte Rest des Landes ist Wüstengebiet mit nur wenigen Straßen.

Bei Fahrten in abgelegene Gebiete sollten Benzinreserven und mindestens 20 Liter Trinkwasser mitgenommen werden. Bei Fahrten zwischen Städten ist es aufgrund der großen Entfernungen ratsam, sich bietende Tankgelegenheiten regelmäßig zu nutzen.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

l

Zustand der Straßen

Auf folgenden Strecken sind die Straßen asphaltiert:
- Ramatlabama - Lobatse - Gaborone - Francistown - Kazangula;
- Francistown - Ramaquebane (Grenze nach Simbabwe); Francistown - Orapa - Maun;
- Trans-Kalahari: Lobatse - Kanye - Iwaneng - Ghansi bis zum Grenzübergang Mamuno (Namibia);
- Gaborone - Molepolole - Letlakeng;
- Serule - Selebi - Phikwe;
- Palapye - Serowe.

Die übrigen Straßen sind größtenteils Schotter- und Sandpisten. Fahrzeuge mit Allradantrieb sind auf diesen Pisten unerlässlich; bei starken Regenfälle sind sie oft gänzlich unpassierbar.

Autovermietung

Mietwägen sind an den Flughäfen und in den Städten erhältlich. Fahrer müssen mindestens 18 Jahre alt sein (je nach Fahrzeugkategorie) und seit mindestens einem Jahr einen Führerschein besitzen. Unter 25 Jahren wird vor Ort manchmal eine Jungfahrer-Gebühr fällig; 75 Jahre wird bei einigen Autovermietungen als Maximalalter angegeben.

Taxi

Taxis findet man in allen größeren Städten.

Reisebus

In Botsuana gibt es eine Vielzahl an Busunternehmen; die regelmäßige Buslinien zwischen Gaborone und sämtlichen größeren Städten des Landes unterhalten. Außerdem verbindet ein gutes Minibusnetz, die größeren Orte.

Nachtfahrten werden aus Sicherheitsgründen nicht durchgeführt, da sich nachts mitunter Tiere auf der Fahrbahn befinden.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Anschnallpflicht.
- Promillegrenze: 0,0 ‰; absolutes Alkoholverbot im Straßenverkehr.
- Über Unfälle mit Verletzten ist die Polizei innerhalb von 48 Stunden zu benachrichtigen.
- Unfälle mit Wildtieren führen oft zu langwierigen Ermittlungen.
- Auf Nachtfahrten sollte verzichtet werden; es besteht erhöhte Unfallgefahr aufgrund von Tieren auf der Fahrbahn.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 60 km/h;
- außerorts: 120 km/h;
- in Nationalparks: 30 km/h.

Geschwindigkeitsdelikte werden mit hohen Strafen belegt.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.

Bei Pannen oder Unfällen mit dem Mietwagen ist immer zunächst der Autovermieter zu benachrichtigen.

Dokumentation

Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein oder eine amtliche englische Übersetzung des nationalen Führerscheins mitzuführen.

 

Unterwegs in der Stadt

Um Städte zu erkunden haben Reisende die Wahl zwischen Taxis und Sammeltaxis, die an ihren blauen Nummernschildern zu erkennen sind sowie Minibussen, die auf festgelegten Strecken verkehren.

 

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Die einzige Bahnlinie im östlichen Teil des Landes wird von Botswana Railways betrieben. Züge verkehren zwischen Lobatse und Francistown via Gaborone, Mahalapye und Palapye.

 

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

In Gaborone, Francistown, Kanye, Molepolole, Mochudi, Maun, Serowe, Mahalapye, Lobatse, Selebi-Phikwe, Ramotswa, Jwaneng und Orapa sowie in kleineren Orten gibt es Krankenhäuser. Allerdings ist mit großen Engpässen in der medizinischen und medikamentösen Versorgung zu rechnen. Die Krankenversorgung und Medikamente sind in den staatlichen Krankenhäusern kostenlos.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Apotheken gibt es in allen größeren Städten.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird verlangt von Reisenden, die nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen und die über ein Jahr alt sind. 

[2] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

[3] Vorbeugender medikamentöser Malariaschutz ist ganzjährig in der nördlichen Hälfte des Landes und in Gebieten mit mittlerem Risiko erforderlich. Ein hohes Malariarisiko besteht von November bis Mai/Juni in den nördlichen Landesteilen in den Regionen Boteti, Chobe, Ngamiland, Okavango und Tutume. Die gefährlichere Art Plasmodium falciparum (99 %) ist vorherrschend. Mittleres Risiko besteht von Juli bis Oktober in den Distrikten Boteti, Chobe, Kasane, Ngamiland, Okavango und Tutume. Tsabong und Gaborone sind eigentlich malariafrei, jedoch wurden im März 2025 in Gaborone und in anderen nicht-endemischen Gebieten Malariafälle registriert.

[4] Eine Impfung gegen Meningokokken-Meningitis A,B,C,W,Y ist bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfehlenswert.

[5] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

[6] Typhus kommt vor. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

Essen und Trinken

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

 

Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

 

Eine Cholera-Schutzimpfung ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch landesweit. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.
 

Bilharziose-Erreger kommen v.a. entlang des Okawango vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Die UV-Strahlung ist in Höhenlagen (1000 m ü. d. M.) sehr hoch und kann zu Hautschäden führen. Sonnenschutz durch hautbedeckende Kleidung und Sonnenschutzmittel (LSF > 20) ist daher unbedingt erforderlich.

Botswana gehört zu den Ländern mit einer sehr hohen HIV/Aids-Durchseuchung. Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Die Schlafkrankheit stritt sporadisch in den Okawango-Sümpfen auf. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.

Botswana gehört zu den Ländern mit dem höchsten Vorkommen von Milzbrand (Anthrax). Vorsicht beim Umgang mit kranken Tieren, Verzehr von Fleisch nur ausreichend gegart.

Geld

Währung

1 Pula = 100 Thebe. Währungskürzel: P, BWP (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Pula; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 Pula sowie 50, 25, 10, und 5 Thebe. Zum 10. Unabhängigkeitstag wurden Gold- und Silbermünzen geprägt, die ebenfalls legale Zahlungsmittel sind.

Kreditkarten

Gängige Kreditkarten wie Mastercard, Visa, American Express und Diners Club werden im ganzen Land von den meisten Hotels, Geschäften, Safari-Veranstaltern und Restaurants akzeptiert. Geschäfte und Tankstellen in abgelegenen Gebieten akzeptieren jedoch nur Bargeld. Einzelheiten vom Aussteller der jeweiligen Kreditkarte. 

Geldautomaten

Bankkarten
 

Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten in den größeren Städten Geld abgehoben werden. Pro Tag und Tage kann meist ein maximaler Betrag in Höhe von 100 - 500 € abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol in den großen Städten genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland
Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.
 
Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Größere Städte sind ausreichend mit Geldautomaten bestückt, in den letzten Tagen des Monats kann es an den Automaten jedoch zu Geldengpässen kommen.

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks können in Botswana in Gaborone bei zwei Wechselstuben (American Express Foreign Exchange) eingelöst werden. 

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Einfuhr von Landeswährung und Fremdwährungen unbeschränkt, Deklarationspflicht besteht für Summen ab einem Gegenwert von 10.000 P. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist bis in Höhe der deklarierten Beträge erlaubt. Ausfuhr der Landeswährung bis 50 P.

Währungen

Sprache

Überblick

Englisch dient als offizielle Amtssprache. Landessprachen sind Setswana und andere Bantu-Sprachen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Botswana eingeführt werden:
- 200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak (Personen ab 18 J.);
- 2 l Wein und 1 l Spirituosen und andere alkoholische Getränke (Personen ab 18 J.);
- 250 ml Eau de Toilette und 50 ml Parfüm;
- andere Waren im Gesamtwert von bis zu 3000 R (ca. 178 €) von außerhalb der SACU-Staaten und ab einem Gesamtwert von bis zu 500 R von SACU-Staaten.

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Verbotene Importe

Einfuhrverbot besteht für Plastiktüten aller Art, Drogen aller Art und pornografische Erzeugnisse. Waffen und Munition müssen bei der Einreise deklariert werden; außerdem wird eine Einfuhrgenehmigung vom Director of Commerce and Consumer Affairs (Private Bag 00252, Gaborone) benötigt. Diese wird auf 4 Wochen begrenzt. Waffen dürfen nur für Jagdzwecke eingeführt werden. 

Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.

Weitere Informationen sind vom Zoll von Botswana erhältlich.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 00267. 

Mobiltelefon

4G- und teilweise 4.5G-Mobilfunknetz. Mobilfunkgesellschaften umfassen u.a. BTC Mobile, Mascom und Orange (Botswana). Der Empfangs-/Sendebereich deckt die größeren Städte und Teile der Autobahn ab. Für Besucher lohnt sich in der Regel der Erwerb einer regionalen SIM-Karte.

Internet

Hauptanbieter sind die Botswana Telecommunications Corporation (BTC), IBIS und Mega (Internet: www.mega.bw). In allen Städten gibt es Internetcafés. Außerdem steht in allen größeren Hotels und Lodges Internetanschluss zur Verfügung.

Post

Post nach Europa braucht 1-3 Wochen. Postämter gibt es in allen Städten, Post wird jedoch nicht zugestellt, sondern muss abgeholt werden (Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.15-12.45 und 14.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr).

Radio

Zahlreiche deutschsprachige Radiosender lassen sich u.a. über Astra-Satelliten bzw. über das Internet in Botswana empfangen.

Einkaufen

Überblick

Beliebte Souvenirs sind Holzschnitzereien, handgewobene Textilien, Korbwaren und Schmuck. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. Allg. Mo-Fr 08.30-13.00 und 14.00-17.00 Uhr, Sa 08.30-13.00 Uhr.

Kulinarisches

Übersicht

In größeren Städten gibt es Restaurants und Bars, meist in Hotels. Die meisten Safari-Lodges und Safari-Camps haben auch Bars und Restaurants, aber das Essen ist außerhalb der größeren Hotels und Restaurants recht einfach.

Kultur

Religion

Überwiegend Naturreligionen (85 %), Christen (15 %), daneben muslimische und hinduistische Minderheiten.

Soziale Verhaltensregeln


Tradition spielt eine große Rolle, Besucher sollten die für Europäer teils ungewöhnlichen Sitten respektieren. Auf dem Land ist man nicht an Touristen gewöhnt. Legere Kleidung ist üblich. Fotografieren: Flughäfen, offizielle Gebäude und militärische Anlagen sollten nicht fotografiert werden. Wer Personen fotografieren möchte, sollte vorher um Erlaubnis bitten. Trinkgeld: In Städten ca. 10%.

Landesdaten

Vorwahl

+267

Fläche(qkm)

581,730

Bevölkerung

2.71 million

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

5

Bevölkerung im Jahr

2024

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

997

Länderinfos Simbabwe

Klima

Beste Reisezeit

Das Klima ist durch die Höhen- und Binnenlage des Landes gemäßigt. Die heiße Trockenzeit dauert von September bis Oktober, die Regenzeit von November bis März. Die beste Reisezeit ist von April bis Mai und von August bis September. Nachts kann es Minustemperaturen geben.

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und mindestens sechs freie leere Seiten, von denen jeweils zwei nebeneinanderliegende Seiten sind, sowie zusätzlich zwei freie Seiten.

Anmerkung zum Reisepass

Pass- und Visabestimmungen können sich ändern, und Fluggesellschaften können unterschiedliche Anforderungen stellen. Die Angaben sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt. Reisende sollten sich vor der Abreise bei der zuständigen Botschaft informieren, besonders bei einem Transit über ein Drittland. Für Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:

[1] Malta und Zypern.


Visum bei der Einreise oder e-Visum:
Staatsangehörige u.a. folgender Länder können für touristische Aufenthalte von bis zu 30 Tagen gebührenpflichtige Visa bei der Einreise erhalten oder vor der Reise ein e-Visum beantragen, sofern sie Rück- oder Weiterreisedokumente und ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt vorweisen können:

[2] (a) EU-Länder (Ausnahmen: Kein Visum für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten benötigen u.a. Staatsbürger von Malta und Zypern);

(b) Schweiz;

(c) Türkei.

Das Touristen-Visum wird bei der Einreise an den Flughäfen in Harare, Bulawayo oder Victoria Falls und an den Grenzübergängen erteilt.

Hinweis: Staatsangehörige von Ländern, die in die Visumkategorie B fallen und somit kein Visum vor der Einreise beantragen müssen (z.B. alle EU-Länder außer Malta und Zypern), wird empfohlen, das Visum bei der Einreise zu beantragen und nicht als e-Visum. Die Beantragung eines e-Visums spare keine Zeit.

Das gemeinsame KAZA-Visum für Sambia und Simbabwe ist bis zu 30 Tage gültig. Es kann u.a. von den Staatsbürgern der folgenden in der obigen Tabelle genannten Länder beantragt werden:
 
(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Staaten (Ausnahme: Bulgarien, Irland (Rep.), Malta, Rumänien und Zypern);
 
(b) Schweiz;
 
(c) Türkei.

 

Kosten

Einfachvisum (Single entry): 30 US$,

Zweifachvisum (Double entry): 45 US$.

Kaza Univisa: 50 US$.

Visaarten und Kosten

Einfachvisum (Single entry), Zweifachvisum (Double entry) und Mehrfachvisum (Multiple entry).

 
 

Gültigkeit

Visa sind für Aufenthalte von bis zu 6 Monaten gültig.

KAZA-Visum: 30 Tage.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die innerhalb von 6 Stunden weiterfliegen, den Flughafen nicht verlassen und über gültige Weiterreisedokumente verfügen, benötigen kein Transitvisum.

Die Botschaft von Simbabwe in Berlin stellt zurzeit keine Visa aus. 

Staatsangehörige eines Landes der Visum-Kategorie B wie EU-Bürger, Schweizer und Staatsangehörige der Türkei können ein Visum bei der Ankunft beim Immigration Office beantragen. Reisenden, die in die Visum-Kategorie B fallen, wird empfohlen, das Visum bei der Einreise zu beantragen und nicht als e-Visum.

Staatsangehörige eines Landes der Visum-Kategorie C wie z.B. Bolivien oder Togo müssen das Visum online unter www.evisa.gov.zw vor der Abreise beantragen.

Das KAZA-Visum kann in Simbabwe an den folgenden Grenzübergängen beantragt werden: Kazungula, Viktoriafälle sowie im Harare International Airport und im Victoria Falls Airport. In Sambia kann es an den folgenden Grenzübergängen beantragt werden: Kazungula, Viktoriafälle sowie im Kenneth Kaunda Airport (Lusaka) und Harry Mwaanga Airport (Livingstone).

Antrag erforderlich

(a) 1 Antragsformular (downloadbar auf der Website der zuständigen diplomatischen Vertretung).
(b) 2 farbige Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Antragstellung noch mindestens 6 Monate gültig ist, und Kopie des Reisepasses.
(d) Ticket für Rück- oder Weiterreise und Nachweis über die Reiseroute.

(e) Unterkunftsnachweis (Hotelbuchungen)
(f) Nachweis ausreichender Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts.
(g) Gebühr (bei Antragstellung in bar, per Verrechnungsscheck oder Überweisung mit Beleg)
(h) Frankierter Einschreiben-Rückumschlag für die Zustellung des Blattvisums (Visa Slip).

(i) Ggf. frühere Visa von Simbabwe.

Temporärer Wohnsitz

Schriftlicher Antrag an den Chief Immigration Officer, Private Bag 7717, Causeway, Harare.

Bearbeitungsdauer

e-Visum: 7 Wektage.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Bei Visumplicht ist bei der Einreise neben dem Reisepass auch der von der Botschaft ausgestellte Visa Slip vorzulegen.

Bei Einreise aus einem Gelbfieberland muss eine gültige Gelbfieberimpfung vorgelegt werden. Ein Nachweis über eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei der Einreise aus Europa über London oder Johannesburg nicht benötigt. 

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Reisepassinformationen

Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und mindestens sechs freie leere Seiten, von denen jeweils zwei nebeneinanderliegende Seiten sind, sowie zusätzlich zwei freie Seiten.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:

[1] Malta und Zypern.


Visum bei der Einreise oder e-Visum:
Staatsangehörige u.a. folgender Länder können für touristische Aufenthalte von bis zu 30 Tagen gebührenpflichtige Visa bei der Einreise erhalten oder vor der Reise ein e-Visum beantragen, sofern sie Rück- oder Weiterreisedokumente und ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt vorweisen können:

[2] (a) EU-Länder (Ausnahmen: Kein Visum für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten benötigen u.a. Staatsbürger von Malta und Zypern);

(b) Schweiz;

(c) Türkei.

Das Touristen-Visum wird bei der Einreise an den Flughäfen in Harare, Bulawayo oder Victoria Falls und an den Grenzübergängen erteilt.

Hinweis: Staatsangehörige von Ländern, die in die Visumkategorie B fallen und somit kein Visum vor der Einreise beantragen müssen (z.B. alle EU-Länder außer Malta und Zypern), wird empfohlen, das Visum bei der Einreise zu beantragen und nicht als e-Visum. Die Beantragung eines e-Visums spare keine Zeit.

Das gemeinsame KAZA-Visum für Sambia und Simbabwe ist bis zu 30 Tage gültig. Es kann u.a. von den Staatsbürgern der folgenden in der obigen Tabelle genannten Länder beantragt werden:
 
(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Staaten (Ausnahme: Bulgarien, Irland (Rep.), Malta, Rumänien und Zypern);
 
(b) Schweiz;
 
(c) Türkei.

 

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Fri, 04 Sep 2026 16:00:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Fri, 04 Sep 2026 10:49:31 +0200)

Letzte Änderungen: 

Redaktionelle Änderungen

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und  des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.

Sicherheit

Terrorismus

  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage und der daraus resultierenden sozialen Spannungen muss in den städtischen Ballungsräumen mit Demonstrationen und teilweise auch mit gewaltsamen Auseinandersetzungen gerechnet werden.
Ausländer dürfen ohne staatliche Akkreditierung nicht über die aktuellen Entwicklungen im Land berichten. Das schließt auch jegliches Sammeln von Informationen, Gespräche mit der Bevölkerung oder das Fotografieren und Filmen mit der Handykamera ein, da dies als illegale journalistische Tätigkeit ausgelegt werden kann. In Notfällen ist von Sicherheitskräften in der Regel keine Hilfe zu erwarten.

  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig und fotografieren Sie diese nicht.
  • Beteiligen Sie sich nicht an Diskussionen mit politischem Inhalt, auch nicht in den sozialen Medien.
  • Führen Sie außerhalb Ihrer Unterkunft stets Ausweisdokumente mit sich.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die ausgesprochen schwierige politische, wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung hat zu einem Anstieg der Kriminalität geführt. Vor allem in den Innenstädten von Harare und Bulawayo, aber auch in den kleineren Städten, sind verstärkt Taschendiebstähle und Blitzeinbrüche (Überfälle, bei denen Autotüren geöffnet oder Scheiben eingeschlagen werden, um Wertgegenstände zu entwenden, sog. „smash and grab") zu verzeichnen.
Nachts besteht ein erhöhtes Überfallrisiko, besonders in den Städten, an roten Ampeln und unbeleuchteten Kreuzungen.

  • Seien Sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht zu Fuß unterwegs.
  • Halten Sie im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt.
  • Lassen Sie Handtaschen, Fotoapparate usw. nicht sichtbar im Auto liegen.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Es herrscht größtenteils ein subtropisches Klima. 
Vor allem in der Regenzeit von November bis April kann es zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommen, die zu Schäden an der Infrastruktur sowie der Unterbrechung von Verkehrsverbindungen führen können.  

Simbabwe liegt in einer latent seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.

  • Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben des Deutschen GeoForschungsZentrums vertraut.

Reiseinfos

Infrastruktur/Verkehr

Flugverbindungen bestehen nach Harare, Victoria Falls und Bulawayo.

Die europäische Kommission hat eine Betriebsuntersagung für den europäischen Luftraum gegen die Fluglinie Air Zimbabwe ausgesprochen, siehe Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.

In Simbabwe herrscht Linksverkehr. Meist schlechter Straßenzustand, nicht funktionierende Ampeln, Tiere auf Landstraßen, schlechte Straßenbeleuchtungen und Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit stellen ein erhebliches Unfallrisiko dar.

Der Zustand der Mietwagen ist nicht mit dem in europäischen Ländern zu vergleichen. Reisende müssen je nach Versicherungsbedingungen für Schäden am Mietwagen haften, auch bei Fremdverschulden.

Öffentliche Busse sind wegen fehlender Ersatzteile und mangelhafter Wartung oftmals in schlechtem technischen Zustand.

Taxis stehen vor allem von und vor den großen Hotels zur Verfügung, können aber auch per Telefon gerufen werden. Grundsätzlich sind lizensierte Taxis mit Taxametern ausgestattet.

Die Versorgung mit elektrischem Strom, Trinkwasser und insbesondere auch mit Kraftstoffen (Benzin und Diesel, überwiegend lange Warteschlangen an den Tankstellen) ist nicht flächendeckend gesichert. Die schlechte Stromversorgung führt zudem zur Beeinträchtigung von Telekomunikation.

  • Vermeiden Sie Überlandfahrten mit öffentlichen Bussen.
  • Verlassen Sie bei Reisen mit einem Mietwagen die Hauptstraßen nicht.
  • Achten Sie bei Mietwagen auf eine ausreichende Versicherung auch für Fremdverschulden.
  • Verzichten Sie nach Einbruch der Dunkelheit auf Fahrten über Land.
  • Handeln Sie bei Taxis ohne Taxameter den Fahrpreis vor Fahrtantritt aus.
  • Führen Sie bei Überlandfahrten stets genügend Trinkwasser und Kraftstoff mit.
  • Stellen Sie möglichst vor der Anmietung einer Unterkunft sicher, dass diese über eine eigene Wasserversorgung mittels eigener Brunnenanlage oder Wasservorratstanks verfügt.

Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ

Homosexuelle Handlungen sind mit Strafe bedroht (Geldstrafe oder bis zu einem Jahr Haft), werden von der derzeitigen Regierung öffentlich verurteilt und, wie in vielen anderen afrikanischen Ländern, auch traditionell als unmoralisch empfunden.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

Das Fotografieren und Filmen von Militäranlagen und -fahrzeugen, Soldaten, Polizisten, VIPs und sicherheitsrelevanten Gebäuden (z. B. der Amtssitz des Präsidenten "Zimbabwe House" oder auch "State House" auf der Borrowdale Road in Harare) ist verboten. Dies wird durchaus sehr weit ausgelegt. Landschaftsfotos, bei denen zufälligerweise Farmen von Regierungsmitgliedern mitaufgenommen wurden, führten schon zu Verhaftungen. Ebenfalls verboten ist das Tragen von Camouflage-Kleidung, sog. „Tarnkleidung", die ausschließlich dem Militär vorbehalten ist.

  • Beachten Sie unbedingt Fotografierverbote.

Geld/Kreditkarten

Die bisher gängige Währung in Simbabwe, der USD, wurde durch eine neue Landeswährung, den Zimbabwe Dollar (ZIG = Zimbabwe Gold), ersetzt.

Die Bezahlung mit USD ist in den meisten Geschäften, Hotels und Restaurants möglich. Ebenso bevorzugen viele Unternehmen die Bezahlung mit USD. Generell herrscht Bargeldknappheit. Banknoten und Münzen der neuen Landeswährung ZIG existieren bislang nur in begrenztem Umfang. Die Modalitäten des Zahlungsverkehrs unterliegen immer wieder kurzfristigen Änderungen.

Die Bezahlung mit ausländischen Kreditkarten und das Abheben von Bargeld an Geldautomaten sind derzeit nicht landesweit sichergestellt. Kreditkarten werden nur selten akzeptiert; wenn überhaupt, dann zumeist VISA und Mastercard. Reisende sollten ihre Reise daher mit ausreichend Bargeld antreten. Es ist ratsam, größere Geldbeträge im Hotel im Safe zu deponieren, um das Diebstahlrisiko zu minimieren.

Bei Geldmangel oder Verlust der mitgebrachten Reisemittel besteht die Möglichkeit, sich über die einschlägigen international operierenden Finanztransaktionsdienstleister Geld aus Deutschland in kleineren Mengen überweisen zu lassen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass aufgrund des allgemeinen Devisenmangels einzelne Filialen dieser Finanztransaktionsdienstleister trotz erfolgter Überweisung nicht in der Lage sind, Bargeld auszuzahlen. Ausgenommen ist hiervon nach eigener Auskunft die Filiale in der Ecobank Zimbabwe, 2 Piers Road Sam Levy's Village, Borrowdale, Harare, Tel.: +263-42-851642.

  • Prüfen Sie mit Ihrem Reiseveranstalter, Ihrem Hotel oder Ihrer Lodge, wie Sie Zahlungen leisten oder Bargeld erhalten können.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Nein
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:

Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate über den beabsichtigen Aufenthalt hinaus gültig sein.

Bei Einreise nach Simbabwe muss ein Einreiseformular ausgefüllt werden. Am Flughafenterminal stehen einige Computer zur Verfügung. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird dringend empfohlen, die notwendigen Eintragungen vor Ankunft und Einreise online zu erledigen.

Einreise mit Transitflügen/und Rückflug via Südafrika

Sowohl die südafrikanischen als auch die simbabwischen Einreisebehörden verlangen, dass in jedem Pass mindestens noch sechs leere visierfähige Seiten verfügbar sind. Simbabwe und Südafrika verlangen jeweils zwei aufeinanderfolgende leere visierfähige Seiten in jedem Pass für die Ein- und Ausreise. Darüber hinaus verlangen beide Länder zusätzlich zwei weitere leere, visierfähige Seiten.

  • Beachten Sie, dass bei Transitflügen via Südafrika und Rückflug via Südafrika mindestens sechs leere Seiten im Pass verfügbar sind; bei Einreise nach Simbabwe (ohne Transitflug) mindestens vier leere Seiten.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum. Dieses kann nur bei der Einreise sowohl an den Landesgrenzen als auch an den Flughäfen erteilt werden. Detaillierte Informationen sind beim Department of Immigration Zimbabwe oder bei der simbabwischen Botschaft in Berlin erhältlich.

Einreisevisa mit einer Gültigkeit von 30 Tagen werden gegen eine Gebühr von 30 USD an den beiden internationalen Flughäfen Harare und Victoria Falls sowie an den Landesgrenzen ausgestellt.

Einreisevisa können ebenfalls online beantragt und bezahlt werden. Es kann jedoch vorkommen, dass bei der Einreise auf dem Landweg aus Botswana kommend die Onlinevisa nicht anerkannt werden und Reisende zur nochmaligen Zahlung in bar aufgefordert werden.

Weitere Informationen erteilt die simbabwische Einwanderungsbehörde per E-Mail evisazim@gmail.com oder telefonisch 00263-716801141/772257364/712321210/772225625).

Das bei der Einreise erhältliche Visum ist ein touristisches Visum, das keine Aufnahme von Tätigkeiten im Land erlaubt. Auch ehrenamtliche Praktika stellen einen Verstoß gegen simbabwische Aufenthaltsbestimmungen dar, die zu hohen Geld- und Haftstrafen führen können.

Für die Aufnahme einer Tätigkeit, auch einer freiwilligen, ist ein sogenanntes Business Visum zu beantragen; der entsprechende Aufenthaltstitel wird anschließend vom Department of Immigration, Linquenda House, Nelson Mandela Ave., erteilt.

Für den Aufenthalt über den im Visum gewährten Zeitraum hinaus oder für den Besuch eines der Nachbarländer ist eine Visumsverlängerung bzw. gegebenenfalls eine Änderung in ein Visum zur mehrfachen Einreise (Multiple-Entry-Visa) durch das Department of Immigration, Linquenda House, Nelson Mandela Ave. erforderlich.
Die Änderung oder Verlängerung sollte rechtzeitig beantragt werden, um unangenehme Folgen wie Verschiebung der Abreise zu vermeiden.
Auch die Einwanderungsbehörden in den größeren Städten können eine Visumsverlängerung oder Änderung vornehmen. Zuständig ist jeweils das Department of Immigration.

Verstöße gegen die simbabwischen Aufenthaltsbestimmungen können zu hohen Geldstrafen und Haft führen.

Minderjährige

Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt.

  • Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.

Einfuhrbestimmungen

Die Freigrenze für die zollfreie Einfuhr von Waren und Gütern bei der Einreise wurde auf 2.000 USD reduziert.

Die Einfuhr von Bargeld ist weiterhin in unbeschränkter Höhe möglich. Allerdings sollte die eingeführte Menge bei der Einreise unbedingt beim simbabwischen Zoll deklariert werden, damit der Restbetrag bei Ausreise wieder mitgeführt werden kann. Nach Angaben des simbabwischen Zolls beträgt die Höchstgrenze 2.000 USD. Weitere Informationen bietet der simbabwische Zoll  (Importation and Exportation of Currency by Travellers).

Bei Ausfuhr einer größeren Menge an Kunsthandwerk und Shona-Skulpturen, die zum Verkauf bestimmt sind, muss eine Genehmigung der Zollbehörde vorgelegt werden. Die Vorschriften können sich ständig ändern, daher empfiehlt es sich, direkt beim Zoll in Harare nachzufragen.

Nach simbabwischem Recht ist die Einfuhr von persönlichen Jagdwaffen (Gewehren) für eine Jagdsafari mit dazugehörender Munition prinzipiell zwar erlaubt. Für die Einfuhr ist jedoch eine befristete Erlaubnis (Temporary Import Permit) notwendig, die man an jedem internationalen Flughafen Simbabwes erhalten kann. Die Einfuhr von automatischen Langwaffen sowie von Faustfeuerwaffen ist nicht gestattet. Die temporäre Ausfuhr von Jagdgewehren (welche von Teil I Abschnitt A der Ausfuhrliste erfasst sind) aus Deutschland nach Simbabwe ist aufgrund eines bestehenden Waffenembargos jedoch verboten. Weitere Informationen sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erhältlich.

Tiere

Haustiere benötigen neben einer gültigen Tollwutimpfung und eines veterinärärztlichen Zeugnisses eine „Import Permit". Nehmen Sie hierzu rechtzeitig Kontakt mit der Konsularabteilung der Botschaft von Simbabwe auf. 

Gesundheit

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, Poliomyelitis und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Es wird eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung.

Malaria

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Der Anteil der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum, beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:

  • Ganzjährig hohes Risiko: im Norden, Osten und Nordwesten des Landes (s. Karte), einschl. des Sambesi-Tals, der Victoriafälle sowie der Nationalparks Chizarira, Gonarez hou und Mana Pools (Ausnahmen s. u.)
  • Ganzjährig mittleres Risiko: Harare, Bulawayo
  • Saisonal hohes Risiko von September bis Mai: Provinz Midlands, Teile der Provinzen Mashonaland West und Matabeleland North sowie zentral im Land gelegene Gebiete anderer Provinzen (Ausnahmen s. o.); Hwange- und Matobo-Nationalpark
  • Saisonal mittleres Risiko von Juni bis August: Provinz Midlands, Teile der Provinzen Mashonaland West und Matabeleland North sowie zentral im Land gelegene Gebiete anderer Provinzen (Ausnahmen s. o.); Hwange- und Matobo-Nationalpark

 

  • Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.

HIV/AIDS

HIV/AIDS-Infektionen stellen ein relevantes Problem in Simbabwe dar. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Cholera.

  • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

Im Norden des Landes - vor allem im Karibabecken - kann es sporadisch (auch bei Safari-Touristen) zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große, tagaktive Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann.

  • Vermeiden Sie Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste, lange Kleidung, auch stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung auf dem Lande und in der Hauptstadt ist mit westeuropäischen Strukturen nicht vergleichbar. Es gibt zumindest in der Hauptstadt einige Kliniken und Krankenhäuser (Privatsektor) mit sehr ordentlichen Verhältnissen. Sehr schwer erkrankte Patienten sollten nach Südafrika/Deutschland ausgeflogen werden. In vielen Apotheken findet sich eine zufriedenstellende Ausstattung mit Medikamenten.

Medizinische Evakuierungen bietet im Gastland Emergency Medical Rescue Services - EMRES - oder auch die Firma ACE Air & Ambulance an. Im medizinischen Notfall wird der komplette Patiententransfer, inklusive Benachrichtigung aller Facharztrichtungen, nach Südafrika organisiert.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Simbabwe.

390.580 qkm.

14.862.924 (UNO Schätzung 2020).

35 pro qkm.

Hauptstadt

Harare.

Geographie

Simbabwe grenzt im Nordwesten an Sambia, im Osten und Nordosten an Mosambik, im Süden an Südafrika und im Südwesten an Botswana. Im hügeligen Hochland in der Landesmitte entspringen zahlreiche Flüsse, die in den Kariba-Stausee im Nordwesten, in die Feuchtwassergebiete Botswanas im Westen oder in den Sambesi-Fluss im Nordosten fließen. Das Hochland wird oft von Kopjes (massiven Granitsteinblöcken) unterbrochen. An der Ostgrenze zu Mosambik erhebt sich eine 350 km lange Bergkette, deren höchste Erhebung der 2592 m hohe Mount Inyangani ist. Simbabwe hat einige der schönsten Nationalparks des südlichen Afrikas, Hwange (im Westen des Landes), Matapos (im Süden), Gonarezhou (im Südosten), Mana-Pools (im Nordosten) und Nyanga (im Osten).

Regierung

Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1980. Verfassung von 1980, letzte Änderung 2013. Parlament mit 150 Mitgliedern (120 werden direkt gewählt, 12 vom Präsidenten ernannt und 10 sind Stammeshäuptlinge). Unabhängig seit 1980 (ehemalige britische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Emmerson Mnangagwa, seit November 2017.

Elektrizität

220/230 V, 50 Hz. Die Stecker haben drei viereckige und selten runde Pole und sind mit 13 Ampere abgesichert.

Übersicht

Zu den beeindruckendsten natürlichen Sehenswürdigkeiten Simbabwes zählen zweifellos die berühmten Victoriafälle, die von jedem Blickwinkel eine neue, atemberaubende Perspektive bieten.

Vom Nordosten bis zum Südwesten zieht sich die niedrige Highveld-Gebirgskette, die die beiden größten Städte des Landes, Harare und Bulawayo, verbindet und die die bevölkerungsreichste Zone des Landes darstellt.

In Simbabwe sind einige der besten Wildparks des südlichen Afrikas zu finden. Zu den insgesamt 44.688 km² großen Wild- und Nationalparks (11 % der Fläche des Landes) zählen u. a. die bewaldeten Berge der östlichen Hochebene, die sonnenverbrannten Granslandschaften des Hwange Nationalparks und der heiße Mopani-Wald am Ufer des Kariba-Sees. Es gibt außerdem mehrere botanische Gärten, Schutzgebiete und mehr als ein Dutzend Safarigebiete, in denen das Jagen – durch das sich die Naturschutzprogramme finanzieren und das streng kontrolliert wird – erlaubt ist.

Das moderne Simbabwe kämpft jedoch mit ernsten Problemen. Trotz der langsam eintretenden Verbesserung der wirtschaftlichen Lage herrscht in weiten Teilen des Landes Hungersnot, und die Regierung ist nicht in der Lage, die HIV- und AIDS-Pandemie, von der schätzungsweise ein Viertel der Bevölkerung betroffen ist, zu bekämpfen. 

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus gibt es keine Nonstop-Flüge nach Simbabwe.

Ethiopian Airlines (ET) verbindet u.a. Frankfurt/M. und Wien via Addis Abeba mit Harare. Zubringerflüge nach Frankfurt/M. bzw. Wien ab Zürich sind mit Swiss (LX) sowie den jeweiligen nationalen Fluglinien, Lufthansa (LH) und Austrian Airlines (OS) möglich.

Air Zimbabwe (UM) bedient u.a. die Strecke Harare - Johannesburg.

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Harare: 14 Std. 30 Min.; Wien - Harare: 14 Std. 50 Min.; Zürich - Harare: 16 Std. 35 Min. (Die Reisezeit variiert, je nach Länge der Zwischenlandungen.).

RG Mugabe (HRE) liegt 12 km südöstlich der Stadt. Flughafeneinrichtungen: Bank/Wechselstube, Post, Duty-free-Shops, Mietwagenschalter, Tourist-Information, Geschäfte, Restaurants. Ein Buszubringer fährt in regelmäßigen Abständen zur Stadt (Fahrtzeit: 20 Min.). Taxistand vorhanden.

Bulawayo (BUQ) liegt 24 km von der Stadt entfernt. Unregelmäßige Busverbindung. Taxistand vorhanden.

Victoria Falls (VFA) liegt 22 km von der Stadt entfernt. Begrenzter Busverkehr. Taxistand vorhanden.

Ausreisegebühr

Ca. 32 € (35 US$) sind bei internationalen Flügen bei Abflug zu begleichen; ausgenommen sind Kinder unter 2 Jahren und Transitpassagiere, die den Flughafen innerhalb von 24 Stunden wieder verlassen.

 

Anreise mit dem Pkw

Auf dem Landweg ist Simbabwe von Tansania, Malawi, Südafrika, Mosambik, Botswana und Sambia aus erreichbar. Die Autobahn N1 führt von Kapstadt (Südafrika) über Bloemfontein und Johannesburg/Pretoria nach Harare. Die Hauptverkehrsstraßen zu den Grenzübergängen bei Beitbridge und zu den Viktoria-Fällen sind gut ausgebaut.

Grenzübergänge sind generell von 06.00-18.00 Uhr offen, auf den etwas belebteren Strecken durch Beitbridge, Plumtree und Victoria Falls auch oft bis 20.00 Uhr. Nähere Auskünfte erteilt die Botschaft oder das Zimbabwe Tourist Office (s. Adressen).

Maut: Autobahnen sind zum Teil mautpflichtig. Die Gebühren sind an Mautstationen auf der Autobahn zu begleichen.

Unterlagen: Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich.

 

Anreise mit der Bahn

Mehrmals wöchentlich fährt ein Zug von Francistown (Botswana) nach Bulawayo. Von Südafrika und Sambia gibt es keine Zugverbindungen nach Simbabwe.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Air Zimbabwe (UM) und Fastjet (FN) verbinden Harare mit Victoria Falls und Bulawayo.

Über den Victoria Fällen werden Helikopterrundflüge angeboten.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz Simbabwes hat eine Gesamtlänge von ca. 97.440 km und erreicht sämtliche Ortschaften des Landes.

Maut: Autobahnen sind zum Teil mautpflichtig. Die Gebühren sind an Mautstationen auf der Autobahn zu begleichen.

Tankstellen gibt es zwar genügend, Kraftstoff ist jedoch mitunter nicht vorrätig. Daher ist es empfehlenswert vor allem bei Überlandfahrten sich bietende Tankgelegenheiten frühzeitig zu nutzen.

 

Rechtsverkehr/Linksverkehr

l

Zustand der Straßen

Ca. 25 % des Straßennetzes sind asphaltiert; im Wesentlichen sind dies die Verbindungsstraßen zwischen den größeren Städten. Straßen in ländlichen Gegenden sind Schotterpisten, die vor allem bei Regen schlecht befahrbar sind. Mit Schlaglöchern ist immer zu rechnen.

Staßenklassifizierung

Das Straßennetz umfasst Autobahnen, Nationalstraßen und Landstraßen, die jeweils mit einem Buchstaben und einer Nummer gekennzeichnet sind. Autobahnen beginnen mit einem A, Nationalstraßen mit N und Landstraßen mit R.

Autovermietung

Mietwagen sind an den Flughäfen, über Hotels und in den meisten Touristengebieten erhältlich. Fahrer müssen mindestens 22 Jahre alt sein (variiert je nach Fahrzeugkategorie) und mindestens ein Jahr Fahrpraxis besitzen; unter 25 Jahren ist oft eine Jungfahrergebühr zu bezahlen.

Taxi

Taxis sind in den Städten vor allem vor größeren Hotels zu finden, können aber auch telefonisch gerufen werden. Die Fahrzeuge sind mit Taxametern ausgestattet. Besonders bei längeren Fahrten empfiehlt es sich jedoch, einen Preis zu vereinbaren.

Reisebus

Busse, u.a. von Eagle Liner, verkehren zwischen den Städten. Vor Überlandfahrten mit öffentlichen Bussen wird jedoch gewarnt. Diese sind oftmals in schlechtem technischen Zustand.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Anschnallpflicht.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 60 km/h;
- Fernstraßen: 120 km/h; auf Schotterstraßen jedoch höchstens 100 km/h.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.

Bei Pannen oder Unfällen mit dem Mietwagen ist zunächst der Autovermieter zu kontaktieren.

Dokumentation

Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich.

 

Unterwegs in der Stadt

In Harare verkehren Busse, mit Verbindungen zu den Vororten, und auch Bulawayo hat ein öffentliches Busnetz. Taxis sind eine weitere bequeme Möglichkeit die Städte zu erkunden.

 

Unterwegs mit dem Schiff

In Kariba können Boote gemietet werden. Kreuzfahrten über den Kariba-See und Charterfahrten werden ebenfalls angeboten.

 

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Die medizinische Versorgung ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Oft fehlen (insbesondere in ländlichen Gebieten) Ärzte und qualifiziertes Pflegepersonal. Bei Unfällen sollte, falls möglich, auf Einlieferung in ein privates Krankenhaus in Bulawayo oder Harare bestanden werden. Die Aufnahme in private wie auch staatliche Krankenhäuser erfolgt jedoch nur, wenn entweder Vorkasse geleistet oder eine Garantieerklärung abgegeben wird. Sehr schwer erkrankte Patienten sollten nach Südafrika / Deutschland ausgeflogen werden. 

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

In vielen Apotheken findet sich – nicht zuletzt mit Einführung des US$  – wieder eine zufriedenstellende Ausstattung mit Medikamenten. Dennoch sollte eine gut sortierte individuelle Reiseapotheke unbedingt mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die nach Aufenthalt oder Transit in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen wollen und die über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Transitpassagiere in Simbabwe, die den Flughafen nicht verlassen. Der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung wird bei der Einreise aus Europa über London bzw. Johannesburg nicht verlangt.

[2]
 Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

[3] Hohes Malariarisiko besteht ganzjährig im Norden, Nordwesten und Nordosten, im Sambesi-Tal, Kariba-Becken, Victoria-Fälle, Nationalparks Hwange etc. Hohes Risiko im Süden und im Südosten von Simbabwe. In Harare und Bulawayo besteht ganzjährig ein mittleres Risiko. Die gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum herrscht vor (99%).

[4] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

[5] Typhus kommt vor. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen. Bei Aufenthalten über 4 Wochen, sollte rechtzeitig vor der Ausreise eine Poliomyelitis-Impfung vorgenommen werden.

Essen und Trinken

Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten, beispielsweise Typhus-Epidemien treten regelmäßig auf. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. 

 

Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Trocken- und Dosenmilch nur mit sterilisiertem Wasser anrühren. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

 

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch in der Hauptstadt Harare und in ländlichen Gebieten v.a. während der Regenzeit von November bis März. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist in Simbabwe endemisch und kommt landesweit vor. Am besten schützt man sich, indem man Tierkontakte vermeidet.

Die Schlafkrankheit kommt landesweit vor, insbesondere im im Karibabecken im Norden des Landes. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.
 

Gesundheitszeugnis

Für eine Daueraufenthalts- und Arbeitserlaubnis ist die Vorlage eines Gesundheitszeugnisses (Health Certificate) in englischer Sprache erforderlich, das zeigt, dass der Reisende frei von ansteckenden Krankheiten, speziell von Tuberkulose, ist. Ein Röntgenbefund des Thorax ist beizufügen, der Röntgenfilm möglichst mitzugeben.

Geld

Währung

1 Simbabwe-Dollar = 100 Cent. Währungskürzel: $ oder Z$; ZWD. ZWL (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5 und 2 Z$. 

Achtung: Die Landeswährung ist kaum in Umlauf, es besteht Bargeldknappheit.

Hinweis: Obwohl die Bezahlung mit ausländischen Währungen in Simbabwe untersagt ist, wird der US-Dollar von vielen Geschäften, Hotels und Restaurants akzeptiert. Der US-Dollar kann in Simbabwe umgetauscht werden, der Wechselkurs ist jedoch unberechenbar. 

 

Kreditkarten

Der elektronische Zahlungsverkehr wird mit sogenannten RTGS-Dollar („Real Time Gross Settlement“) abgewickelt.

 

Die Bezahlung mit ausländischen Kreditkarten und das Abheben von Bargeld an Geldautomaten ist derzeit landesweit stark eingeschränkt. Am ehesten werden Visa und Mastercard akzeptiert. Reisende sollten zur Sicherheit stets über ausreichend Bargeld verfügen.

Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

Bankkarten

 

Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten nur selten Geld abgehoben werden. Die Geldautomaten sind oft leer und funktionieren nicht. Reisende sollten genügend Bargeld mitbringen, weil es in Simbabwe einen Mangel an Bargeld gibt.

 

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks können in Simbabwe in Großstädten bei Filialen der Stanbic Bank eingelöst werden.

Öffnungszeiten der Bank

Mo, Di, Do, Fr 08.00-15.00 Uhr, Mi 08.00-14.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Die Einfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbeschränkt. Die Einfuhr einer Summe, die den Gegenwert von 10.000 US$ übersteigt, sollte deklariert werden, um bei der Ausreise ggf. die Ausfuhr des Geldes zu ermöglichen. Die Ausfuhr von Landeswährung ist auf einen Gegenwert von max. 1.000 US$ beschränkt und auf 100 Stück pro Stückelung. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf einen Gegenwert von 10.000 US$ beschränkt bzw. muss mit der Einfuhrerklärung nachgewiesen werden, dass eine höhere Summe als 10.000 US$ eingeführt wurde.

Der Gebrauch von Fremdwährungen als Zahlungsmittel ist in Simbabwe verboten.

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Englisch. Shona, Fanalago und die einheimischen Bantu-Sprachen Cishona und Isindebele dienen als Umgangssprachen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Die folgenden Artikel können einmal pro Monat zollfrei nach Simbabwe eingeführt werden:

Waren bis zu einem Gesamtwert von 200 US$ einschließlich Parfüm, Geschenke sowie
Tabakwaren in geöffneten Verpackungen ohne Mengenbegrenzung (keine Altersbegrenzung)
und 5 l alkoholische Getränke (davon bis zu 2 l Spirituosen) (Personen ab 18 J.).

Hinweis: Unabhängig von der oben angegebenen Freigrenze werden auf einige Lebensemittel wie u.a. Käse, Joghurt, Zucker, Mehl, Fleisch, Honig etc. sowie auf Betten, Matratzen, Kühlschränge und Herde immer Einfuhrsteuern erhoben.

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Verbotene Importe

Pornografische Medien; Schlagmesser/feststellbare Klingen; Hautaufhellende Cremes auf Hydrochinon- und Quecksilberbasis; gefälschte Münzen oder Währungen; Waren aus dem Gefängnis- und Strafvollzug; Spirituosen mit Zubereitungen, Extrakten, Essenzen oder chemischen Erzeugnissen, die schädlich sind; alle Waren, die anstößig, obszön oder anstößig sind.

Jegliche Güter, die geeignet sind, die Moral der Einwohner oder irgendeiner Klasse von Einwohnern Simbabwes zu verderben

Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.

Importbeschränkungen

Jagdwaffen nur mit Erlaubnis (Temporary Import Permit).

Exportbeschränkungen

Für die Ausfuhr von Kunsthandwerk und Shona-Skulpturen, die zum Verkauf bestimmt sind, muss ab einer bestimmten Menge eine Genehmigung der Zollbehörde vorgelegt werden. 

Weitere Informationen sind von der Zimbawe Revenue Authority erhältlich. 

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 00263.

Mobiltelefon

3G- und teilweise 4G-Mobilfunknetz. Mobilfunkanbieter sind u.a. Econet Wireless Zimbabwe, NetOne und Telecel Zimbabwe. Roaming-Verträge bestehen mit Mobilfunkgesellschaften u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Sende-/Empfangsbereich für Mobilfunk beschränkt sich auf städtische Gebiete.

Internet

In Harare und anderen Städten gibt es Internetcafés. Außerdem bieten zahlreiche Hotels, Restaurants und Cafés WLAN kostenlos an.

Post

Die nationale Postgesellschaft ZimPost bietet neben den Standard-Serviceleistungen auch Expressdienste für nationale und  internationale Destinationen an. Postbriefe nach Europa sind bis zu einer Woche unterwegs.

Radio

Zahlreiche deutschsprachige Radiosender lassen sich u.a. über Astra-Satelliten bzw. über das Internet in Simbabwe empfangen.

Einkaufen

Überblick

10-22% Verkaufssteuer werden auf alle Einkäufe aufgeschlagen, ausgenommen sind Artikel, die exportiert werden. Kupferwaren, Schnitzereien aus Holz und Speckstein, Lederwaren, Keramik und Korbwaren sind schöne Mitbringsel. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-13.00 Uhr.

Kulinarisches

Übersicht

Simbabwes Restaurants bieten Spezialitäten der einheimischen und internationalen Küche an. Fleischgerichte sind besonders zu empfehlen. Ein traditionelles Gericht ist Sadza (ein dicker Maismehlbrei) mit Fleisch und/oder Soße und einem Dip. Tischbedienung ist üblich. Getränke: Helles und dunkles Bier ist beliebt. In den Hotels sind auch importierte Weine, Liköre und Spirituosen erhältlich. Zu besonderen Anlässen braut man das traditionelle Maisbier Hwahwa. Bars gibt es fast nur in Hotels, diese sind rund um die Uhr geöffnet. Ausschank ist ansonsten zwischen 10.30-15.00 und 16.30-23.00 Uhr.

Kultur

Religion

50 % Anhänger einer Mischung aus Christentum und Naturreligionen, 25 % Christen; 24 % Anhänger von Naturreligionen, 1 % muslimische, jüdische und andere Minderheiten.

Soziale Verhaltensregeln


In den Städten macht sich der britische Einfluss stark bemerkbar, in ländlichen Gegenden haben sich dagegen die alten Traditionen und traditionellen Handwerke erhalten. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Bei Einladungen in Privathäuser hält man sich an die allgemein üblichen Höflichkeits- und Umgangsformen. Gegeneinladungen werden gerne angenommen. Kleine Gastgeschenke sind nicht unüblich. Freizeitkleidung ist tagsüber angemessen, bei Geschäftsbesuchen trägt man Anzug und Krawatte bzw. Kostüm. In besseren Restaurants und Hotelbars ist ebenfalls elegantere Kleidung angebracht.

In öffentlichen Verkehrsmitteln und einigen öffentlichen Gebäuden ist Rauchen verboten.

Trinkgeld: Ein Trinkgeld von 10-15% ist üblich.

Fotografierverbot: Militäranlagen und -fahrzeuge, Soldaten, Polizisten und sicherheitsrelevante Gebäude dürfen weder gefilmt noch fotografiert werden.

Landesdaten

Vorwahl

+263

Fläche(qkm)

390,757

Bevölkerung

16.6 million

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

44

Bevölkerung im Jahr

2024

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

999

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