Erleben Sie eine unvergessliche 15-tägige Kleingruppenreise durch das südliche Afrika – ab und bis Victoria Falls. Diese englischsprachige Abenteuerreise führt Sie durch Zimbabwe, Botswana und Namibia und bietet einzigartige Naturerlebnisse im Herzen des Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area (KAZA). Freuen Sie sich auf spektakuläre Buschwanderungen an den Victoriafällen, spannende Pirschfahrten im Hwange-, Moremi- und Chobe-Nationalpark, eine Mokoro- und Bootsfahrt im Okavango-Delta sowie den Besuch des Nata Bird Sanctuary. Entdecken Sie die faszinierende Tierwelt, folgen Sie den Spuren der Nashörner im Matobo-Nationalpark und genießen Sie komfortable Lodges in traumhaften Lagen – für ein authentisches Safari-Abenteuer mit Stil.
Victoria Falls
Nach Ihrer individuellen Anreise in Victoria Falls können Sie den Tag frei gestalten. Das majestätische Schauspiel des mächtigen Sambesi, der sich über die Victoriafälle stürzt, heisst Sie zu Ihrem Abenteuer in Simbabwe und Botswana willkommen. Nach dem Check-in in Ihrer Lodge erkunden Sie am Nachmittag die beeindruckenden Wasserfälle und den tropischen Regenwald individuell zu Fuss. Den Abend können Sie bei einem Abendessen in einem lokalen Restaurant (nicht inkl.) ausklingen lassen.
PheZulu Guest Lodge o.ä.
Victoria Falls - Hwange-Nationalpark (200 km / FA)
Am Vormittag verlassen Sie die Victoriafälle und fahren etwa zwei Stunden zum Hwange-Nationalpark. Unterwegs besuchen Sie das Painted Dogs Conservation Centre und erfahren Spannendes über den Schutz der Wildhunde. Ihre komfortable Lodge liegt auf einer privaten Konzession am östlichen Rand des Parks – ideal für unvergessliche Naturerlebnisse.
Gwango Heritage Resort o.ä.
Tauchen Sie ein in die Magie Afrikas! Im Gwango Heritage Resort erwartet Sie ein unvergleichliches Erlebnis, bei dem rustikaler Charme und stilvolles Design zu einer Oase der Entspannung verschmelzen. Geniessen Sie den Blick auf majestätische Elefanten, die nur wenige Meter entfernt am Wasserloch ihren Durst stillen – während Sie am Pool relaxen oder sich kulinarisch verwöhnen lassen. Das Resort liegt idyllisch in einem grünen Teakwald auf einem privaten Anwesen direkt am Rand des berühmten Hwange-Nationalparks. Hier beginnt Ihr Abenteuer: Übernachten Sie in komfortablen Chalets – alle mit eigenem Bad für höchsten Komfort. Im „Gobelo Marketplace“ geniessen Sie täglich frische, regionale Spezialitäten mit Blick auf das Elefanten-Wasserloch.
Hwange-Nationalpark (FMA)
Heute erwartet Sie ein ganztägiges Safari-Erlebnis im offenen Allradfahrzeug. Sie erkunden die vielfältigen Landschaften des Hwange-Nationalparks – von den Grasflächen bis zu den bewaldeten Regionen – und halten Ausschau nach den „Big Five“ sowie den berühmten Elefantenherden. Ein Tag voller Wildtierbeobachtungen und Natur pur!
Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.
Hwange-Nationalpark - Matobos-Nationalpark (360 km / FA)
Nun geht Ihre Reise weiter in die Region des Moremi Wildreservates. Nach einer langen Fahrt, die vermutlich den ganzen Tag dauern wird, erreichen Sie das Juwel Botswanas und definitiv eine der besten Destinationen in Afrika für Tierbeobachtungen. Die grosse Vielfalt an Lebensräumen macht es insbesondere zu einem Paradies für Vogelliebhaber. Ihre Unterkunft für die nächsten zwei Tage befindet sich am östlichen Rand des Moremi-Wildreservats in einem privaten Konzessionsgebiet, eingebettet in eine weite Landschaft aus offenen Savannen, Wäldern und einer beeindruckenden Tierwelt.
Hinweis: Aufgrund von Strassenbauarbeiten im Jahr 2026 kommt es zu Abschnitten mit Stop-and-Go-Verkehr, wodurch sich die Gesamtfahrzeit um ca. 2 Stunden verlängert.
Big Cave Camp o.ä.
Erleben Sie einen Rückzugsort, der Natur und Komfort vereint. Das Big Cave Camp liegt spektakulär auf einem gewaltigen Granitfelsen und bietet Ihnen unvergleichliche Ausblicke über die Matobo Hills. Afrikanisches Design verschmilzt hier mit den beeindruckenden Felsformationen – für ein Ambiente, das Sie begeistern wird. Geniessen Sie entspannte Stunden am Naturpool oder lassen Sie den Tag in der „Leopard’s Lair“-Lounge mit Bar ausklingen. Abends erwartet Sie das stimmungsvolle Boma am Lagerfeuer – ein unvergesslicher Moment unter dem Sternenhimmel.
Matobos-Nationalpark (FMA)
Am nächsten Tag haben Sie Gelegenheit, die eindrucksvolle Landschaft des Matobos-Nationalparks weiter zu erkunden und die besondere Atmosphäre dieser Region auf sich wirken zu lassen. Nutzen Sie die Zeit für weitere Naturbeobachtungen oder entspannen Sie inmitten der einzigartigen Felsformationen, bevor Ihre Reise weitergeht.
Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.
Matobo-Nationalpark - Nata (325 km / F)
Am Morgen verlassen Sie den Matobos-Nationalpark und fahren westwärts zur Grenze Botswanas. Nach dem Grenzübertritt bei Plumtree setzen Sie Ihre Reise in Richtung Nata fort, wo Sie die Nacht verbringen werden. Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug zu den beeindruckenden Makgadikgadi-Salzpfannen – eine scheinbar endlose Weite, die sich bis zum Horizont erstreckt. Sie erkunden die faszinierende Landschaft und haben Gelegenheit, kreative Fotos zu machen, bevor die Sonne in goldenem Licht über der Ebene untergeht.
Nata Lodge o.ä.
Die Nata Lodge liegt idyllisch am Rand der faszinierenden Salzpfannen Botswanas und ist ein idealer Zwischenstopp auf Ihrer Reise durch das Land. Ob Camper, Glamping-Fans oder Selbstfahrer – hier finden Sie eine entspannte Atmosphäre, köstliches Essen, ein kühles Bier und eine Auswahl an Unterkünften. Sie übernachten in ansprechenden Tents mit Ensuite und Aussendusche – für ein authentisches Naturerlebnis.
Nata - Maun (320 km / F)
Heute erreichen Sie Maun, dessen Name aus der Sprache der San stammt und „Ort der kurzen Schilfrohre“ bedeutet. Die Stadt liegt am südlichen Ende des Okavango-Deltas, und Ihre Lodge bietet einen herrlichen Blick auf den malerischen Thamalakane-Fluss. Hier bereiten Sie sich auf Ihren bevorstehenden Ausflug in das Moremi-Wildreservat vor. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung: Beobachten Sie die vielfältige Vogelwelt am Flussufer, entspannen Sie am Pool oder unternehmen Sie einen spektakulären Rundflug über das Okavango-Delta (optional).
Sedia Hotel o.ä.
Sie wohnen in Zimmern mit Dusche/WC, im Hotel sind Restaurant, Bar, Swimmingpool und WLAN in den öffentlichen Bereichen verfügbar.
Maun - Moremi Game Reserve (200 km / FMA)
Heute beginnt Ihr Abenteuer im Moremi-Wildreservat, einem der faszinierendsten Naturparadiese Botswanas. Hier treffen die Wasser des Okavango-Deltas auf die trockene Kalahari und schaffen eine Landschaft voller Kontraste und Leben. Flüsse, Lagunen, Savannen und Wälder bieten ideale Bedingungen für spannende Tierbeobachtungen. Mit etwas Glück sehen Sie Löwen, Leoparden, Wildhunde, Elefanten, Giraffen und verschiedene Antilopenarten. Auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten – über 400 Arten sind hier heimisch.
Feststehende Zelte im privaten Busch-Camp mit Campingtoilette und Eimerdusche
Geniessen Sie zwei Nächte in einem abgelegenen, privaten Zeltcamp in einer exklusiven Konzession, direkt an der Grenze zum berühmten Moremi Game Reserve. Hier erleben Sie die Wildnis Afrikas hautnah – fernab von Hektik und Menschenmassen. Sie übernachten in komfortablen, fest installierten Zelten mit eigenem Bad. Das Camp ist bewusst naturverbunden gestaltet, daher steht kein WLAN zur Verfügung – so können Sie vollkommen abschalten und die Geräusche der Natur geniessen.
Moremi Game Reserve (FMA)
Den ganzen Tag verbringen Sie mit ausgedehnten Pirschfahrten im Moremi-Reservat und in der angrenzenden Konzession entlang des Mababe-Flusses. Besonders am späten Nachmittag, wenn die Tiere an die Lagunen zum Trinken kommen, ergeben sich fantastische Fotomotive. Ihr komfortables Buschcamp liegt in einer privaten Konzession östlich von Moremi. Hier geniessen Sie Ihre Mahlzeiten mit Blick auf die Wildtiere und erleben die unberührte Natur fernab jeglicher Zivilisation.
Übernachtung im gleichen Busch-Camp wie am Vortag.
Moremi Game Reserve - Maun (200 km / FM)
Am Morgen unternehmen Sie eine letzte Pirschfahrt in der Konzession, bevor Sie zurück nach Maun fahren. Dort kehren Sie in Ihr Hotel zurück und können die Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren lassen.
Sedia Hotel o.ä.
Sie wohnen in Zimmern mit Dusche/WC, im Hotel sind Restaurant, Bar, Swimmingpool und WLAN in den öffentlichen Bereichen verfügbar.
Maun - Okavango Delta (320 km / F)
Sie fahren entlang des Okavango-Deltas nach Norden zu Ihrer Lodge, die idyllisch am Ufer des sogenannten „Panhandle“ des Okavango liegt. Die Fahrt führt über eine Asphaltstrasse mit einigen Schlaglöchern, sodass es etwas gemächlich vorangeht – perfekt, um die Landschaft in Ruhe zu geniessen.
Guma Lagoon Camp o.ä.
Willkommen in der Guma Lagoon, einem liebevoll geführten Camp. Übernachten Sie in gemütlichen Canvas-Chalets mit eigenem Bad und geniessen Sie die Ruhe der Lagune. Für entspannte Stunden stehen Ihnen ein Swimmingpool, eine Bar und ein Restaurant zur Verfügung. WLAN ist ebenfalls vorhanden.
Okavango Delta (F)
Von Ihrer Lodge aus erkunden Sie das Okavango-Delta auf traditionelle Weise mit dem Mokoro (Einbaumkanu) und per Motorboot. Die ruhigen, schilfgesäumten Wasserwege, das glasklare Wasser und die reiche Vogelwelt machen diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis. Sie haben Zeit, sich zu entspannen, die Natur zu geniessen und die einmaligen Ausblicke auf das Delta in sich aufzunehmen.
Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.
Okavango Delta - Bwabwata-Nationalpark (380 km / FA)
Heute überqueren Sie die Grenze von Botswana nach Namibia und gelangen in das Mahangu-Wildreservat. Auf einer spannenden Pirschfahrt durch das Reservat nähern Sie sich Ihrer Lodge, die malerisch am Ufer des Kwando-Flusses liegt. Am Nachmittag unternehmen Sie eine entspannte Bootsfahrt und erkunden die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt vom Wasser aus – ein perfekter Abschluss für diesen erlebnisreichen Tag.
Camp Kwando o.ä.
Entdecken Sie die unberührte Schönheit der Sambesi-Region in Namibia! Camp Kwando liegt direkt am Ufer des Kwando-Flusses und bietet Ihnen komfortable, reetgedeckte Zelte mit eigenem Bad und Moskitonetz. Geniessen Sie entspannte Stunden am Pool, köstliche Mahlzeiten im Restaurant und spektakuläre Sonnenuntergänge auf der Aussichtsterrasse – begleitet vom Ruf des Fischadlers. Kein WLAN, dafür pure Natur und spannende Aktivitäten für ein unvergessliches Afrika-Abenteuer!
Zambezi-Region - Chobe-Nationalpark (260 km / FA)
Heute durchqueren Sie den schmalen Caprivi-Streifen in der Zambezi-Region, der Namibia von Botswana im Süden und Angola im Norden trennt. Nach dem Grenzübertritt bei Ngoma erreichen Sie Ihre Lodge in Kasane. Der Chobe-Fluss, der gemächlich entlang der nördlichen Grenze des Chobe-Nationalparks fliesst, zieht grosse Elefantenherden an. Am Nachmittag erwartet Sie ein absolutes Highlight: eine Bootssafari auf dem Chobe-Fluss – eine der besten Wildtierbeobachtungen im südlichen Afrika. Sie sehen Elefantenherden, grosse Krokodile, Flusspferde und zahlreiche andere Tiere, die am Abend ihren Durst stillen. Der spektakuläre Sonnenuntergang über dem Fluss ist ein Traum für Fotografen.
Jackalberry Chobe Lodge o.ä.
Am Ufer des beeindruckenden Chobe River erwartet Sie das Jackalberry Chobe Camp, das Komfort und Natur auf einzigartige Weise verbindet. Inmitten unberührter Wildnis geniessen Sie unvergessliche Tierbegegnungen – ob im offenen Geländewagen oder vom Boot aus. Geniessen Sie einen Aufenthalt mit echter Afrika-Atmosphäre, sodass jeder Moment zu einem besonderen Erlebnis wird. Mit nur 16 ansprechenden Zelten, die über ein eigenes Bad verfügen, persönlichem Service und liebevoll gestalteten Bereichen erleben Sie in diesem Camp eine intime, all‑inclusive Safariwelt, die Ihren Aufenthalt in Botswana unvergesslich macht.
Kasane - Victoria Falls (85 km / F)
Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück heisst es Abschied nehmen. Anschliessend erfolgt Ihr Transfer per Shuttle entweder zum Flughafen Kasane in Botswana oder zum Flughafen Victoria Falls in Simbabwe, passend zu den Abflügen am Mittag. Ihre Reise endet offiziell um 10:00 Uhr.
2026: 11.10., 08.11.
Vorbehaltlich Änderungen
Sehr geehrter Kunde, diese Reise erfordert eine Mindestteilnehmerzahl zur Durchführung. Daher können Sie an dieser Stelle Ihren Flug nicht direkt online über uns mitbuchen. Unser Team wird sich in Kürze mit Ihnen in Verbindung setzen, um das weitere Vorgehen in Bezug auf die notwendigen Flüge mit Ihnen zu besprechen.
Das Klima ist durch die Höhen- und Binnenlage des Landes gemäßigt. Die heiße Trockenzeit dauert von September bis Oktober, die Regenzeit von November bis März. Die beste Reisezeit ist von April bis Mai und von August bis September. Nachts kann es Minustemperaturen geben.
Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und mindestens sechs freie leere Seiten, von denen jeweils zwei nebeneinanderliegende Seiten sind, sowie zusätzlich zwei freie Seiten.
Pass- und Visabestimmungen können sich ändern, und Fluggesellschaften können unterschiedliche Anforderungen stellen. Die Angaben sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt. Reisende sollten sich vor der Abreise bei der zuständigen Botschaft informieren, besonders bei einem Transit über ein Drittland. Für Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:
[1] Malta und Zypern.
Visum bei der Einreise oder e-Visum:
Staatsangehörige u.a. folgender Länder können für touristische Aufenthalte von bis zu 30 Tagen gebührenpflichtige Visa bei der Einreise erhalten oder vor der Reise ein e-Visum beantragen, sofern sie Rück- oder Weiterreisedokumente und ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt vorweisen können:
[2] (a) EU-Länder (Ausnahmen: Kein Visum für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten benötigen u.a. Staatsbürger von Malta und Zypern);
(b) Schweiz;
(c) Türkei.
Das Touristen-Visum wird bei der Einreise an den Flughäfen in Harare, Bulawayo oder Victoria Falls und an den Grenzübergängen erteilt.
Hinweis: Staatsangehörige von Ländern, die in die Visumkategorie B fallen und somit kein Visum vor der Einreise beantragen müssen (z.B. alle EU-Länder außer Malta und Zypern), wird empfohlen, das Visum bei der Einreise zu beantragen und nicht als e-Visum. Die Beantragung eines e-Visums spare keine Zeit.
Einfachvisum (Single entry): 30 US$,
Zweifachvisum (Double entry): 45 US$.
Kaza Univisa: 50 US$.
Einfachvisum (Single entry), Zweifachvisum (Double entry) und Mehrfachvisum (Multiple entry).
Visa sind für Aufenthalte von bis zu 6 Monaten gültig.
KAZA-Visum: 30 Tage.
Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die innerhalb von 6 Stunden weiterfliegen, den Flughafen nicht verlassen und über gültige Weiterreisedokumente verfügen, benötigen kein Transitvisum.
Die Botschaft von Simbabwe in Berlin stellt zurzeit keine Visa aus.
Staatsangehörige eines Landes der Visum-Kategorie B wie EU-Bürger, Schweizer und Staatsangehörige der Türkei können ein Visum bei der Ankunft beim Immigration Office beantragen. Reisenden, die in die Visum-Kategorie B fallen, wird empfohlen, das Visum bei der Einreise zu beantragen und nicht als e-Visum.
Staatsangehörige eines Landes der Visum-Kategorie C wie z.B. Bolivien oder Togo müssen das Visum online unter www.evisa.gov.zw vor der Abreise beantragen.
Das KAZA-Visum kann in Simbabwe an den folgenden Grenzübergängen beantragt werden: Kazungula, Viktoriafälle sowie im Harare International Airport und im Victoria Falls Airport. In Sambia kann es an den folgenden Grenzübergängen beantragt werden: Kazungula, Viktoriafälle sowie im Kenneth Kaunda Airport (Lusaka) und Harry Mwaanga Airport (Livingstone).
(a) 1 Antragsformular (downloadbar auf der Website der zuständigen diplomatischen Vertretung).
(b) 2 farbige Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Antragstellung noch mindestens 6 Monate gültig ist, und Kopie des Reisepasses.
(d) Ticket für Rück- oder Weiterreise und Nachweis über die Reiseroute.
(e) Unterkunftsnachweis (Hotelbuchungen)
(f) Nachweis ausreichender Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts.
(g) Gebühr (bei Antragstellung in bar, per Verrechnungsscheck oder Überweisung mit Beleg)
(h) Frankierter Einschreiben-Rückumschlag für die Zustellung des Blattvisums (Visa Slip).
(i) Ggf. frühere Visa von Simbabwe.
Schriftlicher Antrag an den Chief Immigration Officer, Private Bag 7717, Causeway, Harare.
e-Visum: 7 Wektage.
Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
Bei Visumplicht ist bei der Einreise neben dem Reisepass auch der von der Botschaft ausgestellte Visa Slip vorzulegen.
Bei Einreise aus einem Gelbfieberland muss eine gültige Gelbfieberimpfung vorgelegt werden. Ein Nachweis über eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei der Einreise aus Europa über London oder Johannesburg nicht benötigt.
Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und mindestens sechs freie leere Seiten, von denen jeweils zwei nebeneinanderliegende Seiten sind, sowie zusätzlich zwei freie Seiten.
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:
[1] Malta und Zypern.
Visum bei der Einreise oder e-Visum:
Staatsangehörige u.a. folgender Länder können für touristische Aufenthalte von bis zu 30 Tagen gebührenpflichtige Visa bei der Einreise erhalten oder vor der Reise ein e-Visum beantragen, sofern sie Rück- oder Weiterreisedokumente und ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt vorweisen können:
[2] (a) EU-Länder (Ausnahmen: Kein Visum für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten benötigen u.a. Staatsbürger von Malta und Zypern);
(b) Schweiz;
(c) Türkei.
Das Touristen-Visum wird bei der Einreise an den Flughäfen in Harare, Bulawayo oder Victoria Falls und an den Grenzübergängen erteilt.
Hinweis: Staatsangehörige von Ländern, die in die Visumkategorie B fallen und somit kein Visum vor der Einreise beantragen müssen (z.B. alle EU-Länder außer Malta und Zypern), wird empfohlen, das Visum bei der Einreise zu beantragen und nicht als e-Visum. Die Beantragung eines e-Visums spare keine Zeit.
Stand - Fri, 04 Sep 2026 16:00:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Fri, 04 Sep 2026 10:49:31 +0200)
Letzte Änderungen:
Redaktionelle Änderungen
Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
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- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
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Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage und der daraus resultierenden sozialen Spannungen muss in den städtischen Ballungsräumen mit Demonstrationen und teilweise auch mit gewaltsamen Auseinandersetzungen gerechnet werden.
Ausländer dürfen ohne staatliche Akkreditierung nicht über die aktuellen Entwicklungen im Land berichten. Das schließt auch jegliches Sammeln von Informationen, Gespräche mit der Bevölkerung oder das Fotografieren und Filmen mit der Handykamera ein, da dies als illegale journalistische Tätigkeit ausgelegt werden kann. In Notfällen ist von Sicherheitskräften in der Regel keine Hilfe zu erwarten.
Die ausgesprochen schwierige politische, wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung hat zu einem Anstieg der Kriminalität geführt. Vor allem in den Innenstädten von Harare und Bulawayo, aber auch in den kleineren Städten, sind verstärkt Taschendiebstähle und Blitzeinbrüche (Überfälle, bei denen Autotüren geöffnet oder Scheiben eingeschlagen werden, um Wertgegenstände zu entwenden, sog. „smash and grab") zu verzeichnen.
Nachts besteht ein erhöhtes Überfallrisiko, besonders in den Städten, an roten Ampeln und unbeleuchteten Kreuzungen.
Es herrscht größtenteils ein subtropisches Klima.
Vor allem in der Regenzeit von November bis April kann es zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommen, die zu Schäden an der Infrastruktur sowie der Unterbrechung von Verkehrsverbindungen führen können.
Simbabwe liegt in einer latent seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.
Flugverbindungen bestehen nach Harare, Victoria Falls und Bulawayo.
Die europäische Kommission hat eine Betriebsuntersagung für den europäischen Luftraum gegen die Fluglinie Air Zimbabwe ausgesprochen, siehe Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.
In Simbabwe herrscht Linksverkehr. Meist schlechter Straßenzustand, nicht funktionierende Ampeln, Tiere auf Landstraßen, schlechte Straßenbeleuchtungen und Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit stellen ein erhebliches Unfallrisiko dar.
Der Zustand der Mietwagen ist nicht mit dem in europäischen Ländern zu vergleichen. Reisende müssen je nach Versicherungsbedingungen für Schäden am Mietwagen haften, auch bei Fremdverschulden.
Öffentliche Busse sind wegen fehlender Ersatzteile und mangelhafter Wartung oftmals in schlechtem technischen Zustand.
Taxis stehen vor allem von und vor den großen Hotels zur Verfügung, können aber auch per Telefon gerufen werden. Grundsätzlich sind lizensierte Taxis mit Taxametern ausgestattet.
Die Versorgung mit elektrischem Strom, Trinkwasser und insbesondere auch mit Kraftstoffen (Benzin und Diesel, überwiegend lange Warteschlangen an den Tankstellen) ist nicht flächendeckend gesichert. Die schlechte Stromversorgung führt zudem zur Beeinträchtigung von Telekomunikation.
Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.
Homosexuelle Handlungen sind mit Strafe bedroht (Geldstrafe oder bis zu einem Jahr Haft), werden von der derzeitigen Regierung öffentlich verurteilt und, wie in vielen anderen afrikanischen Ländern, auch traditionell als unmoralisch empfunden.
Das Fotografieren und Filmen von Militäranlagen und -fahrzeugen, Soldaten, Polizisten, VIPs und sicherheitsrelevanten Gebäuden (z. B. der Amtssitz des Präsidenten "Zimbabwe House" oder auch "State House" auf der Borrowdale Road in Harare) ist verboten. Dies wird durchaus sehr weit ausgelegt. Landschaftsfotos, bei denen zufälligerweise Farmen von Regierungsmitgliedern mitaufgenommen wurden, führten schon zu Verhaftungen. Ebenfalls verboten ist das Tragen von Camouflage-Kleidung, sog. „Tarnkleidung", die ausschließlich dem Militär vorbehalten ist.
Die bisher gängige Währung in Simbabwe, der USD, wurde durch eine neue Landeswährung, den Zimbabwe Dollar (ZIG = Zimbabwe Gold), ersetzt.
Die Bezahlung mit USD ist in den meisten Geschäften, Hotels und Restaurants möglich. Ebenso bevorzugen viele Unternehmen die Bezahlung mit USD. Generell herrscht Bargeldknappheit. Banknoten und Münzen der neuen Landeswährung ZIG existieren bislang nur in begrenztem Umfang. Die Modalitäten des Zahlungsverkehrs unterliegen immer wieder kurzfristigen Änderungen.
Die Bezahlung mit ausländischen Kreditkarten und das Abheben von Bargeld an Geldautomaten sind derzeit nicht landesweit sichergestellt. Kreditkarten werden nur selten akzeptiert; wenn überhaupt, dann zumeist VISA und Mastercard. Reisende sollten ihre Reise daher mit ausreichend Bargeld antreten. Es ist ratsam, größere Geldbeträge im Hotel im Safe zu deponieren, um das Diebstahlrisiko zu minimieren.
Bei Geldmangel oder Verlust der mitgebrachten Reisemittel besteht die Möglichkeit, sich über die einschlägigen international operierenden Finanztransaktionsdienstleister Geld aus Deutschland in kleineren Mengen überweisen zu lassen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass aufgrund des allgemeinen Devisenmangels einzelne Filialen dieser Finanztransaktionsdienstleister trotz erfolgter Überweisung nicht in der Lage sind, Bargeld auszuzahlen. Ausgenommen ist hiervon nach eigener Auskunft die Filiale in der Ecobank Zimbabwe, 2 Piers Road Sam Levy's Village, Borrowdale, Harare, Tel.: +263-42-851642.
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate über den beabsichtigen Aufenthalt hinaus gültig sein.
Bei Einreise nach Simbabwe muss ein Einreiseformular ausgefüllt werden. Am Flughafenterminal stehen einige Computer zur Verfügung. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird dringend empfohlen, die notwendigen Eintragungen vor Ankunft und Einreise online zu erledigen.
Sowohl die südafrikanischen als auch die simbabwischen Einreisebehörden verlangen, dass in jedem Pass mindestens noch sechs leere visierfähige Seiten verfügbar sind. Simbabwe und Südafrika verlangen jeweils zwei aufeinanderfolgende leere visierfähige Seiten in jedem Pass für die Ein- und Ausreise. Darüber hinaus verlangen beide Länder zusätzlich zwei weitere leere, visierfähige Seiten.
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum. Dieses kann nur bei der Einreise sowohl an den Landesgrenzen als auch an den Flughäfen erteilt werden. Detaillierte Informationen sind beim Department of Immigration Zimbabwe oder bei der simbabwischen Botschaft in Berlin erhältlich.
Einreisevisa mit einer Gültigkeit von 30 Tagen werden gegen eine Gebühr von 30 USD an den beiden internationalen Flughäfen Harare und Victoria Falls sowie an den Landesgrenzen ausgestellt.
Einreisevisa können ebenfalls online beantragt und bezahlt werden. Es kann jedoch vorkommen, dass bei der Einreise auf dem Landweg aus Botswana kommend die Onlinevisa nicht anerkannt werden und Reisende zur nochmaligen Zahlung in bar aufgefordert werden.
Weitere Informationen erteilt die simbabwische Einwanderungsbehörde per E-Mail evisazim@gmail.com oder telefonisch 00263-716801141/772257364/712321210/772225625).
Das bei der Einreise erhältliche Visum ist ein touristisches Visum, das keine Aufnahme von Tätigkeiten im Land erlaubt. Auch ehrenamtliche Praktika stellen einen Verstoß gegen simbabwische Aufenthaltsbestimmungen dar, die zu hohen Geld- und Haftstrafen führen können.
Für die Aufnahme einer Tätigkeit, auch einer freiwilligen, ist ein sogenanntes Business Visum zu beantragen; der entsprechende Aufenthaltstitel wird anschließend vom Department of Immigration, Linquenda House, Nelson Mandela Ave., erteilt.
Für den Aufenthalt über den im Visum gewährten Zeitraum hinaus oder für den Besuch eines der Nachbarländer ist eine Visumsverlängerung bzw. gegebenenfalls eine Änderung in ein Visum zur mehrfachen Einreise (Multiple-Entry-Visa) durch das Department of Immigration, Linquenda House, Nelson Mandela Ave. erforderlich.
Die Änderung oder Verlängerung sollte rechtzeitig beantragt werden, um unangenehme Folgen wie Verschiebung der Abreise zu vermeiden.
Auch die Einwanderungsbehörden in den größeren Städten können eine Visumsverlängerung oder Änderung vornehmen. Zuständig ist jeweils das Department of Immigration.
Verstöße gegen die simbabwischen Aufenthaltsbestimmungen können zu hohen Geldstrafen und Haft führen.
Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt.
Die Freigrenze für die zollfreie Einfuhr von Waren und Gütern bei der Einreise wurde auf 2.000 USD reduziert.
Die Einfuhr von Bargeld ist weiterhin in unbeschränkter Höhe möglich. Allerdings sollte die eingeführte Menge bei der Einreise unbedingt beim simbabwischen Zoll deklariert werden, damit der Restbetrag bei Ausreise wieder mitgeführt werden kann. Nach Angaben des simbabwischen Zolls beträgt die Höchstgrenze 2.000 USD. Weitere Informationen bietet der simbabwische Zoll (Importation and Exportation of Currency by Travellers).
Bei Ausfuhr einer größeren Menge an Kunsthandwerk und Shona-Skulpturen, die zum Verkauf bestimmt sind, muss eine Genehmigung der Zollbehörde vorgelegt werden. Die Vorschriften können sich ständig ändern, daher empfiehlt es sich, direkt beim Zoll in Harare nachzufragen.
Nach simbabwischem Recht ist die Einfuhr von persönlichen Jagdwaffen (Gewehren) für eine Jagdsafari mit dazugehörender Munition prinzipiell zwar erlaubt. Für die Einfuhr ist jedoch eine befristete Erlaubnis (Temporary Import Permit) notwendig, die man an jedem internationalen Flughafen Simbabwes erhalten kann. Die Einfuhr von automatischen Langwaffen sowie von Faustfeuerwaffen ist nicht gestattet. Die temporäre Ausfuhr von Jagdgewehren (welche von Teil I Abschnitt A der Ausfuhrliste erfasst sind) aus Deutschland nach Simbabwe ist aufgrund eines bestehenden Waffenembargos jedoch verboten. Weitere Informationen sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erhältlich.
Haustiere benötigen neben einer gültigen Tollwutimpfung und eines veterinärärztlichen Zeugnisses eine „Import Permit". Nehmen Sie hierzu rechtzeitig Kontakt mit der Konsularabteilung der Botschaft von Simbabwe auf.
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Der Anteil der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum, beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:
- Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
HIV/AIDS-Infektionen stellen ein relevantes Problem in Simbabwe dar. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Cholera.
Im Norden des Landes - vor allem im Karibabecken - kann es sporadisch (auch bei Safari-Touristen) zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große, tagaktive Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann.
Die medizinische Versorgung auf dem Lande und in der Hauptstadt ist mit westeuropäischen Strukturen nicht vergleichbar. Es gibt zumindest in der Hauptstadt einige Kliniken und Krankenhäuser (Privatsektor) mit sehr ordentlichen Verhältnissen. Sehr schwer erkrankte Patienten sollten nach Südafrika/Deutschland ausgeflogen werden. In vielen Apotheken findet sich eine zufriedenstellende Ausstattung mit Medikamenten.
Medizinische Evakuierungen bietet im Gastland Emergency Medical Rescue Services - EMRES - oder auch die Firma ACE Air & Ambulance an. Im medizinischen Notfall wird der komplette Patiententransfer, inklusive Benachrichtigung aller Facharztrichtungen, nach Südafrika organisiert.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
Mehr
Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise
Republik Simbabwe.
390.580 qkm.
14.862.924 (UNO Schätzung 2020).
35 pro qkm.
Harare.
Simbabwe grenzt im Nordwesten an Sambia, im Osten und Nordosten an Mosambik, im Süden an Südafrika und im Südwesten an Botswana. Im hügeligen Hochland in der Landesmitte entspringen zahlreiche Flüsse, die in den Kariba-Stausee im Nordwesten, in die Feuchtwassergebiete Botswanas im Westen oder in den Sambesi-Fluss im Nordosten fließen. Das Hochland wird oft von Kopjes (massiven Granitsteinblöcken) unterbrochen. An der Ostgrenze zu Mosambik erhebt sich eine 350 km lange Bergkette, deren höchste Erhebung der 2592 m hohe Mount Inyangani ist. Simbabwe hat einige der schönsten Nationalparks des südlichen Afrikas, Hwange (im Westen des Landes), Matapos (im Süden), Gonarezhou (im Südosten), Mana-Pools (im Nordosten) und Nyanga (im Osten).
Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1980. Verfassung von 1980, letzte Änderung 2013. Parlament mit 150 Mitgliedern (120 werden direkt gewählt, 12 vom Präsidenten ernannt und 10 sind Stammeshäuptlinge). Unabhängig seit 1980 (ehemalige britische Kolonie).
Emmerson Mnangagwa, seit November 2017.
220/230 V, 50 Hz. Die Stecker haben drei viereckige und selten runde Pole und sind mit 13 Ampere abgesichert.
Zu den beeindruckendsten natürlichen Sehenswürdigkeiten Simbabwes zählen zweifellos die berühmten Victoriafälle, die von jedem Blickwinkel eine neue, atemberaubende Perspektive bieten.
Vom Nordosten bis zum Südwesten zieht sich die niedrige Highveld-Gebirgskette, die die beiden größten Städte des Landes, Harare und Bulawayo, verbindet und die die bevölkerungsreichste Zone des Landes darstellt.
In Simbabwe sind einige der besten Wildparks des südlichen Afrikas zu finden. Zu den insgesamt 44.688 km² großen Wild- und Nationalparks (11 % der Fläche des Landes) zählen u. a. die bewaldeten Berge der östlichen Hochebene, die sonnenverbrannten Granslandschaften des Hwange Nationalparks und der heiße Mopani-Wald am Ufer des Kariba-Sees. Es gibt außerdem mehrere botanische Gärten, Schutzgebiete und mehr als ein Dutzend Safarigebiete, in denen das Jagen – durch das sich die Naturschutzprogramme finanzieren und das streng kontrolliert wird – erlaubt ist.
Das moderne Simbabwe kämpft jedoch mit ernsten Problemen. Trotz der langsam eintretenden Verbesserung der wirtschaftlichen Lage herrscht in weiten Teilen des Landes Hungersnot, und die Regierung ist nicht in der Lage, die HIV- und AIDS-Pandemie, von der schätzungsweise ein Viertel der Bevölkerung betroffen ist, zu bekämpfen.
Von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus gibt es keine Nonstop-Flüge nach Simbabwe.
Ethiopian Airlines (ET) verbindet u.a. Frankfurt/M. und Wien via Addis Abeba mit Harare. Zubringerflüge nach Frankfurt/M. bzw. Wien ab Zürich sind mit Swiss (LX) sowie den jeweiligen nationalen Fluglinien, Lufthansa (LH) und Austrian Airlines (OS) möglich.
Air Zimbabwe (UM) bedient u.a. die Strecke Harare - Johannesburg.
Frankfurt/M. - Harare: 14 Std. 30 Min.; Wien - Harare: 14 Std. 50 Min.; Zürich - Harare: 16 Std. 35 Min. (Die Reisezeit variiert, je nach Länge der Zwischenlandungen.).
RG Mugabe (HRE) liegt 12 km südöstlich der Stadt. Flughafeneinrichtungen: Bank/Wechselstube, Post, Duty-free-Shops, Mietwagenschalter, Tourist-Information, Geschäfte, Restaurants. Ein Buszubringer fährt in regelmäßigen Abständen zur Stadt (Fahrtzeit: 20 Min.). Taxistand vorhanden.
Bulawayo (BUQ) liegt 24 km von der Stadt entfernt. Unregelmäßige Busverbindung. Taxistand vorhanden.
Victoria Falls (VFA) liegt 22 km von der Stadt entfernt. Begrenzter Busverkehr. Taxistand vorhanden.
Ca. 32 € (35 US$) sind bei internationalen Flügen bei Abflug zu begleichen; ausgenommen sind Kinder unter 2 Jahren und Transitpassagiere, die den Flughafen innerhalb von 24 Stunden wieder verlassen.
Auf dem Landweg ist Simbabwe von Tansania, Malawi, Südafrika, Mosambik, Botswana und Sambia aus erreichbar. Die Autobahn N1 führt von Kapstadt (Südafrika) über Bloemfontein und Johannesburg/Pretoria nach Harare. Die Hauptverkehrsstraßen zu den Grenzübergängen bei Beitbridge und zu den Viktoria-Fällen sind gut ausgebaut.
Grenzübergänge sind generell von 06.00-18.00 Uhr offen, auf den etwas belebteren Strecken durch Beitbridge, Plumtree und Victoria Falls auch oft bis 20.00 Uhr. Nähere Auskünfte erteilt die Botschaft oder das Zimbabwe Tourist Office (s. Adressen).
Maut: Autobahnen sind zum Teil mautpflichtig. Die Gebühren sind an Mautstationen auf der Autobahn zu begleichen.
Unterlagen: Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich.
Mehrmals wöchentlich fährt ein Zug von Francistown (Botswana) nach Bulawayo. Von Südafrika und Sambia gibt es keine Zugverbindungen nach Simbabwe.
Air Zimbabwe (UM) und Fastjet (FN) verbinden Harare mit Victoria Falls und Bulawayo.
Über den Victoria Fällen werden Helikopterrundflüge angeboten.
Das Straßennetz Simbabwes hat eine Gesamtlänge von ca. 97.440 km und erreicht sämtliche Ortschaften des Landes.
Maut: Autobahnen sind zum Teil mautpflichtig. Die Gebühren sind an Mautstationen auf der Autobahn zu begleichen.
Tankstellen gibt es zwar genügend, Kraftstoff ist jedoch mitunter nicht vorrätig. Daher ist es empfehlenswert vor allem bei Überlandfahrten sich bietende Tankgelegenheiten frühzeitig zu nutzen.
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Ca. 25 % des Straßennetzes sind asphaltiert; im Wesentlichen sind dies die Verbindungsstraßen zwischen den größeren Städten. Straßen in ländlichen Gegenden sind Schotterpisten, die vor allem bei Regen schlecht befahrbar sind. Mit Schlaglöchern ist immer zu rechnen.
Das Straßennetz umfasst Autobahnen, Nationalstraßen und Landstraßen, die jeweils mit einem Buchstaben und einer Nummer gekennzeichnet sind. Autobahnen beginnen mit einem A, Nationalstraßen mit N und Landstraßen mit R.
Mietwagen sind an den Flughäfen, über Hotels und in den meisten Touristengebieten erhältlich. Fahrer müssen mindestens 22 Jahre alt sein (variiert je nach Fahrzeugkategorie) und mindestens ein Jahr Fahrpraxis besitzen; unter 25 Jahren ist oft eine Jungfahrergebühr zu bezahlen.
Taxis sind in den Städten vor allem vor größeren Hotels zu finden, können aber auch telefonisch gerufen werden. Die Fahrzeuge sind mit Taxametern ausgestattet. Besonders bei längeren Fahrten empfiehlt es sich jedoch, einen Preis zu vereinbaren.
Busse, u.a. von Eagle Liner, verkehren zwischen den Städten. Vor Überlandfahrten mit öffentlichen Bussen wird jedoch gewarnt. Diese sind oftmals in schlechtem technischen Zustand.
Verkehrsbestimmungen:
- Anschnallpflicht.
Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 60 km/h;
- Fernstraßen: 120 km/h; auf Schotterstraßen jedoch höchstens 100 km/h.
Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.
Bei Pannen oder Unfällen mit dem Mietwagen ist zunächst der Autovermieter zu kontaktieren.
Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich.
In Harare verkehren Busse, mit Verbindungen zu den Vororten, und auch Bulawayo hat ein öffentliches Busnetz. Taxis sind eine weitere bequeme Möglichkeit die Städte zu erkunden.
In Kariba können Boote gemietet werden. Kreuzfahrten über den Kariba-See und Charterfahrten werden ebenfalls angeboten.
Die medizinische Versorgung ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Oft fehlen (insbesondere in ländlichen Gebieten) Ärzte und qualifiziertes Pflegepersonal. Bei Unfällen sollte, falls möglich, auf Einlieferung in ein privates Krankenhaus in Bulawayo oder Harare bestanden werden. Die Aufnahme in private wie auch staatliche Krankenhäuser erfolgt jedoch nur, wenn entweder Vorkasse geleistet oder eine Garantieerklärung abgegeben wird. Sehr schwer erkrankte Patienten sollten nach Südafrika / Deutschland ausgeflogen werden.
Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.
In vielen Apotheken findet sich – nicht zuletzt mit Einführung des US$ – wieder eine zufriedenstellende Ausstattung mit Medikamenten. Dennoch sollte eine gut sortierte individuelle Reiseapotheke unbedingt mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die nach Aufenthalt oder Transit in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen wollen und die über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Transitpassagiere in Simbabwe, die den Flughafen nicht verlassen. Der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung wird bei der Einreise aus Europa über London bzw. Johannesburg nicht verlangt.
[2] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
[3] Hohes Malariarisiko besteht ganzjährig im Norden, Nordwesten und Nordosten, im Sambesi-Tal, Kariba-Becken, Victoria-Fälle, Nationalparks Hwange etc. Hohes Risiko im Süden und im Südosten von Simbabwe. In Harare und Bulawayo besteht ganzjährig ein mittleres Risiko. Die gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum herrscht vor (99%).
[4] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
[5] Typhus kommt vor. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen. Bei Aufenthalten über 4 Wochen, sollte rechtzeitig vor der Ausreise eine Poliomyelitis-Impfung vorgenommen werden.
Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.
Bilharziose-Erreger kommen landesweit in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist in Simbabwe endemisch und kommt landesweit vor. Am besten schützt man sich, indem man Tierkontakte vermeidet.
Die Schlafkrankheit kommt landesweit vor, insbesondere im im Karibabecken im Norden des Landes. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.
Für eine Daueraufenthalts- und Arbeitserlaubnis ist die Vorlage eines Gesundheitszeugnisses (Health Certificate) in englischer Sprache erforderlich, das zeigt, dass der Reisende frei von ansteckenden Krankheiten, speziell von Tuberkulose, ist. Ein Röntgenbefund des Thorax ist beizufügen, der Röntgenfilm möglichst mitzugeben.
1 Simbabwe-Dollar = 100 Cent. Währungskürzel: $ oder Z$; ZWD. ZWL (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5 und 2 Z$.
Achtung: Die Landeswährung ist kaum in Umlauf, es besteht Bargeldknappheit.
Hinweis: Obwohl die Bezahlung mit ausländischen Währungen in Simbabwe untersagt ist, wird der US-Dollar von vielen Geschäften, Hotels und Restaurants akzeptiert. Der US-Dollar kann in Simbabwe umgetauscht werden, der Wechselkurs ist jedoch unberechenbar.
Der elektronische Zahlungsverkehr wird mit sogenannten RTGS-Dollar („Real Time Gross Settlement“) abgewickelt.
Die Bezahlung mit ausländischen Kreditkarten und das Abheben von Bargeld an Geldautomaten ist derzeit landesweit stark eingeschränkt. Am ehesten werden Visa und Mastercard akzeptiert. Reisende sollten zur Sicherheit stets über ausreichend Bargeld verfügen.
Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Bankkarten
Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten nur selten Geld abgehoben werden. Die Geldautomaten sind oft leer und funktionieren nicht. Reisende sollten genügend Bargeld mitbringen, weil es in Simbabwe einen Mangel an Bargeld gibt.
Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks können in Simbabwe in Großstädten bei Filialen der Stanbic Bank eingelöst werden.
Mo, Di, Do, Fr 08.00-15.00 Uhr, Mi 08.00-14.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr.
Die Einfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbeschränkt. Die Einfuhr einer Summe, die den Gegenwert von 10.000 US$ übersteigt, sollte deklariert werden, um bei der Ausreise ggf. die Ausfuhr des Geldes zu ermöglichen. Die Ausfuhr von Landeswährung ist auf einen Gegenwert von max. 1.000 US$ beschränkt und auf 100 Stück pro Stückelung. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf einen Gegenwert von 10.000 US$ beschränkt bzw. muss mit der Einfuhrerklärung nachgewiesen werden, dass eine höhere Summe als 10.000 US$ eingeführt wurde.
Der Gebrauch von Fremdwährungen als Zahlungsmittel ist in Simbabwe verboten.
Amtssprache ist Englisch. Shona, Fanalago und die einheimischen Bantu-Sprachen Cishona und Isindebele dienen als Umgangssprachen.
Die folgenden Artikel können einmal pro Monat zollfrei nach Simbabwe eingeführt werden:
Waren bis zu einem Gesamtwert von 200 US$ einschließlich Parfüm, Geschenke sowie
Tabakwaren in geöffneten Verpackungen ohne Mengenbegrenzung (keine Altersbegrenzung)
und 5 l alkoholische Getränke (davon bis zu 2 l Spirituosen) (Personen ab 18 J.).
Hinweis: Unabhängig von der oben angegebenen Freigrenze werden auf einige Lebensemittel wie u.a. Käse, Joghurt, Zucker, Mehl, Fleisch, Honig etc. sowie auf Betten, Matratzen, Kühlschränge und Herde immer Einfuhrsteuern erhoben.
Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.
Jegliche Güter, die geeignet sind, die Moral der Einwohner oder irgendeiner Klasse von Einwohnern Simbabwes zu verderben
Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
Jagdwaffen nur mit Erlaubnis (Temporary Import Permit).
Für die Ausfuhr von Kunsthandwerk und Shona-Skulpturen, die zum Verkauf bestimmt sind, muss ab einer bestimmten Menge eine Genehmigung der Zollbehörde vorgelegt werden.
Weitere Informationen sind von der Zimbawe Revenue Authority erhältlich.
Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 00263.
3G- und teilweise 4G-Mobilfunknetz. Mobilfunkanbieter sind u.a. Econet Wireless Zimbabwe, NetOne und Telecel Zimbabwe. Roaming-Verträge bestehen mit Mobilfunkgesellschaften u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Sende-/Empfangsbereich für Mobilfunk beschränkt sich auf städtische Gebiete.
In Harare und anderen Städten gibt es Internetcafés. Außerdem bieten zahlreiche Hotels, Restaurants und Cafés WLAN kostenlos an.
Die nationale Postgesellschaft ZimPost bietet neben den Standard-Serviceleistungen auch Expressdienste für nationale und internationale Destinationen an. Postbriefe nach Europa sind bis zu einer Woche unterwegs.
Zahlreiche deutschsprachige Radiosender lassen sich u.a. über Astra-Satelliten bzw. über das Internet in Simbabwe empfangen.
10-22% Verkaufssteuer werden auf alle Einkäufe aufgeschlagen, ausgenommen sind Artikel, die exportiert werden. Kupferwaren, Schnitzereien aus Holz und Speckstein, Lederwaren, Keramik und Korbwaren sind schöne Mitbringsel. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-13.00 Uhr.
Simbabwes Restaurants bieten Spezialitäten der einheimischen und internationalen Küche an. Fleischgerichte sind besonders zu empfehlen. Ein traditionelles Gericht ist Sadza (ein dicker Maismehlbrei) mit Fleisch und/oder Soße und einem Dip. Tischbedienung ist üblich. Getränke: Helles und dunkles Bier ist beliebt. In den Hotels sind auch importierte Weine, Liköre und Spirituosen erhältlich. Zu besonderen Anlässen braut man das traditionelle Maisbier Hwahwa. Bars gibt es fast nur in Hotels, diese sind rund um die Uhr geöffnet. Ausschank ist ansonsten zwischen 10.30-15.00 und 16.30-23.00 Uhr.
50 % Anhänger einer Mischung aus Christentum und Naturreligionen, 25 % Christen; 24 % Anhänger von Naturreligionen, 1 % muslimische, jüdische und andere Minderheiten.
In den Städten macht sich der britische Einfluss stark bemerkbar, in ländlichen Gegenden haben sich dagegen die alten Traditionen und traditionellen Handwerke erhalten. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Bei Einladungen in Privathäuser hält man sich an die allgemein üblichen Höflichkeits- und Umgangsformen. Gegeneinladungen werden gerne angenommen. Kleine Gastgeschenke sind nicht unüblich. Freizeitkleidung ist tagsüber angemessen, bei Geschäftsbesuchen trägt man Anzug und Krawatte bzw. Kostüm. In besseren Restaurants und Hotelbars ist ebenfalls elegantere Kleidung angebracht.
In öffentlichen Verkehrsmitteln und einigen öffentlichen Gebäuden ist Rauchen verboten.
Trinkgeld: Ein Trinkgeld von 10-15% ist üblich.
Fotografierverbot: Militäranlagen und -fahrzeuge, Soldaten, Polizisten und sicherheitsrelevante Gebäude dürfen weder gefilmt noch fotografiert werden.
+263
390,757
16.6 million
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2024
No
999
© 2026 Der Reiseführer.
In der Regenzeit im Sommer (November - März) sehr heiß mit Platzregen und heftigen Gewitterschauern; im Winter (Mai - September) trocken und kühler, besonders nachts deutliche Temperaturabsenkung. Die jährliche Niederschlagsmenge nimmt nach Westen und Süden hin ab.
Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Achtung: Reisende, die mit einem vorläufigen Reisepass nach Botswana einreisen, benötigen in jedem Fall ein Visum.
Die Einreisebestimmungen können sich ändern. Die hier bereitgestellten Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisenden wird jedoch empfohlen, sich vor Reiseantritt bei der zuständigen Botschaft oder offiziellen Regierungsstellen zu informieren. Wir übernehmen keine Haftung für etwaige Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen.
Achtung: Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Deutschland einen mindestens gültigen Reisepass / Personalausweis. Bei Transit über Drittländer wird grundsätzlich ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten empfohlen.
Allgemein erforderlich, ausgenommen für einen touristischen Aufenthalt von max. 90 Tagen pro Kalenderjahr sind u.a. die Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:
(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder;
(b) Schweiz und
(c) Türkei.
Touristen-Visum / Besuchervisum
mehrmalige Einreise: 38 € / 40,50 CHF.
Arbeitsvisum
einmalige Einreise: 38 € / 40,50 CHF
mehrmalige Einreise: 76 € / 81 CHF
Einreisevisum (einfach und mehrfach).
Maximal 90 Tage.
Ansonsten visumpflichtige Reisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen und den Flughafen nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.
Visumpflichtige Reisende müssen ein e-Visum online beantragen. Im Falle von technischen Problemen mit dem e-Visum-Portal Beantragung persönlich oder postalisch bei der Botschaft in Brüssel (s. Kontaktadressen). Reisepässe müssen persönlich oder von einem Boten bei der Botschaft abgeholt werden.
(a) 1 Antragsformular (online).
(b) 2 Passfotos.
(c) Gebühr, Kopie der Überweisung.
(d) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist, sowie Kopie des Reisepasses.
(e) beglaubigte Kopie des Reisepasses.
(f) Bescheinigung des Reisebüros/der Fluggesellschaft über bezahltes Rückflugticket/bezahlte Hotelaufenthalte, Reiseroute.
(g) Kopie des Rückflugtickets.
(h) bei Geschäftsreisen Einladungsschreiben der botswanischen Firma.
(i) bei Privatbesuchen Einladungsschreiben sowie Aufenthaltserlaubnis des Gastgebers.
(j) bei Privatbesuchen legalisierte Kopie des Personalausweises / Arbeitserlaubnis / Aufenthaltsgenehmigung des Gastgebers.
Soll der visierte Reisepass postalisch zugestellt werden, ist dies nur durch einen vorab bezahlten Kurierdienst möglich.
Wer sich länger als 90 Tage im Land aufhalten möchte (sowohl bei visumpflichtigem als als bei visumfreiem Aufenthalt), muss eine Aufenthaltsgenehmigung und/oder Arbeitserlaubnis beantragen. Nähere Auskunft von der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen) oder Beantragung direkt bei: Immigration and Passport Control Officer, PO Box 942, Gaborone.
Ca. 4 Wochen.
Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine ungekürzte bzw. vollständige und beglaubigte Geburtsurkunde im Original vorweisen, aus der beide Eltern hervorgehen. Ist die Geburtsurkunde nicht in englischer Sprache, benötigt man zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung. Empfehlenswert ist eine internationale Geburtsurkunde, die im Original vorgelegt wird.
Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Achtung: Reisende, die mit einem vorläufigen Reisepass nach Botswana einreisen, benötigen in jedem Fall ein Visum.
Allgemein erforderlich, ausgenommen für einen touristischen Aufenthalt von max. 90 Tagen pro Kalenderjahr sind u.a. die Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:
(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder;
(b) Schweiz und
(c) Türkei.
Republik Botswana.
582.000 qkm.
2.351.627 (UNO Schätzung 2020).
3,7 pro qkm.
Gaborone.
Botswana grenzt im Norden an Sambia, im Nordosten an Simbabwe, im Süden an Südafrika und im Westen an Namibia. Das unfruchtbare Tafelland der Kalahari nimmt nahezu die gesamte Landesfläche ein. Etwa ein Fünftel des Landes besteht aus Nationalparks. Im Norden liegt das faszinierende Okavango-Becken mit dem Moremi-Tierschutzgebiet und dem Chobe-Nationalpark, im äußersten Südwesten der Gemsbok-Nationalpark und in der Landesmitte das Central Kalahari Game Reserve. Die Vegetationsveränderungen während der Regenzeit sind besonders in der Makgadikgadi-Salzpfanne und im Okavango-Delta auffallend. Nach heftigen Regengüssen verwandelt sich das Okavango-Delta in eines der wildesten und schönsten Naturschutzgebiete Afrikas.
Präsidialrepublik (im Commonwealth), seit 1966. Verfassung von 1966, letzte Änderung 1997. Zweikammerparlament: Nationalversammlung (47 Sitze) und beratendes House of Chiefs (15 Sitze). Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre. Unabhängig seit 1966 (ehemaliges britisches Protektorat).
Duma Boko, seit November 2024.
230 V, 50 Hz. Zwei- und dreipolige Stecker; 15-13 Amp-Steckdosen.
Die dramatische Landschaft Botswanas umfasst eindrucksvolle Salzpfannen, Wüsten reich an Diamantenvorkommen und fruchtbare Ebenen, die zahlreichen Tierarten Lebensraum bieten. Besonders der Norden ist eines der besten Safari-Gebiete des südlichen Afrikas.
Mehr als 40 % der Fläche von Botswana sind Nationalparks, Naturschutzgebiete und private Ländereien, wo sanfter Tourismus betrieben wird.
Das Juwel der Krone ist zweifellos das Okavango Delta, das größte Binnendelta der Welt. Saisonal auftretende Lagunen und Wasserwege werden von zahllosen Vogelarten bevölkert, während Giraffen und Zebras über die riesigen Grasebenen ziehen. Nordöstlich des Deltas liegt der Chobe Nationalpark, in dem gigantische Elefantenherden von bis zu 400 Tieren leben.
Botswana ist eine afrikanische Erfolgsgeschichte. Seit seiner Unabhängigkeit 1966 konnte das Land ein stabiles Wirtschaftswachstum erzielen. Trotz Kontroversen – das AIDS/HIV-Problem und die mutmaßliche Misshandlung von Kalahari-Buschmännern – ist Botswana ein friedliches und stabiles Land von erstaunlicher Schönheit.
Die nationale Fluggesellschaft Air Botswana (BP) verkehrt nur innerhalb Afrikas. Flugverbindungen von Europa gehen u.a. über Johannesburg, Windhoek und Harare.
South African Airways (SA) sowie Lufthansa (LH) in Kooperation mit Air Botswana (BP) fliegen ab Frankfurt/M. via Johannesburg nach Gaborone; Zubringerflüge nach Frankfurt/M. mit Austrian (OS) und Lufthansa (LH) ab Wien.
Swiss (LX) fliegt in Kooperation mit South African Airways (SA) ab Zürich via Johannesburg nach Gaborone.
Frankfurt - Gaborone: 12 Std. 50 Min.; Wien - Gaborone: 14 Std. 20 Min.; Zürich - Gaborone: 12 Std. 55 Min.
Gaborone Sir Seretse Khama International (GBE) liegt 15 km nördlich von Gaborone. Es gibt keine regelmäßigen Busverbindungen, aber verschiedene Hotels haben Minibusse. Taxis fahren ins Stadtzentrum (Fahrtzeit: ca. 15 Min.). Flughafeneinrichtungen: Bank, Gepäckaufbewahrung, Postamt, Autovermietungen, Bar, Snack Bar und Restaurant.
Maun International Airport (MUB) liegt ca. 5 km östlich von Maun. Von hier aus erreicht man das gesamte Okavango Delta. Flughafeneinrichtungen: Einkaufszentrum (ein Kilometer östlich), Restaurants, Autovermietungen, Wechselstube.
Internationale Flüge werden auch an den Flughäfen von Kasane, Selebi-Phikwe und Francistown abgefertigt.
Keine.
Auf dem Landweg ist die Einreise über Südafrika, Simbabwe und Namibia möglich. Ausführliche Informationen zu den verschiedenen Grenzübergängen sind online bei Botswana Tourism zu finden.
Fernbus: Das Busunternehmen Intercape bietet regelmäßige Verbindungen zwischen Botsuana und Südafrika, Namibia sowie Simbabwe an.
Maut: Einige Straßen sind gebührenpflichtig; die Beträge sind in bar zu zahlen.
Unterlagen: Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein oder eine amtliche englische Übersetzung des nationalen Führerscheins mitzuführen.
Die einzige derzeit bestehende internationale Bahnstrecke verbindet Bulawayo (Simbabwe) mit Francistown, Gaborone und Lobatse in Botsuana.
Eine Autofähre verkehrt auf dem Sambesi-Fluss bei Kazungula zwischen Botsuana und Sambia.
Air Botswana (BP) verbindet die Städte des Landes mit regelmäßigen Linienflügen.
Charterfluggesellschaften wie Northern Air, Helicopter Horizons und Kalahari Air Services fliegen zu Lodges in Botsuana und bieten Rundflüge an. Mack Air bedient hauptsächlich das Okavango Delta.
Im Osten und Südosten des Landes ist das Straßennetz am besten ausgebaut. Nahezu der gesamte Rest des Landes ist Wüstengebiet mit nur wenigen Straßen.
Bei Fahrten in abgelegene Gebiete sollten Benzinreserven und mindestens 20 Liter Trinkwasser mitgenommen werden. Bei Fahrten zwischen Städten ist es aufgrund der großen Entfernungen ratsam, sich bietende Tankgelegenheiten regelmäßig zu nutzen.
l
Auf folgenden Strecken sind die Straßen asphaltiert:
- Ramatlabama - Lobatse - Gaborone - Francistown - Kazangula;
- Francistown - Ramaquebane (Grenze nach Simbabwe); Francistown - Orapa - Maun;
- Trans-Kalahari: Lobatse - Kanye - Iwaneng - Ghansi bis zum Grenzübergang Mamuno (Namibia);
- Gaborone - Molepolole - Letlakeng;
- Serule - Selebi - Phikwe;
- Palapye - Serowe.
Die übrigen Straßen sind größtenteils Schotter- und Sandpisten. Fahrzeuge mit Allradantrieb sind auf diesen Pisten unerlässlich; bei starken Regenfälle sind sie oft gänzlich unpassierbar.
Mietwägen sind an den Flughäfen und in den Städten erhältlich. Fahrer müssen mindestens 18 Jahre alt sein (je nach Fahrzeugkategorie) und seit mindestens einem Jahr einen Führerschein besitzen. Unter 25 Jahren wird vor Ort manchmal eine Jungfahrer-Gebühr fällig; 75 Jahre wird bei einigen Autovermietungen als Maximalalter angegeben.
Taxis findet man in allen größeren Städten.
In Botsuana gibt es eine Vielzahl an Busunternehmen; die regelmäßige Buslinien zwischen Gaborone und sämtlichen größeren Städten des Landes unterhalten. Außerdem verbindet ein gutes Minibusnetz, die größeren Orte.
Nachtfahrten werden aus Sicherheitsgründen nicht durchgeführt, da sich nachts mitunter Tiere auf der Fahrbahn befinden.
Verkehrsbestimmungen:
- Anschnallpflicht.
- Promillegrenze: 0,0 ‰; absolutes Alkoholverbot im Straßenverkehr.
- Über Unfälle mit Verletzten ist die Polizei innerhalb von 48 Stunden zu benachrichtigen.
- Unfälle mit Wildtieren führen oft zu langwierigen Ermittlungen.
- Auf Nachtfahrten sollte verzichtet werden; es besteht erhöhte Unfallgefahr aufgrund von Tieren auf der Fahrbahn.
Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 60 km/h;
- außerorts: 120 km/h;
- in Nationalparks: 30 km/h.
Geschwindigkeitsdelikte werden mit hohen Strafen belegt.
Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.
Bei Pannen oder Unfällen mit dem Mietwagen ist immer zunächst der Autovermieter zu benachrichtigen.
Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein oder eine amtliche englische Übersetzung des nationalen Führerscheins mitzuführen.
Um Städte zu erkunden haben Reisende die Wahl zwischen Taxis und Sammeltaxis, die an ihren blauen Nummernschildern zu erkennen sind sowie Minibussen, die auf festgelegten Strecken verkehren.
Die einzige Bahnlinie im östlichen Teil des Landes wird von Botswana Railways betrieben. Züge verkehren zwischen Lobatse und Francistown via Gaborone, Mahalapye und Palapye.
In Gaborone, Francistown, Kanye, Molepolole, Mochudi, Maun, Serowe, Mahalapye, Lobatse, Selebi-Phikwe, Ramotswa, Jwaneng und Orapa sowie in kleineren Orten gibt es Krankenhäuser. Allerdings ist mit großen Engpässen in der medizinischen und medikamentösen Versorgung zu rechnen. Die Krankenversorgung und Medikamente sind in den staatlichen Krankenhäusern kostenlos.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend empfohlen.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Apotheken gibt es in allen größeren Städten.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird verlangt von Reisenden, die nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen und die über ein Jahr alt sind.
[2] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
[3] Vorbeugender medikamentöser Malariaschutz ist ganzjährig in der nördlichen Hälfte des Landes und in Gebieten mit mittlerem Risiko erforderlich. Ein hohes Malariarisiko besteht von November bis Mai/Juni in den nördlichen Landesteilen in den Regionen Boteti, Chobe, Ngamiland, Okavango und Tutume. Die gefährlichere Art Plasmodium falciparum (99 %) ist vorherrschend. Mittleres Risiko besteht von Juli bis Oktober in den Distrikten Boteti, Chobe, Kasane, Ngamiland, Okavango und Tutume. Tsabong und Gaborone sind eigentlich malariafrei, jedoch wurden im März 2025 in Gaborone und in anderen nicht-endemischen Gebieten Malariafälle registriert.
[4] Eine Impfung gegen Meningokokken-Meningitis A,B,C,W,Y ist bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfehlenswert.
[5] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
[6] Typhus kommt vor. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
Bilharziose-Erreger kommen v.a. entlang des Okawango vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Die UV-Strahlung ist in Höhenlagen (1000 m ü. d. M.) sehr hoch und kann zu Hautschäden führen. Sonnenschutz durch hautbedeckende Kleidung und Sonnenschutzmittel (LSF > 20) ist daher unbedingt erforderlich.
Botswana gehört zu den Ländern mit einer sehr hohen HIV/Aids-Durchseuchung. Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Die Schlafkrankheit stritt sporadisch in den Okawango-Sümpfen auf. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.
Botswana gehört zu den Ländern mit dem höchsten Vorkommen von Milzbrand (Anthrax). Vorsicht beim Umgang mit kranken Tieren, Verzehr von Fleisch nur ausreichend gegart.
1 Pula = 100 Thebe. Währungskürzel: P, BWP (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Pula; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 Pula sowie 50, 25, 10, und 5 Thebe. Zum 10. Unabhängigkeitstag wurden Gold- und Silbermünzen geprägt, die ebenfalls legale Zahlungsmittel sind.
Gängige Kreditkarten wie Mastercard, Visa, American Express und Diners Club werden im ganzen Land von den meisten Hotels, Geschäften, Safari-Veranstaltern und Restaurants akzeptiert. Geschäfte und Tankstellen in abgelegenen Gebieten akzeptieren jedoch nur Bargeld. Einzelheiten vom Aussteller der jeweiligen Kreditkarte.
Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten in den größeren Städten Geld abgehoben werden. Pro Tag und Tage kann meist ein maximaler Betrag in Höhe von 100 - 500 € abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol in den großen Städten genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Größere Städte sind ausreichend mit Geldautomaten bestückt, in den letzten Tagen des Monats kann es an den Automaten jedoch zu Geldengpässen kommen.
Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks können in Botswana in Gaborone bei zwei Wechselstuben (American Express Foreign Exchange) eingelöst werden.
Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr.
Einfuhr von Landeswährung und Fremdwährungen unbeschränkt, Deklarationspflicht besteht für Summen ab einem Gegenwert von 10.000 P. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist bis in Höhe der deklarierten Beträge erlaubt. Ausfuhr der Landeswährung bis 50 P.
Englisch dient als offizielle Amtssprache. Landessprachen sind Setswana und andere Bantu-Sprachen.
Folgende Artikel können zollfrei nach Botswana eingeführt werden:
- 200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak (Personen ab 18 J.);
- 2 l Wein und 1 l Spirituosen und andere alkoholische Getränke (Personen ab 18 J.);
- 250 ml Eau de Toilette und 50 ml Parfüm;
- andere Waren im Gesamtwert von bis zu 3000 R (ca. 178 €) von außerhalb der SACU-Staaten und ab einem Gesamtwert von bis zu 500 R von SACU-Staaten.
Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.
Einfuhrverbot besteht für Plastiktüten aller Art, Drogen aller Art und pornografische Erzeugnisse. Waffen und Munition müssen bei der Einreise deklariert werden; außerdem wird eine Einfuhrgenehmigung vom Director of Commerce and Consumer Affairs (Private Bag 00252, Gaborone) benötigt. Diese wird auf 4 Wochen begrenzt. Waffen dürfen nur für Jagdzwecke eingeführt werden.
Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
Weitere Informationen sind vom Zoll von Botswana erhältlich.
Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 00267.
4G- und teilweise 4.5G-Mobilfunknetz. Mobilfunkgesellschaften umfassen u.a. BTC Mobile, Mascom und Orange (Botswana). Der Empfangs-/Sendebereich deckt die größeren Städte und Teile der Autobahn ab. Für Besucher lohnt sich in der Regel der Erwerb einer regionalen SIM-Karte.
Hauptanbieter sind die Botswana Telecommunications Corporation (BTC), IBIS und Mega (Internet: www.mega.bw). In allen Städten gibt es Internetcafés. Außerdem steht in allen größeren Hotels und Lodges Internetanschluss zur Verfügung.
Post nach Europa braucht 1-3 Wochen. Postämter gibt es in allen Städten, Post wird jedoch nicht zugestellt, sondern muss abgeholt werden (Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.15-12.45 und 14.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr).
Zahlreiche deutschsprachige Radiosender lassen sich u.a. über Astra-Satelliten bzw. über das Internet in Botswana empfangen.
Beliebte Souvenirs sind Holzschnitzereien, handgewobene Textilien, Korbwaren und Schmuck. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. Allg. Mo-Fr 08.30-13.00 und 14.00-17.00 Uhr, Sa 08.30-13.00 Uhr.
In größeren Städten gibt es Restaurants und Bars, meist in Hotels. Die meisten Safari-Lodges und Safari-Camps haben auch Bars und Restaurants, aber das Essen ist außerhalb der größeren Hotels und Restaurants recht einfach.
Überwiegend Naturreligionen (85 %), Christen (15 %), daneben muslimische und hinduistische Minderheiten.
Tradition spielt eine große Rolle, Besucher sollten die für Europäer teils ungewöhnlichen Sitten respektieren. Auf dem Land ist man nicht an Touristen gewöhnt. Legere Kleidung ist üblich. Fotografieren: Flughäfen, offizielle Gebäude und militärische Anlagen sollten nicht fotografiert werden. Wer Personen fotografieren möchte, sollte vorher um Erlaubnis bitten. Trinkgeld: In Städten ca. 10%.
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2024
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© 2026 Der Reiseführer.
Der kalte Benguela-Strom hält das Küstengebiet der Wüste Namib kühl und beinahe niederschlagsfrei. Morgens ist dichter Küstennebel möglich. Im Landesinneren fällt im Sommer (Oktober - April) der meiste Niederschlag. Die Sommertemperaturen sind im Januar und Februar am höchsten. Durch die Höhenlage sind die Nächte mitunter kühl.
Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein und mindestens 3 freie Seiten enthalten.
Hinweis: Der Reisepass muss in einwandfreiem Zustand sein.
Die Einreisebestimmungen können sich ändern. Die hier bereitgestellten Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisenden wird jedoch empfohlen, sich vor Reiseantritt bei der zuständigen Botschaft oder offiziellen Regierungsstellen zu informieren. Wir übernehmen keine Haftung für etwaige Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen.
Achtung: Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Deutschland einen mindestens gültigen Reisepass / Personalausweis. Bei Transit über Drittländer wird grundsätzlich ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten empfohlen.
Einreisebestimmungen & Visumpflicht:
Für die Einreise nach Namibia benötigen Staatsangehörige vieler Länder ein Visum. Die genehmigte Aufenthaltsdauer beträgt bei der Einreise in der Regel bis zu 30 Tage (mit der Möglichkeit zur Mehrfacheinreise) und kann vor Ort beim namibischen Innenministerium (Ministry of Home Affairs, Immigration, Safety and Security) auf insgesamt bis zu 90 Tage verlängert werden.
Visum bei der Ankunft (Visa on Arrival) & Online-Beantragung:
Staatsangehörige zahlreicher Staaten – darunter fast alle EU-Länder (Ausnahmen: Malta und Zypern benötigen ein Visum vorab), die Schweiz, die Türkei, Großbritannien, die USA, Kanada, Australien und Neuseeland – sind berechtigt, ein Visa on Arrival zu nutzen oder den Antrag vorab online einzureichen.
Das Visum bei der Ankunft kann an folgenden ausgewählten Grenzposten und Ankunftspunkten ausgestellt werden:
Das Visum kann vorab online über das offizielle Portal mhaiss.gov.na beantragt werden. An vielen der genannten Grenzübertritte ist die Ausstellung des Visums bei der Ankunft auch ohne vorherige Online-Registrierung möglich.
Übersicht der berechtigten Länder für Visa on Arrival / E-Visum:
Wichtiger Hinweis zur Aufenthaltsdauer:
Die bei der Einreise tatsächlich im Pass eingetragene genehmigte Aufenthaltsdauer variiert je nach Grenzbeamten. Reisende sollten den Stempel im Pass sofort bei der Einreise auf Richtigkeit prüfen und die eingetragene Anzahl der Tage gegebenenfalls direkt vor Ort reklamieren, um ungewollte Überschreitungen (Overstay) zu vermeiden.
Staatsangehörige von Ländern, die nicht für das Visa on Arrival zugelassen sind, müssen ihr Visum vor Antritt der Reise bei der zuständigen namibischen Botschaft bzw. Auslandsvertretung beantragen.
Visumgebühren in der Übersicht:
Visum bei der Ankunft (Visa on Arrival):
Gebühren bei Beantragung über Botschaften / Konsulate (z. B. Deutschland, Österreich, Schweiz):
Hinweis: Für andere Visumkategorien oder Beantragungen in Drittstaaten können die Gebühren je nach Staatsangehörigkeit und Vertretung abweichen.
U.a. Einreise- und Transitvisum.
Gültigkeitsdauer & Verlängerung:
Touristenvisum & Visum bei der Ankunft (Visa on Arrival):
Wichtiger Warnhinweis zu Visa-Überschreitungen (Overstay):
Wer die im Pass eingetragene genehmigte Aufenthaltsdauer überschreitet – selbst wenn dies unabsichtlich geschieht –, muss mit drastischen Strafen rechnen. Dies reicht von erheblichen Geldstrafen über mehrtägige Befragungen/Festnahmen an der Grenze bis hin zu mehrjährigen Einreisesperren. Kontrollieren Sie daher stets direkt bei der Einreise das im Pass eingetragene Ablaufdatum.
Je nach Reisezweck, Staatsangehörigkeit und Bequemlichkeit stehen für die Beantragung eines Visums für Namibia verschiedene Wege zur Verfügung:
Erforderliche Unterlagen für das Touristenvisum:
Für die Beantragung eines Touristenvisums (ob online, bei der Ankunft oder über die namibische Botschaft) müssen in der Regel folgende Nachweise und Dokumente vorgelegt werden:
Wichtiger Hinweis: Alle vorzulegenden Dokumente und Nachweise müssen in englischer Sprache verfasst sein oder zusammen mit einer beglaubigten englischen Übersetzung eingereicht werden.
Anfragen an die konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).
Bearbeitungszeiten bei Visumanträgen:
Die Dauer der Bearbeitung richtet sich nach der Art des Visums sowie dem gewählten Beantragungsweg:
Tipp: Aufgrund von saisonal schwankendem Antragsaufkommen wird empfohlen, Visumanträge frühzeitig vor dem geplanten Reisedatum einzureichen. Detaillierte Anfragen können direkt an die zuständigen konsularischen Vertretungen gerichtet werden.
Reisende, die ihr Visum direkt bei der Einreise an den zugelassenen Grenzstellen oder Flughäfen beantragen, müssen den Einreisebeamten folgende Dokumente und Nachweise unaufgefordert vorlegen:
Hinweis: Die namibischen Einreise- und Grenzbeamten sind berechtigt, im Einzelfall weitere unterstützende Dokumente oder Angaben zum Reisezweck einzufordern.
Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel während des Aufenthalts.
Eine Verlängerung des Visums kann beim Innenministerium (Adresse s. Gültigkeitsdauer) oder bei der zuständigen namibianischen Vertretung beantragt werden.
Hinweis: Alle Reisedokumente müssen mindestens zwei freie Seiten enthalten und in einwandfreiem Zustand sein.
Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren).
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Minderjährige unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine internationale Geburtsurkunde oder eine beglaubigte Übersetzung in englischer Sprache der Geburtsurkunde mit sich führen. In der Geburtsurkunde müssen beide Eltern aufgeführt sein. Bei Einreise von minderjährigen Kindern mit nur einem Elternteil oder ohne Eltern/Sorgeberechtigte wird eine beglaubigte Einverständniserklärung (eidesstattliche Versicherung („affidavit“) der nicht anwesenden Eltern/ Erziehungsberechtigten in englischer Spache gefordert, die u. a. die Reisepassnummer des Minderjährigen enthalten muss. Außerdem müssen eine Passkopie und die Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils vorgelegt werden. Auch ein alleiniges Sorgerecht muss ggf. nachgewiesen werden. Beglaubigungen müssen von einem namibischen Notar oder Auslandsvertretung stammen.
Allein reisende Minderjährige müssen bei Einreise außerdem die Kontaktdaten ihres Aufenthaltsorts in Namibia angeben sowie ein Bestätigungsschreiben und eine Passkopie und ggf. eine Kopie der Aufenthaltserlaubnis der einladenden Person vorlegen.
Für die Mitnahme von Hunden und Katzen nach Namibia gelten strenge veterinärmedizinische Vorschriften und Quarantänebestimmungen.
Aktuelle Antragsformulare und Merkblätter stehen auf der offiziellen Website der Botschaft der Republik Namibia zum Download bereit.
Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein und mindestens 3 freie Seiten enthalten.
Hinweis: Der Reisepass muss in einwandfreiem Zustand sein.
Einreisebestimmungen & Visumpflicht:
Für die Einreise nach Namibia benötigen Staatsangehörige vieler Länder ein Visum. Die genehmigte Aufenthaltsdauer beträgt bei der Einreise in der Regel bis zu 30 Tage (mit der Möglichkeit zur Mehrfacheinreise) und kann vor Ort beim namibischen Innenministerium (Ministry of Home Affairs, Immigration, Safety and Security) auf insgesamt bis zu 90 Tage verlängert werden.
Visum bei der Ankunft (Visa on Arrival) & Online-Beantragung:
Staatsangehörige zahlreicher Staaten – darunter fast alle EU-Länder (Ausnahmen: Malta und Zypern benötigen ein Visum vorab), die Schweiz, die Türkei, Großbritannien, die USA, Kanada, Australien und Neuseeland – sind berechtigt, ein Visa on Arrival zu nutzen oder den Antrag vorab online einzureichen.
Das Visum bei der Ankunft kann an folgenden ausgewählten Grenzposten und Ankunftspunkten ausgestellt werden:
Das Visum kann vorab online über das offizielle Portal mhaiss.gov.na beantragt werden. An vielen der genannten Grenzübertritte ist die Ausstellung des Visums bei der Ankunft auch ohne vorherige Online-Registrierung möglich.
Übersicht der berechtigten Länder für Visa on Arrival / E-Visum:
Wichtiger Hinweis zur Aufenthaltsdauer:
Die bei der Einreise tatsächlich im Pass eingetragene genehmigte Aufenthaltsdauer variiert je nach Grenzbeamten. Reisende sollten den Stempel im Pass sofort bei der Einreise auf Richtigkeit prüfen und die eingetragene Anzahl der Tage gegebenenfalls direkt vor Ort reklamieren, um ungewollte Überschreitungen (Overstay) zu vermeiden.
Staatsangehörige von Ländern, die nicht für das Visa on Arrival zugelassen sind, müssen ihr Visum vor Antritt der Reise bei der zuständigen namibischen Botschaft bzw. Auslandsvertretung beantragen.
Stand - Thu, 17 Sep 2026 15:45:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Thu, 17 Sep 2026 15:46:03 +0200)
Letzte Änderungen:
Reiseinfos – Infrastruktur/Verkehr
Redaktionelle Änderungen
Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.
Die politische Lage in Namibia gilt als stabil. Dennoch:
Eigentumsdelikte können in ganz Namibia vorkommen, insbesondere in Windhuk und in abgelegenen Gebieten. Es sind Überfälle auf Reisende durch teils schwer bewaffnete Kriminelle bekannt. Dabei werden auch Touristenunterkünfte (auch Campingplätze) gezielt ins Visier genommen.
In Windhuk ereignen sich Raubüberfälle vor allem an Sonn- und Feiertagen, wenn weniger Menschen unterwegs sind (z.B. auf Spaziergänger am Stadtrand wie Farm Windhuk, Avis Damm und Lovers Hill, aber auch mitten in der Innenstadt).
Vereinzelt wurden Reisende nach Übernahme eines Mietwagens gezielt vom Flughafen bis zu ihrer Unterkunft verfolgt, durch Ablenkungen (z.B. Hinweis auf einen angeblichen technischen Defekt) zum Anhalten gebracht und ausgeraubt. Dabei wurden u.a. Fahrzeuge mit Regierungskennzeichen benutzt.
Bei Nutzung von Taxis, in denen sich außer dem Fahrer bereits andere Personen befinden, besteht ein erhöhtes Risiko für Überfalle bzw. Diebstähle.
Reisende sind aufgrund der mitgeführten Kameraausstattung etc. bevorzugte Opfer von Raubüberfällen; auch Kreditkartenbetrug kommt häufig vor.
Vor allem im September und Oktober kann es aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen zu Buschbränden kommen. Auch in Tourismusgebieten muss mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur gerechnet werden.
Insbesondere Gebiete im Norden Namibias zwischen der Etosha-Pfanne und der angolanischen bzw. sambischen Grenze können in der Regenzeit von Januar bis April von Überschwemmungen betroffen sein. Straßen können dann nur eingeschränkt nutzbar sein.
Trockenflussbetten („Rivières") im ganzen Land können sich in der Regenzeit in kürzester Zeit zu reißenden Flüssen entwickeln.
In Namibia herrscht Linksverkehr. Das Straßennetz ist gut ausgebaut; bis auf die Hauptverkehrsstraßen handelt es sich hauptsächlich um Schotterpisten. Das Unfallrisiko von Überlandfahrten wird oft unterschätzt. Die Entfernung plötzlich auftauchender Wildtiere zum eigenen Kfz ist oft schwer einzuschätzen. Übermüdung, Unkonzentriertheit oder kurze Ablenkung können insbesondere wegen des sehr geringen Verkehrsaufkommens zu schweren Verkehrsunfällen führen. Rettungssanitäter erreichen in abgelegenen Gebieten die Unfallstelle z. T. erst nach Stunden, was bei schweren Verletzungen lebensgefährlich sein kann.
Es muss stets mit gefährlichen Überholmanövern auch in nicht einsehbaren Streckenabschnitten gerechnet werden. Taxis wechseln zur Aufnahme von Passagieren oft plötzlich und völlig unberechenbar Fahrtrichtung und -spur.
Lokale Mietwagenfirmen statten Mietwagen in der Regel mit einem GPS-Gerät („GPS-Tracker") aus, das es erlaubt, die gefahrene Strecke und Geschwindigkeit des Fahrzeugs jederzeit nachprüfen zu können. Schon bei geringfügiger Geschwindigkeitsübertretung erlischt bei einigen Mietwagenfirmen bzw. Versicherungen jeglicher Versicherungsschutz.
Im Schadensfall haben Versicherungen lokaler Mietwagenfirmen die Beweislast des Öfteren umgekehrt: vom Versicherten wurde der Nachweis verlangt, Schäden nicht fahrlässig verursacht zu haben. Dies kann weitreichende Folgen bis hin zu einer strafrechtlichen Verfolgung und Verhaftung haben.
Die Treibstoffversorgung in den Lodges der staatlichen Namibia Wildlife Resorts (NWR) ist nicht gewährleistet.
Die namibische Regierung hat in den Nationalparks im Norden Namibias die offiziellen Maßnahmen zur Bekämpfung der Wilderei intensiviert.
Die Grenze zu Angola ist an verschiedenen Stellen gar nicht oder nur durch einen niedrigen Drahtzaun markiert. Wer die Grenze (auch nur für wenige Meter) illegal überschreitet, muss mit der Festnahme durch die namibische oder angolanische Grenzpolizei, Geldbuße und/oder Haftstrafe rechnen.
Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.
Offen gelebte Homosexualität gilt in Namibia als unerwünschtes Verhalten. 2024 wurde ein Gesetz, dass gleichgeschlechtliche Handlungen zwischen Männern durch das sog. "Sodomie-Verbot" unter Strafe stellte, durch den Obersten Gerichtshof als verfassungswidrig und ungültig erklärt; die namibische Regierung legte Berufung gegen die Entscheidung ein.
Gleichgeschlechtliche Partnerschaften wurden höchstrichterlich als verfassungsgemäß anerkannt. Regierung und Parlament haben allerdings das Ehegesetz (Marriage Act 2024) so angepasst und verabschiedet, dass gleichgeschlechtliche Ehen (auch wenn diese außerhalb Namibias geschlossen wurden) nicht anerkannt werden. Das Gesetz ist noch nicht in Kraft getreten.
Es gibt besondere Bestimmungen für den Besitz von und Handel mit Edelsteinen, Waffen, Munition und dergleichen sowie den Handel mit Drogen.
Landeswährung ist der namibische Dollar (NAD). Daneben wird im Alltag auch der südafrikanische Rand (ZAR) als Zahlungsmittel akzeptiert. Beide Währungen sind im Verhältnis 1:1 aneinandergekoppelt. Geldabhebungen sind mit allen gängigen Kreditkarten sowie Debitkarten (Girocard, Maestro) möglich.
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein und noch mindestens drei freie Seiten enthalten. Sie müssen in einwandfreiem, unbeschädigten Zustand sowie gut lesbar sein.
In Einzelfällen kam es zu Problemen mit den Einreisebehörden am Flughafen und an den Grenzen auf dem Landweg, da die Gültigkeitsdauer von Einreisesichtvermerken willkürlich festgelegt wurde.
Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.
Bei der Weiterreise mit Kindern nach Südafrika sind die geltenden Einreisebestimmungen unbedingt zu beachten, da ansonsten die Einreise durch die südafrikanischen Grenzbeamten verwehrt wird. Weitere Informationen bieten die Reise- und Sicherheitshinweise Südafrika - Reisedokumente.
Seit April 2025 können deutsche Staatsangehörige zu touristischen Zwecken nur mit gültigem Visum nach Namibia einreisen. Dieses Visum wird mit einer Gültigkeit von 90 Tagen erteilt und berechtigt im Regelfall zur mehrfachen Einreise (sog. „multiple entry").
Folgende Arten der Visumsbeantragung stehen zur Verfügung:
In allen anderen Fällen - auch für Geschäftsreisen oder unbezahlte Tätigkeiten wie Praktika, Studienaufenthalte, Freiwilligendienste etc. - ist ein Visum erforderlich, das frühzeitig vor Einreise beantragt werden muss. Der Antrag kann online oder direkt bei der namibischen Botschaft gestellt werden.
Journalisten benötigen für eine Tätigkeit in Namibia ein Arbeitsvisum sowie unter Umständen eine - am besten vor der Einreise - beim namibischen „Ministry of Information and Communication Technology" einzuholende Akkreditierung. Die Genehmigungsdauer beträgt bis zu vier Wochen. Ansprechpartner für diesbezügliche Fragen und Anträge ist die Botschaft der Republik Namibia.
Bei der Einreise nach Namibia von Südafrika aus gelten besondere Einreisebestimmungen. Jedes Überziehen eines Visums führt zur Erklärung zur unerwünschten Person und zu einer Einreisesperre. Für die Ein- und Durchreise mit minderjährigen Kindern sind das Mitführen einer internationalen Geburtsurkunde, aus der die Eltern ersichtlich sind, sowie gegebenenfalls einer Einverständniserklärung des nicht begleitenden Elternteils oder eines Nachweises des alleinigen Sorgerechts erforderlich. Detaillierte und verbindliche Informationen bietet die zuständige südafrikanische Auslandsvertretung.
Unter Verweis auf die Einreisebestimmungen benachbarter Länder ist es derzeit gängige Praxis an namibischen Grenzkontrollstellen, bei der Ein- und Ausreise minderjähriger Kinder die Sorgerechtslage zu prüfen. Personen unter 18 Jahren müssen neben dem Reisepass eine Geburtsurkunde vorweisen können, in der die Eltern aufgeführt sind.
Erforderlich ist eine internationale Geburtsurkunde bzw. gegebenenfalls eine beglaubigte englische Übersetzung.
Unbegleitete minderjährige Kinder benötigen zur Ein- und Ausreise die Zustimmung beider Elternteile (ein „Affidavit" in englischer Sprache), dass das Kind alleine reisen darf. Die beglaubigten Kopien der Reisepässe beider Elternteile müssen dem Affidavit angeheftet werden.
Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung "Affidavit", Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht oder Sterbeurkunde oder Negativbescheinigung des deutschen Jugendamts, wenn die minderjährige Person in Deutschland wohnhaft ist).
Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen neben der Geburtsurkunde des Kindes eidesstattliche Versicherungen, Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.
Alleinreisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben einschließlich Kontaktdaten und Wohnanschrift, eine Passkopie und gegebenenfalls eine Kopie der namibischen Aufenthaltserlaubnis derjenigen Person vorlegen, zu der sie in Namibia reisen.
Eidesstattliche Versicherungen bedürfen der Beglaubigung durch einen „Commissioner of oaths" (in Namibia), einen Notar oder eine namibische Auslandsvertretung.
Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können nicht ausgeschlossen werden. Detaillierte und verbindliche Informationen sind beim namibischen Ministry of Home Affairs and Immigration oder der für den Wohnort zuständigen namibischen Auslandsvertretung erhältlich.
Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 50.000 USD möglich, muss ab einem Betrag von 5.000 NAD jedoch bei Einreise deklariert werden.
Die Ausfuhr ist für Reisende auf den Betrag begrenzt, der eingeführt wurde.
Für Reisen zwischen den Mitgliedsstaaten der Southern African Customs Union SACU (Botsuana, Eswatini, Lesotho, Namibia und Südafrika) gibt es keine Beschränkungen.
Jagdwaffen müssen bei der Einreise an einem speziell eingerichteten Schalter im Gepäckabholbereich des Flughafens vorgezeigt werden. Die Nummer jeder Waffe wird in ein dort ausliegendes Antragsformular eingetragen. Aufgrund des Antrags wird dann sofort eine zeitlich begrenzte Waffenlizenz für Namibia erteilt. Die Einfuhr von Faustfeuerwaffen ist nicht gestattet.
Ein gültiger Jagdschein des Heimatlandes ist nicht erforderlich: Ausländische Jäger dürfen nur zusammen mit einem namibischen, staatlich lizenzierten Jagdführer bzw. Berufsjäger jagen. Dieser beschafft für die Jäger die nötige Jagderlaubnis vom namibischen Ministerium für Umwelt und Tourismus.
Bei der Ausfuhr von Antiquitäten und Souvenirs sind die Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) zu beachten. Produkte aus in Annex I zu diesem Übereinkommen aufgeführten Tieren dürfen nicht aus Namibia ausgeführt werden. Dies gilt auch, wenn sie in Schmuck oder Kleidung eingearbeitet sind (z. B. Elefantenhaarschmuck). Eine Ausfuhr von Produkten aus Tieren, die in Annex II aufgeführt sind, kommt möglicherweise mit einer entsprechenden Genehmigung in Frage. Hierüber sollten sich Reisende vor dem Kauf durch Rückfrage bei den namibischen Behörden oder beim deutschen Zoll vergewissern. Die Erteilung einer Ausfuhrgenehmigung aus Namibia beinhaltet nicht automatisch die Einfuhrgenehmigung nach Deutschland. Nähere Informationen bietet CITES.
Die Einreise mit Tieren ist nur mit entsprechender Einreisegenehmigung möglich. Die Veterinary Association of Namibia hat dazu weitere Informationen zusammengestellt.
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Namibia selbst ist kein Gelbfiebergebiet.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Meningokokken-Impfung und Cholera-Impfung sind in der Regel nicht notwendig.
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Die medizinische Versorgung in Namibia ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung sind in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie etlichen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Der Anteil an der gefährlichen Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:
- Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Durch Zecken kann das afrikanische Zeckenbissfieber, eine Rickettsiose, sowie selten Krim-Kongo-Fieber übertragen werden.
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) und Typhus treten auch bei Reisenden auf. In Namibia wurde Poliomyelitis (cVDPV-2) nachgewiesen.
In Namibia besteht ein Risiko für Mpox und Tuberkulose; das Risiko für Meningokokken-Erkrankungen ist sehr gering. Diese Erkrankungen werden i.d.R. durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen.
HIV-Infektionen, Mpox und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können auch durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Bei Milzbrand handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann und vorrangig im Nordosten/ Caprivi auftritt. Krim-Kongo-Fieber kann neben der Übertragung durch Zecken auch durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (Blut oder Fleisch) übertragen werden. Vor allem in ländlichen Regionen kommen Giftschlangen vor.
Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann und vor allem im Norden des Landes (Provinzen West-Kavango, Ost-Kavango und Sambesi) vorkommt. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. Ggf. weitere Hinweise zu Brandsaison oder anderweitiger Saisonalität.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.
Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
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Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise
Republik Namibia.
824.292 qkm.
2.540.905 (UNO Schätzung 2020).
2,7 pro qkm.
Windhoek.
Namibia liegt im südwestlichen Afrika. Das überwiegend karge Land grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botswana und im Süden an Südafrika, der Sambesi (ehemals Caprivi-Zipfel), eine schmale Landzunge im Nordosten des Landes, grenzt an Sambia und Simbabwe. Der 1280 km lange Küstenstreifen ist einer der eindruckvollsten der Welt. Die riesigen Wanderdünen der Namib-Wüste an der Küste erstrecken sich 80-130 km landeinwärts (bedecken damit 15% der gesamten Landesfläche). Die Ausläufer eines von Nord nach Süd verlaufenden Plateaus senken sich nach Osten zur Kalahari-Wüste hin ab. Im Nordwesten erheben sich die 66.000 qkm umfassenden Kaokoveld-Berge, tiefer im Landesinneren erstreckt sich die riesige Etoscha-Pfanne. Gras- und Buschland umgibt diesen flachen, oft ausgetrockneten Salzsee, der Heimat zahlloser Wildtiere ist. Das Etoscha-Tierreservat ist eines der schönsten Afrikas und von Menschenhand fast völlig unangetastet.
Republik (im Commonwealth) seit 1990. Verfassung von 1990. Parlament: Nationalversammlung mit 72, Nationalrat mit 26 Mitgliedern. Die Direktwahl des Staatsoberhauptes findet alle 5 Jahre statt. Namibia wurde als letzte Kolonie Afrikas 1990 unabhängig (ehemalige deutsche Kolonie Südwestafrika, seit 1920 von Südafrika verwaltet).
Netumbo Nandi-Ndaitwah, seit März 2025.
Elijah Ngurare, seit März 2025.
220 V, 50 Hz, dreipolige Stecker. Adapter erforderlich, die im Land erhältlich sind. In Weltreise-Stecker-Sets befindet sich gewöhnlich kein Stecker für Namibia.
Elijah Ngurare, seit März 2025.
Namibia ist ein Land im südlichen Afrika, dessen Antlitz von riesigen Felsenschluchten, brennend heißen Wüsten und den Wracks halb versunkener Schiffe an der Skelettküste bestimmt wird. Die Tierwelt Namibias ist beeindruckend – von den legendären Wüstenpferden der Namib bis hin zu den seltenen Wüstenelefanten und Spitzmaulnashörnern im Norden.
Namibia ist im Wesentlichen ein Wüstenstaat, dessen Name so viel wie „Ort, wo nichts ist“ bzw. „Land der großen Weite“ bedeutet. Von den riesigen roten Sanddünen in Sossusvlei und den versteinerten Bäumen im Deadvlei bis hin zum gigantischen Fish River Canyon bietet das Land eine epische Weite und Stille.
Der Norden Namibias bildet einen grünen Kontrast zur Wüste mit dichtem Buschland und üppiger Vegetation. Der Etosha-Nationalpark mit seiner riesigen Salzpfanne zählt zu den herausragenden Safari-Zielen Afrikas, wo Elefanten, Löwen, Nashörner und Giraffen an den Wasserlöchern beobachtet werden können. Historische Einflüsse, deutsche Kolonialarchitektur sowie Städte wie Windhoek und Swakopmund verleihen dem Land seinen ganz eigenen Charakter.
Die meisten internationalen Besucher erreichen Namibia über den Hosea Kutako International Airport (WDH), etwa 45 km östlich von Windhoek. Der Flughafen Walvis Bay (WVB) wird ebenfalls international angeflogen (hauptsächlich Verbindungen ab Kapstadt und Johannesburg).
Direktverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum:
Discover Airlines (4Y) bietet Direktflüge von Frankfurt/Main sowie saisonal von München nach Windhoek (Hosea Kutako) an. Zubringerflüge nach Frankfurt oder München stehen u. a. mit Lufthansa (LH) ab zahlreichen deutschen Flughäfen, mit Swiss (LX) ab Zürich und Genf sowie mit Austrian Airlines (OS) ab Wien zur Verfügung.
Umsteigeverbindungen & weitere Fluggesellschaften:
Verbindungen mit Zwischenstopp werden u. a. angeboten von:
Flugdauer:
Frankfurt/M. – Windhoek: ca. 10 Std. 15 Min. (nonstop);
München – Windhoek: ca. 10 Std. 30 Min. (nonstop, saisonal);
Zürich – Windhoek: ab ca. 12 Std. 10 Min. (mit Umstieg);
Wien – Windhoek: ab ca. 13 Std. 05 Min. (mit Umstieg).
Windhoek Hosea Kutako International Airport (WDH) liegt 42 km östlich von Windhoek (Fahrtzeit: 35 Min.). Bank, Post, Autovermietung, Duty-free-Shops, Bars, Restaurants. Airportbusse und Taxis stehen zur Verfügung. Busse halten an allen großen Hotels in Windhoek.
Keine.
Die angrenzenden Nachbarländer Angola, Botswana, Südafrika und Sambia sind von Namibia aus gut über den Landweg erreichbar. Die Grenzübergänge sind über gut ausgebaute Straßen angebunden und für Reisende mit gültigen Reisedokumenten in der Regel problemlos zu passieren.
Beliebte Grenzrouten:
Fernbusse:
Regelmäßige Fernbusverbindungen (u. a. Nachtbusse von Intercape) verkehren zwischen Windhoek und südafrikanischen Metropolen wie Kapstadt und Johannesburg. Weitere internationale Busverbindungen bestehen nach Botswana und Sambia.
Maut & Straßengebühren:
In Namibia gibt es zwar kein Mautsystem mit Mautstellen auf den Straßen, für ausländische Fahrzeuge (z. B. bei der Einreise mit einem Mietwagen aus Südafrika) wird an den Grenzen jedoch eine Straßennutzungsgebühr (Cross-Border Road User Charge) erhoben.
Fahrtdokumente & Führerschein:
Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist das Mitführen eines Internationalen Führerscheins (oder einer amtlich beglaubigten englischen Übersetzung) gesetzlich vorgeschrieben und wird bei Polizeikontrollen sowie von Autovermietungen verlangt.
Es gibt im regulären Fahrplan keine internationalen Passagierzugverbindungen nach Namibia. Der grenzüberschreitende Zugverkehr auf den Strecken zwischen Windhoek und Kapstadt bzw. Johannesburg ist eingestellt; für diese Verbindungen müssen Reisende auf Fernbusse zurückgreifen.
Exklusive Luxuszüge:
Der Luxuszugbetreiber Rovos Rail bietet mehrmals im Jahr mehrtägige All-inclusive-Zugreisen zwischen Südafrika und Namibia an (u. a. auf der spektakulären Route zwischen Pretoria und Walvis Bay nahe Swakopmund). Diese mehrtägigen Bahnreisen sind mit umfangreichen Ausflugsprogrammen kombiniert.
Häfen: Der wichtigste und modernste Tiefseehafen Namibias befindet sich in Walvis Bay (Walfischbucht). Einen weiteren, kleineren Hafen besitzt Lüderitz.
Schiffsverbindungen: Es gibt keine regulären internationalen Passagier- oder Fährverbindungen nach Namibia. Walvis Bay und Lüderitz werden jedoch im Rahmen von internationalen Kreuzfahrten regelmäßig von Passagierschiffen angefahren.
Namibia ist kein klassisches Ganzjahres-Kreuzfahrtziel, jedoch laufen verschiedene Expeditions- und Luxuskreuzfahrtschiffe auf Routen entlang der westafrikanischen Küste regelmäßig die Häfen Walvis Bay und Lüderitz an.
Weltreisen & Passagen ab Europa:
Auf mehrwöchigen Teilstrecken oder Weltreisen legen unter anderem Schiffe von AIDA und Phoenix Reisen (ab Hamburg bzw. Bremerhaven) sowie Cunard (ab Southampton) Zwischenstopps in Namibia ein.
Drehkreuze für den nationalen Flugverkehr sind die beiden Flughäfen Windhoeks: der internationale Hosea Kutako International Airport (WDH) sowie der stadtnah gelegene Regionalflughafen Eros Airport (ERS).
Linienflüge im Inland:
FlyNamibia bietet regelmäßige Inlandsverbindungen ab dem Flughafen Eros zu Zielen wie Ondangwa, Katima Mulilo, Rundu und Lüderitz an. Da manche Strecken nicht täglich bedient werden, empfiehlt sich eine genaue Abstimmung des Reiseplans mit den aktuellen Flugplänen.
Safari-Shuttles & Charterflüge:
Spezielle Safari-Shuttleflüge verbinden Windhoek direkt mit touristischen Highlights wie Sossusvlei, Swakopmund oder der Etosha-Region. Zudem steuern kleine Charterflugzeuge abgelegene Lodges, private Schutzgebiete und unbefestigte Landepisten im ganzen Land an. Inlandsflüge verkürzen die Fahrzeiten erheblich, sind jedoch deutlich teurer als Mietwagenreisen und unterliegen auf Kleinflugzeugen oft strengen Gepäckbeschränkungen (z. B. Weichgepäck-Pflicht).
Das Straßennetz Namibias umfasst rund 42.000 Kilometer und verbindet sämtliche Ortschaften sowie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Selbstfahrer-Rundreisen mit dem Mietwagen sind daher eine der beliebtesten Möglichkeiten, Namibia zu erkunden.
Straßenverhältnisse & Fahrzeugwahl:
Während die Hauptverbindungsstraßen gut ausgebaut und meist asphaltiert sind, bestehen viele Nebenstrecken aus Schotter-, Kies- oder Sandpisten (Gravel Roads). Ein Fahrzeug mit erhöhter Bodenfreiheit (z. B. ein SUV) ist dringend zu empfehlen. Für abgelegene Regionen oder Strecken durch tiefen Sand ist ein Allradfahrzeug (4x4) unerlässlich.
Klassische Selbstfahrer-Route:
Eine der populärsten Rundreisen führt von Windhoek nach Norden zum Etosha-Nationalpark, weiter nach Westen Richtung Twyfelfontein und zur Skelettküste, anschließend entlang der Küste nach Walvis Bay und Swakopmund sowie im Landesinneren zu den Sanddünen von Sossusvlei, bevor es zurück nach Windhoek geht.
Maut:
In Namibia gibt es keine mautpflichtigen Straßen im Inlandsverkehr.
Tankstellen & Bezahlung:
In größeren Ortschaften und entlang der Hauptverkehrsachsen stehen ausreichend Tankstellen zur Verfügung. Da die Distanzen im ländlichen Raum sehr groß sein können, sollte jede Gelegenheit zum Volltanken genutzt werden. Beachten Sie, dass an abgelegeneren Tankstellen oft nur Barzahlung möglich ist.
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Straßennetz & Zustand:
Rund 5.400 Kilometer des gesamten Straßennetzes sind asphaltiert. Gute Teerstraßen verbinden Windhoek mit den wichtigsten Zentren wie Swakopmund, Walvis Bay, Keetmanshoop, Otjiwarongo sowie mit der Grenze zu Südafrika. Das ländliche Straßennetz und die Pisten in den Nationalparks bestehen größtenteils aus Schotter, verfestigtem Sand oder Salz.
Fahrbedingungen & Pisten (Gravel Roads):
Hauptpisten werden zwar regelmäßig instand gehalten und von Spurrillen befreit, sodass sie meist auch mit normalen PKW gut befahrbar sind. Dennoch muss jederzeit mit Schlaglöchern, Sandverwehungen, tiefen Rillen und losem Splitt gerechnet werden. Nach Regenfällen können Schotterpisten stellenweise rutschig oder unpassierbar werden. Abseits der Hauptverkehrsachsen ist ein Allradfahrzeug (4x4) dringend ratsam.
Gefahren & Nachtfahrten:
Da viele Straßen nicht eingezäunt sind, überqueren Wild- und Nutztiere häufig die Fahrbahn – besonders in den Dämmerungsstunden (Morgengrauen und Abenddämmerung). Nachtfahrten sollten wegen der stark eingeschränkten Sicht, unbeleuchteter Hindernisse und des extrem hohen Risikos von Wildunfällen generell vermieden werden.
Straßenkategorien in Namibia:
Das Straßennetz ist in vier Hauptkategorien unterteilt:
Mietwagenangebot & Standorte:
Mietwagen sind in Windhoek, Walvis Bay sowie direkt am Hosea Kutako International Airport (WDH) bei zahlreichen internationalen und lokalen Anbietern erhältlich.
Empfohlenes Fahrzeug:
Während viele Standardrouten in der Trockenzeit auch mit einem normalen PKW befahrbar sind, wird für Routen abseits der Hauptachsen sowie für ländliche Schotterpisten ein Fahrzeug mit hoher Bodenfreiheit (z. B. SUV) dringend empfohlen. Für Fahrten in abgelegene Regionen oder durch tiefen Sand ist ein Allradfahrzeug (4x4) unerlässlich.
Mietbedingungen & Mindestalter:
Das gesetzliche Mindestalter zum Autofahren liegt bei 18 Jahren. Die meisten Autovermietungen verlangen jedoch ein Mindestalter von 21 bis 23 Jahren (bei großen 4x4-Geländewagen oft 25 Jahre) sowie den Besitz des Führerscheins seit mindestens einem bis zwei Jahren. Für Fahrer unter 25 Jahren erheben viele Vermieter vor Ort eine zusätzliche Jungfahrergebühr.
Erforderliche Dokumente:
Neben dem nationalen Führerschein (Scheckkarte) verlangen Autovermieter und Polizeikontrollen zwingend das Mitführen eines Internationalen Führerscheins (oder einer amtlich beglaubigten englischen Übersetzung).
Taxis:
In größeren Städten wie Windhoek, Swakopmund und Walvis Bay stehen Taxis flächendeckend zur Verfügung. Die meisten Fahrzeuge verfügen über keine Taxameter, weshalb der Fahrpreis zwingend vor Beginn der Fahrt vereinbart werden sollte.
Sicherheitshinweis zu Taxis:
Aus Sicherheitsgründen sollten Reisende niemals in ein Taxi einsteigen, in dem sich außer dem Fahrer bereits andere Fahrgäste befinden (Sammeltaxis/Shared Taxis). Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass unterwegs keine fremden Personen hinzusteigen.
Fahrdienst-Apps (Ride-Hailing):
In Städten wie Windhoek, Swakopmund und Walvis Bay stehen zudem app-basierte Fahrdienste wie Yango, LEFA und Bolt zur Verfügung. Diese bieten feste Tarife, Ortung per GPS und gelten als besonders sichere und bequeme Alternative für Stadtfahrten.
Fahrradtouren & Mieträder:
In touristischen Zentren und Städten wie Swakopmund oder Windhoek werden organisierte Fahrradtouren sowie Mieträder (u. a. Mountainbikes und Fatbikes für Wüstentouren) angeboten.
Bedingungen & Praktikabilität:
Während Mountainbiking und geführte Abenteuertouren sehr beliebt sind, eignet sich das Fahrrad aufgrund der enormen Distanzen, der extremen Hitze am Tag und der spärlichen Versorgungsinfrastruktur kaum als alltägliches Transportmittel für Überlandstrecken.
Sicherheit im Straßenverkehr:
Autofahrer in Namibia sind grundsätzlich an Radfahrer gewöhnt. Auf unbefestigten Schotterpisten (Gravel Roads) ist jedoch wegen des losen Untergrunds, Staubentwicklung und schlechterer Sichtverhältnisse erhöhte Vorsicht geboten.
Fernbusse (Intercape):
Die komfortablen und preiswerten Fernbusse von Intercape verbinden Windhoek regelmäßig mit den wichtigsten Städten des Landes – darunter Swakopmund, Walvis Bay, Keetmanshoop, Otjiwarongo, Grootfontein und Katima Mulilo. Zudem werden grenzüberschreitende Strecken nach Südafrika, Botswana, Sambia und Simbabwe bedient.
Sammeltaxis & Minibusse (Combis):
Lokale Minibusse (vor Ort als Combis bekannt) bieten zusätzliche Verbindungen zwischen Städten und kleineren Orten. Sie verkehren ohne festen Fahrplan und fahren meist erst ab, wenn alle Sitzplätze belegt sind.
Organisierte Bustouren:
Lokale Reiseveranstalter bieten zudem geführte Rundreisen und mehrtägige Bustouren im Reisebus durch die verschiedenen Regionen Namibias an.
Verkehrsbestimmungen:
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
Hilfe bei Pannen & Notfällen:
Mietwagen-Pannen:
Bei Unfällen oder Pannen mit dem Mietwagen ist immer die Autovermietung der erste Ansprechpartner. Die meisten Mietwagenanbieter stellen eine 24-Stunden-Notfallnummer bereit oder organisieren im Bedarfsfall einen Abschlepp- und Bergungsdienst.
ADAC-Notruf & Partnerclub:
Der ADAC-Auslands-Notruf bietet Mitgliedern sowie Inhabern eines Auslandskranken- und Unfallschutzes rund um die Uhr Unterstützung (Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22; medizinische Notfälle: Tel. +49 (0)89 76 76 76).
Partnerclub vor Ort ist der Automobilverband von Namibia (AA Namibia) in Windhoek (Tel. +264 (0)61 22 42 01, 24/7-Notfall-Hotline: +264 (0)81 555 9432).
Sicherheits- & Kommunikationstipps für abgelegene Routen:
In ländlichen und abgelegenen Regionen Namibias ist die Mobilfunkabdeckung oft sehr eingeschränkt oder gar nicht vorhanden. Reisende sollten abgelegene Strecken keinesfalls ohne ausreichende Vorräte (insbesondere reichlich Trinkwasser und Reservekraftstoff) befahren. Es wird dringend empfohlen, Angehörige oder die Unterkunft vorab über die geplante Reiseroute und Ankunftszeit zu informieren.
Führerschein & Dokumentenpflicht:
Fahrzeugführer müssen in Namibia stets ihren gültigen nationalen Führerschein im Original mitführen.
Zu Fuß durch das Stadtzentrum:
Das Zentrum von Windhoek rund um die Independence Avenue lässt sich gut zu Fuß erkunden, da viele historische Sehenswürdigkeiten (wie die Christuskirche, die Tintenpalast-Gärten oder das Alte Feste-Museum) nahe beieinander liegen. Wegen des hügeligen Stadtgebiets, der hohen Temperaturen sowie zur eigenen Sicherheit bei Dämmerung und Dunkelheit sind für längere Strecken jedoch Verkehrsmittel zu empfehlen.
Taxis & Fahrdienst-Apps:
Für Wege außerhalb des unmittelbaren Zentrums stehen Taxis zur Verfügung. Neben regulären Straßentaxis sind in Windhoek vor allem app-basierte Fahrdienste wie Yango, LEFA und Bolt eine sichere, bequeme und transparente Wahl mit Festpreisen. Bei gewöhnlichen Taxis sollte der Fahrpreis mangels Taxameter vor Fahrtantritt vereinbart werden.
Schienennetz & Personenzugverkehr:
Namibia verfügt zwar über ein umfangreiches Streckennetz, das von der staatlichen Eisenbahngesellschaft TransNamib betrieben wird, die regulären Passagierverbindungen sind jedoch sehr stark eingeschränkt. Der Großteil des Schienenverkehrs besteht aus Gütertransporten. Für Touristen und Rundreisende ist der reguläre Zugverkehr daher keine praktische Option, um das Land zu bereisen – als Hauptverkehrsmittel dienen Straßen (Mietwagen, Fernbusse) oder Inlandsflüge.
Erlebnis- & Luxuszüge:
Hinweis: Bahninteressierte Reisende sollten sich vor der Reiseplanung unbedingt über den aktuellen Betriebsstatus lokaler Zugverbindungen informieren.
Küstenschifffahrt & Fähren:
Namibia verfügt über kein reguläres Passagier- oder Fährnetz entlang seiner Atlantikküste. Trotz der langen Küstenlinie bestehen keine Fahrverbindungen auf dem Seeweg zwischen Städten oder Küstenorten. Die Häfen in Walvis Bay (Tiefseehafen) und Lüderitz (kleinerer Hafen) dienen primär dem Frachtverkehr sowie der Zwischenstation für internationale Kreuzfahrtschiffe.
Bootsausflüge & Exkursionen:
Schiffs- und Bootsfahrten werden ausschließlich als touristische Ausflüge angeboten, nicht als Transportmittel:
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Die medizinische Versorgung in den städtischen Bereichen liegt weit über dem afrikanischen Durchschnitt. In allen größeren Orten findet man Krankenhäuser und Apotheken. Die Ärzte stehen im Telefonbuch unter "Medical Practioners".
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Medikamente gegen Durchfall, Fieber und Schmerzen sowie Verbandstoff, Pflaster und Wunddesinfektion sollten unbedingt mitgenommen werden. Serum gegen Schlangenbisse und Skorpionstiche sollte u. U. mitgeführt werden.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.
[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus einem der von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete kommen. Es wird ebenfalls keine Impfbescheinigung verlangt, wenn in einem Land der Infektionszone zwischengelandet wurde, und dort der Transitraum nicht verlassen wurde bzw. der Aufenthalt im Transit mehr als 12 Stunden gedauert hat. Personen, die auf Verlangen keine Gelbfieber-Impfbescheinigung vorlegen können, müssen sich einer 6-tägigen Quarantäne unterziehen oder werden ins Herkunftsland zurückgeschickt.
Bei Kindern unter 9 Monaten und Frauen im ersten Drittel einer Schwangerschaft wird nicht auf einer Impfbescheinigung bestanden.
[3] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
[4] Ein hohes Malariarisiko besteht ganzjährig im Norden und Nordosten des Landes (Sambesi/Caprivi-Streifen, Kavango-West, Kavango-Ost, Ohangwena). Ein hohes Malaria-Risiko besteht von Oktober bis April regional im Nordosten von Namibia (in den nordöstlichen Teilen der Distrikte Oshikoto, Otjozondjupa, Omaheke inkl. Städte Grootfontein und Tsumeb). Im Nordosten der Distrikte Oshikoto, Otjozondjupa, Omaheke inkl. den Städten Grootfontein und Tsumeb besteht von Mai bis September ein mittleres Risiko. Ein mittleres Risiko besteht ganzjährig in den restlichen nördlichen Regionen einschl. Kunene, Omusati, Oshana sowie in den weatlichen Anteilen von Oshikoto, Otjozondjupa (im südlichen Teil), Omaheke und dem Etosha Nationalpark. Ein geringes Risiko besteht im Rest des Landes. Als malariafrei gelten Windhuk, die Küste, die Namib-Wüste und die Gebiete um und südlich von Mariental.
Über 99 % vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum (Malaria tropica).
Für die Malariaprophylaxe sind generell langärmelige Kleidung und Mückenschutzmittel empfohlen. In den Gebieten mit hohem Malaria-Risiko sollte man zusätzlich medikamentös einer Malaria-Infektion vorbeugen.
[5] Eine Impfung gegen Meningokokken-Meningitis A,B,C,W,Y ist bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfehlenswert.
[6] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
[7] Eine Impfung gegen Thypus wird bei Langzeitaufenthalt und besonderer Exposition empfohlen.
Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen, v.a. im Caprivi-Streifen vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Die UV-Strahlung ist sehr hoch und kann zu Hautschäden führen. Sonnenschutz durch hautbedeckende Kleidung und Sonnenschutzmittel (LSF > 20) ist daher unbedingt erforderlich.
HIV/Aids ist weit verbreitet. Namibia hat eine der höchsten HIV/Aids-Raten der Welt. HIV/Aids ist eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Die durch die Tse-Tse-Fliege übertragene Schlafkrankheit tritt sehr selten bei Reisenden auf, sporadisch im Norden (Caprivi-Streifen). Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.
1 Namibia-Dollar = 100 Cent. Währungskürzel: N$, NAD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50, 20 und 10 N$. Münzen in den Nennbeträgen von 5 und 1 N$ sowie 50, 10 und 5 Cents. Der Namibia-Dollar ist an den Südafrikanischen Rand gebunden, der ebenfalls in Namibia als gültige Währung akzeptiert wird.
Gängige Kreditkarten wie Visa, Mastercard, American Express und Diners Club werden akzeptiert. Tankstellen akzeptieren nur Bargeld. Es kann auch an Geldautomaten mit der Kreditkarte (vor allem Visa und Maestro) Geld abgeholt werden. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Die Bankkundenkarte kann bei einigen Banken verwendet werden (u. a. Standard Bank, Nedbank).
Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Reiseschecks werden in der Regel in Namibia nicht mehr akzeptiert.
Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.30-12.00 Uhr.
Die Ein- und Ausfuhr von Fremdwährung ist ab einem Gegenwert von 5.000 N$ deklarationspflichtig. Die Landeswährung darf nur bis zu einem Gegenwert von 50.000 US$ eingeführt werden. Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis in Höhe der eingeführten, deklarierten Beträge gestattet.
Bei Reisen zwischen den SACU-Staaten Botsuana, Namibia, Lesotho, Südafrika und Swasiland bestehen keinerlei Ein- und Ausfuhrbeschränkungen.
Amtssprache ist Englisch (7%). Afrikaans (60%) ist Umgangssprache. Deutsch (32%) ist verbreitet; zahlreiche afrikanische Sprachen wie Ovambo und Herero werden ebenfalls gesprochen.
Folgende Artikel können zollfrei nach Namibia eingeführt werden:
200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak (Personen ab 18 J.);
2 l Wein und 1 l Spirituosen (Personen ab 18 J.);
50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette;
Geschenke im Wert bis zu 5.000 N$ (jedoch keine Fernsehgeräte).
Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.
Weitere Informationen sind vom namibischen Zoll erhältlich.
Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl von Namibia ist 00264.
Mobilfunknetz & Netzabdeckung:
In Namibia stehen moderne 3G- und 4G-Mobilfunknetze zur Verfügung. In Windhoek, allen größeren Städten sowie entlang der Hauptverkehrsstraßen ist der Empfang generell sehr gut. In abgelegenen Wüsten- und Schutzgebieten sowie auf entlegenen Farmstraßen kann die Netzabdeckung jedoch lückenhaft sein oder ganz fehlen.
Netzbetreiber & SIM-Karten (SIM-Registrierung):
Die beiden Hauptnetzbetreiber des Landes sind MTC und Telecom Namibia (TN Mobile).
Weitere Informationen zu Tarifen und Netzabdeckung finden Sie direkt bei den Anbietern: MTC Namibia und Telecom Namibia.
WLAN & Wi-Fi-Verfügbarkeit:
Internetzugang über WLAN ist in Unterkünften, Hotels, Safari-Lodges, Gästefarmen, Restaurants und Cafés in Windhoek und anderen größeren Städten weit verbreitet.
Tipp: Wer auch während Überlandfahrten oder in abgelegeneren Gebieten auf stabiles Internet angewiesen ist, sollte das mobile Internet über eine lokale Prepaid-SIM-Karte nutzen.
Postkarten nach Europa sind ca. 1 bis 2 Wochen unterwegs. Briefmarken sind meist direkt an den Rezeptionen größerer Hotels und Lodges erhältlich. Für den zügigen Versand von Dokumenten empfiehlt sich die Nutzung internationaler Kurierdienste (wie DHL oder NamPost Courier).
Namibia verfügt über eine vielfältige und vergleichsweise freie Medienlandschaft, die sowohl staatliche als auch zahlreiche private Zeitungen, Radio- und Fernsehsender umfasst. Die Pressefreiheit wird verfassungsrechtlich geschützt und gilt im afrikanischen Vergleich als vorbildlich.
In der Hauptstadt gibt es eine Auswahl eleganter Geschäfte. Einheimisches Kunstgewerbe kann man in Spezialgeschäften oder auf dem Windhoek-Straßenmarkt erstehen.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr, Sa 09.00-13.00 Uhr. Einige größere Supermärkte haben auch sonntags von 11.00-13.00 und 16.00-19.00 Uhr geöffnet.
Kulinarischer Mix & Deutsche Einflüsse:
Die Küche Namibias spiegelt das vielfältige kulturelle Erbe des Landes wider und vereint indigene afrikanische Kochtraditionen mit starken deutschen und südafrikanischen Einflüssen. Deutscher Einfluss zeigt sich bis heute in zahlreichen Bäckereien, Konditoreien und Restaurants, die frisches Brot, Brötchen, Apfelstrudel, Schwarzwälder Kirschtorte, Wurstwaren und Schnitzel anbieten. Auch namibisches Bier wird bis heute nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut.
Fleisch & Küstenspezialitäten:
Fleisch spielt in der namibischen Küche eine zentrale Rolle – insbesondere Rind, Lamm und heimische Wildfleischsorten (wie Kudu, Oryx, Zebra oder Springbock). Eine beliebte Spezialität ist Biltong (würziges, luftgetrocknetes Dörrfleisch) sowie Rauchfleisch. An den Küstenorten Walvis Bay und Lüderitz stehen zudem fangfrischer Fisch, Muscheln und Austern auf dem Speiseplan.
Traditionelle Küche im ländlichen Raum:
In den ländlichen Regionen basieren traditionelle Mahlzeiten meist auf Grundnahrungsmitteln wie Maisbrei (Mahangu / Pap), Hirse oder Sorghum, serviert mit Eintöpfen, Gemüse oder Fleisch.
Vegetarische & Vegane Ernährung:
In größeren Städten wie Windhoek und Swakopmund sowie in gehobenen Safarilodges bieten Restaurants und Unterkünfte eine gute Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten. In abgelegenen Regionen und kleineren Raststätten ist das Angebot fleischfreier Alternativen jedoch eingeschränkt. Vegetarisch oder vegan reisenden Gästen wird daher empfohlen, Sonderwünsche bei Lodges und Unterkünften vorab anzumelden.
Typische Gerichte & Kulinarische Spezialitäten:
Getränke & Lokale Spezialitäten:
Trinkgeld & Servicegebühren:
Trinkgeld ist in Namibia üblich und wird als Anerkennung für guten Service sehr geschätzt, liegt jedoch stets im eigenen Ermessen des Gastes.
18 Jahre
Christen (80-90%, davon mindestens 50% Lutheraner) und Naturreligionen (10-20%).
Trinkgeld: 10% sind üblich.
+264
825,615
3.15 million
3.8 per km sq
2026
No
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© 2026 Der Reiseführer.
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Herzliche Grüße
Ihr Viamonda Team